Herbst mit seinen leuchtenden Farben

Der Herbst mit seinen warmen, leuchtenden Farbtönen

Die Herbstsonne lässt die Natur leuchten. Ganz besonders die Laubbäume, die sich gerne in verschiedene Farben kleiden. Leider ist in diesem Jahr, durch die lang anhaltende Hitze und kaum Regen, einiges an Laubbäumen regelrecht vertrocknet, diese Blätter fallen zwar auch ab,sind aber im Gegensatz zu den verfärbten Blättern, einheitlich braun. In den Gärten verfärben sich die Sträucher und Stauden, die Felder sind abgeerntet. Der Herbst hält Einzug. Pflanzen auf Terrasse und Balkon werden eventuell noch einmal gedüngt um die letzte Blühphase auszuschöpfen. Was nicht mehr schön ist, wir entsorgt und macht den Chrysanthem, die in vielen verschiedenen Farben und Formen angeboten werden, Platz. Auch Herbstastern oder Winterheide sind gut geeignet zum Überbrücken. Sie überstehen gut die kühleren Nächte und bringen doch noch etwas Farbe in die zunehmend kürzer werdenden Tage.

Herbstastern Cyclamen u. Erika

Was auch sehr zu empfehlen ist, sind Alpenveilchen (Cyclamen). Seit vielen Jahren gehören sie in die Outdoorbepflanzung und sind im Herbst nicht mehr wegzudenken.
An geschützen Stellen vertragen sie unter Umständen (kurzzeitig) sogar bis zu 3 Grad minus. Auch an das kommende Frühjahr sollte jetzt schon gedacht werden.
Wer rechtzeitig die Zwiebeln der Frühblüher in die Erde steckt, wird sich Anfang nächsten Jahres auf einen wunderbaren Blumenreigen freuen können.

 

Niembaum – Niempresskuchen

Zum Anbau ökologisch zertifizierter Lebensmittel geeignet.

Der Neembaum/ Niembaum ist in Indien und Pakistan beheimatet, ist aber in der Zwischenzeit auch in den subtropischen und tropischen Klimazonen in fast allen Kontinenten zu finden. Er wächst recht schnell, kann Trockenperioden problemlos überstehen indem er bei ausbleibendem Regen seine Blätter abwirft, und sich somit vor Trockenschäden schützt. Der Niembaum kann bis zu 20 Meter hoch werden und kann ein greisenhaftes Alter (200 Jahre) erreichen. Der Stamm ist im Allgemeinen relativ kurz und selten höher als dreieinhalb Meter. An der ersten Verzweigung ist die Rinde hart und zwischen weißlich/grau bis rötlichbraun gefärbt. Die äußeren Holzschichten sind hell, die inneren rötlich. Wenn die inneren Holzschichten mit Luft in Berührung kommen, färben sie sich rötlichbraun. Das Wurzelsystem besteht aus einer starken Hauptwurzel, die doppelt so tief in das Erdreich reichen kann wie der Baum hoch ist, sowie einem verzweigten Wurzelsystem. Bereits nach vier Jahren trägt ein Niembaum erstmals Früchte. Nach zehn Jahren liefert er 40 bis 50 Kilogramm Früchte und erreicht damit seinen vollen Fruchtertrag.
Die Niemrohstoffe sind vielseitig einsetzbar. Im biologischen Land- und Gartenbau, in der Tierpflege, in der Kosmetik finden sie Verwendung. Die Rohstoffe können direkt, oder verarbeitet, angewendet werden. Wichtig zu wissen: Niem ist für Menschen und Haustiere völlig ungiftig.
In der Landwirtschaft und im Garten hat Niem eine universelle pflanzenkräftigende Wirkung. Der gemahlene Niempresskuchen kann nicht nur zur Anreicherung des Bodens dienen, er eignet sich bestens zur Vertreibung und Abwehr von schädlichen Insekten. Bodenschädlinge wie Nemathoden, Trauermückenlarven oder Dickmaulrüssler werden auf natürliche Weise daran gehindert sich weiter zu entwickeln. Das Schlüpfen der Nemathoden aus den Eigelegen wird deutlich reduziert. Wer also ohne giftige Spritzmittel auskommen möchte, sollte sich intensiv mit Niempresskuchen befassen. Zum Spritzen wird ein Wasserextrakt aus Niempresskuchen oder Niemsamen hergestellt. Einfach in Wasser einrühren und einige Stunden ziehen lassen. Die groben Bestandteile werden abgesiebt und danach die befallenen Pflanzen mit dem Extrakt besprüht. Gegen Schnecken, Stengelbohrer oder im Boden lebende Insekten kann der Niempresskuchen auf den Boden ausgebracht, und mit Wasser eingeschlämmt werden.
Neimprodukte kann man her bestellen: Klaus Thiele, info@terraeconet.eu, Tel.: 0365-2266601

 

Paddelvergnügen rechts und links vom Rhein

Spass und Sport im Grünen

erlebt, wer sich beim elsässischen Veranstalter Canoe Alsace  auf eine Paddeltour begibt.

Auf zu neuen Ufern

 

 

 

 

 

 

 

Je nach Jahreszeit, Wasserstand und Auswahlmöglichkeiten, werden die Flüsse auf französischer und deutscher Seite befahren. Die angebotenen Touren sind geführt oder auf eigene Faust möglich. Eine gute Einweisung und verständliches Kartenmaterial sind obligatorisch. Transporte werden organisiert und auch deutschsprachiges Personal ist ausreichend vorhanden. Während der Sommermonate, an Ferien- und Feiertagen sowie  an Wochenenden ist eine frühzeitige Anmeldung unbedingt von Vorteil. Auf dem tollen Mühlengelände stehen auch verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, Grillplätze und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung.

Natur pur Immer schön Abstand halten
Alle Grüntöne sind vorhanden Überraschungen am Ufer
Meist geht es ziemlich ruhig zu Viel Zeit zum Gucken bleibt immer
   

Für Abenteuerlustige ist das unserer Meinung nach eine super Adresse. Unbedingt ausprobieren!!

Schildkröte und Co.

Das Tierleben im Stadtgarten

hat sich eindeutig verändert.

Während früher Enten und Fische am Teich zu finden waren, haben es sich nun Schildkröten und Reiher gemütlich gemacht.

   

Letztere haben sogar in den Baumwipfeln direkt neben dem Kirchturm ihre Brutkolonie gegründet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosengalle

Kunst am Strauch

könnte man meinen, doch diese abnorme Wachstumsform ist das Ergebnis der Rosengallwespe.

 

 

 

 

 

 

 

Das Weibchen legt ihre ca.30 Eier von Mai bis Juni bevorzugt in der Knospe der Wildrose – Rosa canina ab. Wenn die Larven schlüpfen, bilden sie Fressgänge gegen die sich die Pflanze mit Zellwucherungen zu wehren versucht. Das Innere des auch als Gallapfel bezeichneten Auswuchses verholzt und bietet den heranwachsenden Gemeinen Gallwespen Schutz bis zum nächsten Frühjahr.

 

 

 

 

 

 

 

Die dekorativen Gallen sind moosartig haarig und wechseln ihre Farbe von gelb-grün bis hin zu rot-braun.

Unser Sommergast

Treffpunkt Vogelhaus

Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir unseren Sommergast zum ersten Mal auf unserem Balkon entdeckt haben.

Unser Sommergast Immer auf der Hut, aber nicht scheu

Der Entschluss die Vögelchen dieses Mal das ganze Jahr hindurch zu füttern, hat nun eine ganz neue Wende genommen. Seither erfreuen wir uns neben Grünfinken, Blau- und Kohlmeisen auch an dem putzigen Eichhörnchen, das regelmäßig die Sonnenblumenkerne dezimiert.

Eine runde Sache

Frühe Ernte 2018

Voller Freude entdeckte ich in den letzten Wochen fast täglich neue "Rugele" – Felder auf meinem Weg zur Arbeit. Was mir vor 35 Jahren auf dem Weg in die Bretagne erstmals begegnete, ist heute auch bei uns alltäglich geworden. Die rechteckigen Strohballen sind den riesigen, runden Kunstwerken gewichen. Fast surreal wirkt der Anblick auf unseren Feldern, vorallem wenn das, wie in diesem Jahr schon im Juli der Fall ist.

 

 

 

 

 

Kreativer Sonnenschirmständer

 

Wir brauchten einen neuen Ständer für einen Sonnenschirm 3 m Durchmesser. Alles, was angeboten wurde, hat nicht so richtig gefallen. Aber…..in der Garage stand noch ein ausrangierter, alter Terrakottatopf, der auch noch richtig gewichtig ist. Beste Voraussetzungen für einen kreativen Schirmständer. Wir haben uns ein Leerrohr besorgt in den der untere Teil des Schirmes reinpasst. Das Leerrohr wurde mit 2 abstehenden Plastikschlaufen bestückt, die ein drehen oder locker werden verhindern sollen, dann mittig in den Topf gesetzt und mit Schraubzwingen arretiert. Anstelle von Plastikschlaufen sind auch lange Schrauben oder Hölzer möglich, sie sollen verhindern, das wenn der Beton sich durch Wärme oder Kälte ausdehnt oder zusammenzieht, das Leerrohr anfängt zu wackeln.  Mit Schnellzement wurde der Topf dann relativ zügig gefüllt, zwischendurch immer wieder gestampft damit kein Zwischenraum entsteht. Eingefüllt wurde bis ca 15 cm unterhalb der Oberkante, weil eine Bepflanzung vorgesehen war. Nach zwei Tagen Trocknung war das Leerrohr absolut fest. Das untere Teil des Schirmes wurde jetzt eingeführt und 2 Löcher durchgebohrt, eine Flügelschraube durchgesteckt und die beiden Rohre so fest miteinander verschraubt.

 

 

Anstelle von Erde wurde der Pflanzbereich mit Kieselsteinen aufgefüllt und Dachwurz eingesetzt. Noch ein paar dekorative größere Steine dazu und der Minigarten war fertig. Auf Erde kann man bei Sempervirens ganz gut verzichten, die Pflanzen kommen gut mit wenig aus, sind dafür bestens geeignet. Hätten wir mit Erde aufgefüllt, wäre ein Überlaufen bei starkem Regen vorprogrammiert. Das Leerrohr sitz übrigens direkt über dem Abflußloch des Topfes, so kann Wasser, was oben eindringt unten wieder abfließen.

So sieht das Endresultat aus. Der etwas "andere" Sonnenschirmständer ist ein absoluter Hingucker geworden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blauregen – Glyzinie – Wisteria

Blauregen (im Volksmund) – Glyzinie (alte Bezeichnung) oder Wisteria (neue,aktuelle Bezeichnung), unter diesen Namen ist das Schwergewicht bekannt. Wer sich für diese Pflanze entscheidet muß einiges beachten. Eine stark wachsende Kletterpanze, die alles überwindet und manchem Holzbalken im Laufe der Zeit den Kragen abdreht. Und nicht nur Holz auch windige Eisenpfähle oder Balkongeländer ächzen unter der Holzlast, die die Pflanze im Laufe der Jahre aufbaut.  Beim Pflanzen muß man beachten, dass der Blauregen mindestens 60 cm entfernt der Wand gesetzt werden sollte damit der Stamm nicht irgendwann gegen die Wand drückt. Nicht in der Nähe von Dachrinnen, Fallrohren oder Aussenjalousien pflanzen. Blauregen wächst vorzugsweise senkrecht in die Höhe, hält sich an allem, was sich anbietet, fest. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass sich die Triebe horizontal ausbreiten können, zumal sich die Blüten vorwiegend an den horizontalen Trieben bilden. In den ersten Jahren ist es sinnvoll die Triebe zu leiten, sonst gibt es ein abolutes Wirrwarr von Geschlinge was sich kaum mehr im Zaum halten lässt. Das starke Wachstum macht den Blauregen zu einer pflegeintensiven Pflanze, die ständig beobachtet und entsprechend geschnitten werden muß, damit sie keine baulichen Schäden anrichtet. Idealerweise werden die langen Triebe jährlich mehrfach bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten. Wer eine Glyzinie hat braucht zwingend auch eine lange Leiter…….

Diese beiden Fotos sind an der Amalfiküste entstanden. In Rapallo wird der Parkplatz von dem mächtigen Blauregen teilweis überdacht. Mutige Autobesitzer !!!!

Wildbiene 2018

Die Wildbiene des Jahres 2018 ist die gelbbindige Furchenbiene. Sie gilt als Indikator für den Klimawandel, der dafür sorgt, dass sich trocken-warme Lebensräume immer mehr ausbreiten. So ist die gelbbindige Furchenbiene heute in viel nördlicheren Gebieten und in höheren Lagen aufzufinden als noch vor einigen Jahren.

Die Furchenbiene (Halictus scabiosae) ist auf ein vielfältiges Nahrungsangebot angewiesen. Ihre bevorzugten Blütenstände sind Korbblütler wie Flockenblume, Ferkelkraut oder Disteln.

Das Kuratorium des Arbeitskreises Wildbienen-Kataster sucht jedes Jahr eine besonders interessante Wildbienenart aus, um an ihrem Beispiel die spannende Welt dieser Tiere bekannter zu machen. Zudem möchte das Kuratorium darauf hinweisen, dass es immer weniger Blühflächen gibt und dass der Lebensraum und die Nahrung für die Wildbienen und Insekten insgesamt immer knapper wird.
Mehr Informationen gibt es unter dem Wildbienenkataster.

 

Quelle: Deutsches Bienen Journal

 

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