Gespinstmotte

Die spinnen ja, die Motten

 

Im Frühsommer gibt es verschiedene Büsche, Sträucher und Bäume, die mit seltsamen Gespinsten überzogen sind. Im ersten Moment und bei nicht genauerem Hinschauen könnte man an viele Spinnennetze denken. Es handelt sich aber hierbei aber nicht um Spinnen, sondern um Raupen der Gespinstmotte. Aus den abgelegten Eiern, die in Bäumen unter einer Schutzschicht überwintern, schlüpfen im Frühjahr Larven. Aus diesen entwickeln sich gefräßige gelb-graue, gefleckte Raupen, die die Blätter bis aufs Gerippe kahl fressen. Aus den Gerippen bauen die Raupen eine Behausung, um sich darin zu verpuppen. Der Kreislauf schließt sich, daraus schlüpfen neue Falter. Die Raupen tummeln sich in Massen in den Gespinsten und fressen die befallenen Bäume und Büsche teilweis komplett kahl. Obwohl die Büsche katastrophal aussehen können sie sich in den meisten Fällen doch wieder erholen. Wer diese Raupen im eigenen Garten frühzeitig entdeckt, tut gut daran sie abzusammeln, oder die befallenen Äste abzuschneiden und in der Mülltonne zu entsorgen.

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Die „Kalte Sophie“

Eine Eisheilige mit Tradition,

die in diesem Jahr wieder einmal von sich reden macht. Sie bildet das Schlusslicht der fünf  Wetterheiligen, derer im Mai gedacht wird. Laut einer Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst nach dem 15.Mai, also der "Kalten Sophie" stabil. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Bodenfröste durchaus normal, denn bis dahin kann sich der Einfluss kalter Polarluft bemerkbar machen. Die Verschiebung klimatischer Verhältnisse hat zwar dazu geführt, dass es schon häufig Jahre ohne diese Kälteperioden im Mai gab, doch langjährige Wetteraufzeichnungen belegen im Durchschnitt 2 Nächte mit Bodenfrösten in diesem Zeitraum.

Was passiert, wenn die jungen Blatt- und Blütentriebe vom Frost überrascht werden, konnten wir in den letzen Tagen gut beobachten. Die Bauern befürchten in manchen Regionen Deutschlands einen Ernteausfall bis zu 100% bei Kartoffeln, Kirschen, Trauben und Äpfeln. Doch auch viele Hobbygärtner hat es hart getroffen. Viele Sträucher und Gehölze, wie z,Bsp. Rosen, Hortensien, Ahorn, Kiwi und Khaki haben ihre ersten Blätter und Blütenansätze verloren. Hier hilft nur abwarten, denn Erfrorenes wird absterben, bzw. abfallen und neue Triebe bilden sich.

Unseren Khakibaum hat es leider voll erwischt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Einjährige Pflanzen sieht es da ganz anders aus. Wer es nicht erwarten konnte Balkon und Terrasse, Kübel und Kästen mit allerlei Buntem zu bestücken, kann sich wenig Hoffnung auf Erholung machen. Geranien, Petunien und Co. sind wärmeliebende Pflanzen, die Minustermperaturen nur an extrem geschützten Standorten überleben können. Gleiches gilt für empfindliche Küchenkräuter und Gemüsepflanzen. Vor allem Basilikum und Tomaten benötigen bis Mitte Mai optimale Voraussetzungen, die normalerweise nur ein Gewächshaus bieten kann. Bei Kübelpflanzen gibt es ebenfalls Unterschiede. Während Oleander und Citruspflanzen, ja selbst das eine oder andere Magerittenstämmchen schon mal einen Härtetest bis zum Gefrierpunkt überstehen können, werden sich Fuchsien, Bouganvillea, Lantana u.a. möglichweise schon nach einer Frostnacht verabschieden.

Glauben sie also dem fachmännischen Rat von Gärtnern und Floristen, denn deren Fachwissen kann ihnen keine Discounterkette bieten und bestenfalls eine Menge Geld sparen.

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Besonderes Thailand

Die dunkle Seite von Chiang Rai

Während der Weiße Tempel "Wat Rong Khun" im Norden Thailands das Touristenziel schlechthin ist, erlangt sein "Gegenstück", das von einem ehemaligen Schüler des Künstlers stammt, erst langsam Berühmtheit.

White Temple (5) Schwarzes Haus (40)

Hinter dem Begriff "Schwarzes Haus" oder  "Black Temple" verbirgt sich das "Baan Dam Museum" des 2014 verstorbenen Surrealisten Thawan Duchanee. Seine Werkstätte ist inzwischen ein Freilichtmuseeum, das atmosphärisch einiges zu bietet hat. Während sich beim schneeweißen Temple alles um die Weisheiten Buddhas und dessen Erleuchtung dreht, beschäftigte sich Duchanee lieber mit den Facetten des Todes. So sammelte er Artefakte von verschiedensten Tieren, gestaltete mit Häuten, Fellen, Skeletten, Muscheln und Eiern um die Vergänglichkeit des diesseitigen Lebens eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Schwarzes Haus (97) Schwarzes Haus (17)

In seinem Openair Museum bestehen die Gebäude aus tiefschwarzes Holz, befinden sich außergewöhnliche Skulpturen und mystische Gegenstände, die durchaus ein wenig unheimlich anmuten.

 Schwarzes Haus (37) Schwarzes Haus (71)
   
Schwarzes Haus (1) Schwarzes Haus (34)
Schwarzes Haus (66) Schwarzes Haus (23)

Wir waren jedenfalls schwer beeindruckt und geben diesen – noch Geheimtipp – gerne weiter !!

 

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Sirikit`s Botanical Garden

Botanischer Garten nahe Chiang Mai

Was wäre eine Reise ohne den Besuch eines botanischen Gartens!? Die nach der thailändischen Königin Sirikit benannte Gartenanlage wurde 1994 eröffnet und ist um den Erhalt der Naturschöneheiten Thailands bemüht. Das Gelände ist sehr weitläufig und kann mit dem eigenem Auto oder einem öffentlichem Kleinbus erkundet werden.

Botanischer Garten (1)

 

 

 

 

 

 

 

Besonders beliebt ist der Baumwipfelpfad, von dessen Ende man einen herrlichen Blick auf die bewaldeten Berghänge des Tales genießen kann.

Botanischer Garten (152) Botanischer Garten (86)

Am Höchsten Punkt des Parks sind die Gewächshäuser angesiedelt. Hier können Orchideen, Kakteen, Bromelien und Seerosen betrachtet werden.

Botanischer Garten (12) Botanischer Garten (65)
Botanischer Garten (45) Botanischer Garten (26)
Botanischer Garten (48) Botanischer Garten (10)

Über einen üppig bewachsenen Bogengang gelangt man zum nahen Teich.

Botanischer Garten (118) Botanischer Garten (79)

Im weiteren Verlauf des Geländes findet man Themenbereiche, wie zBsp. Heliconien, Kletterer oder einen Naturpfad.

   
Botanischer Garten (93) Botanischer Garten (114)
Botanischer Garten (100) Botanischer Garten (131)

Für uns war es ein herrlicher Tag mit vielen schönen Eindrücken.

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Bangkok einmal anders

Eindrücke die man nicht vergisst,

konnten wir bei einer Fahrradtour durch Bangkok sammeln. Co van Kessel bietet geführte Bike-Touren an und hat uns damit komplett überzeugt.

Heilige Bäume haben Priorität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begleitet von zwei ortskundigen Guides radelten wir quer durch Chinatown. Die Mädels führten uns gekonnt durch die engen Gassen, vorbei an Werkstätten, Tempeln, Schulen und Plätzen. Wir besuchten den Blumenmarkt, lernten die Tempelblume zu falten und erfuhren viel über das Vielvölkergemisch. Dann ging es über den Fluß in ein Wohnviertel mit kleinem Park und per Boot wieder zurück auf die andere Flusseite. Wir erteilen hiermit eine ganz klare Empfehlung, denn das war ein außergewöhnliches Vergnügen, das uns die Weltmetropole von einer besonderen Seite sehr nahe gebracht. hat.

China Town Schulkinder
Impressionenen Blumenmarkt
Seitenwechsel
Co van Kessel Am Flußufer

 

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Osterdekoration in Blau

Schopflavendel in Kombination mit blauen Primeln als Osternest

Schopflavendel mit seinen üppigen lila-blauen Blüten wird z.Zeit überall angeboten. Der stark aromatisch riechende Strauch erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 cm. Er ist buschig verzweigt und dicht beblättert. Der Blütenstand wird von einem Schopf aus violetten und länglich-eiförmigen Hochblättern gekrönt, die etwa 5 cm lang werden. Die Krone ist schwarzviolett, bis zu 8 mm lang und undeutlich zweilippig. Blütezeit ist von März bis Juni.

blaues Osternest Schopflavendel und Primel

Primula obconica, auch Becherprimel genannt ist eine südost- und ostasiatische Pflanzenart aus der Familie der Primelgewächse. Sie wird trivial auch Gift-Primel genannt und ist als Zierpflanze verbreitet im Handel anzutreffen. Bei manchen Menschen verursacht das Primel einen Hautausschlag, wird deshalb oft argwöhnisch betrachtet. Aber sepeziell in dieser Dekoration ist die blaue Kombination sensationell. Eine große Metallschale, umlegt mit Olivenzweigen, die als Nest fungieren und ein paar Porzellaneier –  fertig ist die zauberhafte Tischdekoration. Einfach zu gießen, im Gegensatz zu bepflanzten Körben, wo man immer damit rechnen muß dass Wasser auf den Tisch gelangt.

Schopflavendel und Primel blaues Osernest als Dekoration

Primel als Einzelpflanze in einem großen Glasgefäß

Primel im Glas Echeverien im Stielglas

Echeverien in langen Stielgläsern sind einfach zu pflegen. Sie sind mit wenig Wasser zufrieden, mit ihren dicken Blättern sind sie in der Lage genügend Wasser zu speicher. Sie sind richtige Sonnenanbeter, die Blüten sind orange-gelb und je mehr Licht desto kräftiger in der Farbe.

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Adenium – Wüstenrose

 Die Wüstenrosen sind stammsukkulente fast-immergrüne bis immergrüne Pflanzen; sie wachsen als Sträucher und bilden verdickte Stämme (Caudex) aus. Sie erreichen Wuchshöhen von bis zu 5 und Stammdurchmesser von bis zu 2 Metern.

Adenium (6)

 

Bei diesen aussergewöhnlich großen Adenium handelt es sich um Solitärpflanzen, die in Thailand vorwiegend für die Tempel kultiviert werden. Um die Pflanze einzutopfen wird sie an einem Seil nach oben gezogen und dann in eine entsprechend große Schale eingesetzt.

 

Wüstenrosen-Arten wachsen langsam und können mehrere hundert Jahre alt werden. Die spiralig angeordneten und gehäuft am Triebende stehenden Laubblätter sind ledrig, ungeteilt und etwa 5 bis 15 Zentimeter lang.

Adenium (5) Adenium (4)

Wie bei Bonsai's wurden bei diesem Exemplat die Äste einzeln mit Draht umwickelt um der Pflanze ein ganz bestimmtes Aussehen zu geben.

Adenium (3) Adenium (2)

 

Adenium (9) Adenium (8)

Gut zu erkennen, wie rießig die Pflanzen sind.

Adenium (1) Adenium (7)

Die Wüstenrosen (Adenium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die auch „Wüstenrose“ genannte Art Adenium obesum findet bei uns als Zimmerpflanze für sonnige Fenster Verwendung; oft wird sie dazu auf Oleander aufgepfropft, weil dessen Wurzeln unempfindlicher sind und ein gutes Wachstum gewährleisten.Adenium sind absolute Sonnenanbeter, die eine durchlässige Erde mögen. Staunässe vertragen sie überhaupt nicht.

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Kreativ und witzig

EURO-Paletten bepflanzt.

bepflanzte EURO-Palette

            Witzige Idee!

            Eine Euro-Palette hochkant aufgestellt und

            in die Öffnungen Zinngefäße eingepasst.

            Die Gefäße haben kleine Ablauflöcher damit

            keine Staunässe entsteht.

Die Palette kann entweder auf der Terrasse, oder auch im Garten stehen. Als dekoratives Element, als Trennwand, kleiner Sichtschutz etc. Je nach Lust und Laune. Für die Bepflanzung sollten Pflanzen gewählt werden, die anspruchslos sind, denn durch die engen Abmessungen sind die Pflanzgefäße relativ schmal und haben wenig  Erdvolumen. D.h.schnell und üppig wachsende Pflanzen sind hier ungeeignet. Besser Dachwurz und Sukkulenten (Pflanzen mit dicken Blättern), die gut Feuchtigkeit speichern können.

Holzpalette bepflanzt

 

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Toller Blickfang

Wenn die Sonne scheint ist alles auf Frühling programmiert. So auch dieses Eingangstor. Eine farbige Holzlatte mit Geäst umwickelt, wird an das Tor angebracht.Geschnittene Weidenzweige werden über- und untereinander geschlungen, so dass Tontöpfe dazwischen eingehängt werden können. Die Dekoration kann lange Zeit verwendet werden, die Hornveilchen, wenn sie nicht mehr schön sind, lassen sich gegen andere Saisonpflanzen leicht auswechseln.

Weidengeflecht an Hoftor Weidengeflecht mit Hornveilchen
Pflanztöpfe im Weidengeflecht Weidengeflecht

 

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Blühende Sträucher im März

Kaum steigt das Thermometer zeigen sich die ersten gelben Blüten an den Sträuchern.
Hamamelis trauen sich in der Regel als erstes nach draussen. Manchmal bekommen sie
auch nochmal eine kleine Schneehaube, die sie aber ohne weiteres vertragen können.

Hamamelis Hamamelis-Zaubernuß

Die nächsten Blüten zeigen sich an der Kornelkirsche – Cornus mas.
Je nach Temperatur kann die Blütenpracht schon 2-3 Wochen anhalten.
Bei der Kornelkirsche handelt es sich um einen pflegeleichte Blütenstrauch
der außer einem geringen Formschnit, je nach Standort, keinen Rückschnitt
erfordert. Kann aber mit den Jahren baumartig wachsen.

Cornus mas Kornelkirsche

Und dann natürlich Forsythien, die überall zu finden sind. Ob im Garten,
an Wegen, Straßen, Parkanlagen – überall machen sie mit ihren leuchtend
gelben Blüten auf sich aufmerksam. Ein anspruchsloser Strauch,
der es auch nicht übel nimmt, ganz runtergeschnitten zu werden.
Im Gegenteil, die neu getriebenen Äste setzen im im darauffolgenden
Frühjahr schöne große Blüten an.

Forsythien (2) Forsythien

Jetzt, während die Sträucher in vollster Blüte stehen, ist die beste Zeit,
sich Gedanken zu machen, wenn im Garten neue Sträucher geplant sind.
Im Herbst sind sie ohne Blüten, je nachdem auch schon ohne Blätter.
Da fehlt so manch einem Gartenfreund die richtige Vorstellung.

Weidenkätzchen Salix

Als Vorfrühlingsblüher sind Weiden ökologisch besonders wertvoll.
Die weiblichen Blüten haben Nektardrüsen und bieten Nektar damit
sind sie ein beliebtes Anflugsziel für allerlei Insekten.

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