Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kreativer Sonnenschirmständer

 

Wir brauchten einen neuen Ständer für einen Sonnenschirm 3 m Durchmesser. Alles, was angeboten wurde, hat nicht so richtig gefallen. Aber…..in der Garage stand noch ein ausrangierter, alter Terrakottatopf, der auch noch richtig gewichtig ist. Beste Voraussetzungen für einen kreativen Schirmständer. Wir haben uns ein Leerrohr besorgt in den der untere Teil des Schirmes reinpasst. Das Leerrohr wurde mit 2 abstehenden Plastikschlaufen bestückt, die ein drehen oder locker werden verhindern sollen, dann mittig in den Topf gesetzt und mit Schraubzwingen arretiert. Anstelle von Plastikschlaufen sind auch lange Schrauben oder Hölzer möglich, sie sollen verhindern, das wenn der Beton sich durch Wärme oder Kälte ausdehnt oder zusammenzieht, das Leerrohr anfängt zu wackeln.  Mit Schnellzement wurde der Topf dann relativ zügig gefüllt, zwischendurch immer wieder gestampft damit kein Zwischenraum entsteht. Eingefüllt wurde bis ca 15 cm unterhalb der Oberkante, weil eine Bepflanzung vorgesehen war. Nach zwei Tagen Trocknung war das Leerrohr absolut fest. Das untere Teil des Schirmes wurde jetzt eingeführt und 2 Löcher durchgebohrt, eine Flügelschraube durchgesteckt und die beiden Rohre so fest miteinander verschraubt.

 

 

Anstelle von Erde wurde der Pflanzbereich mit Kieselsteinen aufgefüllt und Dachwurz eingesetzt. Noch ein paar dekorative größere Steine dazu und der Minigarten war fertig. Auf Erde kann man bei Sempervirens ganz gut verzichten, die Pflanzen kommen gut mit wenig aus, sind dafür bestens geeignet. Hätten wir mit Erde aufgefüllt, wäre ein Überlaufen bei starkem Regen vorprogrammiert. Das Leerrohr sitz übrigens direkt über dem Abflußloch des Topfes, so kann Wasser, was oben eindringt unten wieder abfließen.

So sieht das Endresultat aus. Der etwas "andere" Sonnenschirmständer ist ein absoluter Hingucker geworden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blauregen – Glyzinie – Wisteria

Blauregen (im Volksmund) – Glyzinie (alte Bezeichnung) oder Wisteria (neue,aktuelle Bezeichnung), unter diesen Namen ist das Schwergewicht bekannt. Wer sich für diese Pflanze entscheidet muß einiges beachten. Eine stark wachsende Kletterpanze, die alles überwindet und manchem Holzbalken im Laufe der Zeit den Kragen abdreht. Und nicht nur Holz auch windige Eisenpfähle oder Balkongeländer ächzen unter der Holzlast, die die Pflanze im Laufe der Jahre aufbaut.  Beim Pflanzen muß man beachten, dass der Blauregen mindestens 60 cm entfernt der Wand gesetzt werden sollte damit der Stamm nicht irgendwann gegen die Wand drückt. Nicht in der Nähe von Dachrinnen, Fallrohren oder Aussenjalousien pflanzen. Blauregen wächst vorzugsweise senkrecht in die Höhe, hält sich an allem, was sich anbietet, fest. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass sich die Triebe horizontal ausbreiten können, zumal sich die Blüten vorwiegend an den horizontalen Trieben bilden. In den ersten Jahren ist es sinnvoll die Triebe zu leiten, sonst gibt es ein abolutes Wirrwarr von Geschlinge was sich kaum mehr im Zaum halten lässt. Das starke Wachstum macht den Blauregen zu einer pflegeintensiven Pflanze, die ständig beobachtet und entsprechend geschnitten werden muß, damit sie keine baulichen Schäden anrichtet. Idealerweise werden die langen Triebe jährlich mehrfach bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten. Wer eine Glyzinie hat braucht zwingend auch eine lange Leiter…….

Diese beiden Fotos sind an der Amalfiküste entstanden. In Rapallo wird der Parkplatz von dem mächtigen Blauregen teilweis überdacht. Mutige Autobesitzer !!!!

Wildbiene 2018

Die Wildbiene des Jahres 2018 ist die gelbbindige Furchenbiene. Sie gilt als Indikator für den Klimawandel, der dafür sorgt, dass sich trocken-warme Lebensräume immer mehr ausbreiten. So ist die gelbbindige Furchenbiene heute in viel nördlicheren Gebieten und in höheren Lagen aufzufinden als noch vor einigen Jahren.

Die Furchenbiene (Halictus scabiosae) ist auf ein vielfältiges Nahrungsangebot angewiesen. Ihre bevorzugten Blütenstände sind Korbblütler wie Flockenblume, Ferkelkraut oder Disteln.

Das Kuratorium des Arbeitskreises Wildbienen-Kataster sucht jedes Jahr eine besonders interessante Wildbienenart aus, um an ihrem Beispiel die spannende Welt dieser Tiere bekannter zu machen. Zudem möchte das Kuratorium darauf hinweisen, dass es immer weniger Blühflächen gibt und dass der Lebensraum und die Nahrung für die Wildbienen und Insekten insgesamt immer knapper wird.
Mehr Informationen gibt es unter dem Wildbienenkataster.

 

Quelle: Deutsches Bienen Journal

 

Insektenfreundliche Pflanzen auf kleinem Raum

Insektensterben – ein großes Thema

Nicht nur die heutige Landwirtschaft mit ihren Pestiziden macht den Insekten das Überleben schwer, es gibt viel zu wenig Blühstreifen und Hecken die den Insekten einen geeigneten Lebensraum und genügend Futter garantieren. Wer seinen Beitrag zur biologischen Vielfalt bringen möchte, kann auch auf kleinem Raum dazu beitragen. Jeder noch so kleine Garten, Terrasse oder Balkonkasten kann mit insektenfreundlichen Pflanzen und Blumen gestaltet werden. Welche Blumen wirklich insektenfreundlich sind finden Sie in der Liste
Der blühende Balkonkasten“ zusammengestellt vom Netzwerk Blühende Landschaft.

Die Liste ist übersichtlich unterteilt in Ein- und zweijährige Balkonpflanzen, Kletterpflanzen, Kleingehölze und Kräuter. Dort findet man eine üppige Auswahl und natürlich die allbeliebten Klassiker wie Petunien, Vergissmeinnicht, Ringelblume, Fuchsien und Kapuzinerkresse und viele mehr.

Sehr zu empfehlen natürlich auch insektenfreundlichen Kräuter und Beerensträucher. Kräuter sind doppelt nützlich – einmal für die Insekten und zum anderen auch lecker auf unserem Teller. Angefangen bei Lavendel, Schnittlauch, Basilikum, Minze, Bohnenkraut, Thymian und Oregano, die blühend ein Paradies für Insekten sind. Oregano ist eine Pflanze, von der besonders  Hummeln, Wildbienen, (Schweb-)Fliegen und Schmetterlinge begeistert sind.

Insektenfreundliche Pflanzen: Angaben zur Blütezeit, Blütenfarbe u.v.m. helfen bei der Pflanzplanung. Damit jeder seinen Balkonkasten oder seine Kübelpflanzungen richtig planen kann gibt es eine weitere Rubrik mit Pflanzen, die besonders gerne von Insekten genutzt werden. Blütenfarbe und Blütezeit und der bevorzugte Standort sind angegeben. Eine weitere Rubrik nennt die Insekten, die die die Pflanze anfliegen.

Hier noch eine Liste für einen insektenfreundlichen Balkonkasten
und einige Pflanzbeispiele

Klatschmohn erfreut schon von Weitem

Schon von Weitem ist der Klatschmohn gut zu erkennen. Mit seinen knallroten Blüten hebt sich die Wildblume aus den übrigen Ackerkräutern stark hervor. Die zarten, hauchdünnen Blüten des Klatschmohn sind leider nur wenige Tage haltbar, dafür blühen sie aber auch ständig nach.
Klatschmohn ist ein Überlebenskünstler, der nur wenig Ansprüche stellt. Er ist auf Brachen, Schuttplätzen und natürlich auch in Gärten anzutreffen. Einziges Kriterikum: der Boden muß offen sein, auf geschlossenen Grasflächen kann er sich nicht ansiedeln.

Die Blütenblätter eignen sich sogar für die Küche – in Form von essbarer Dekoration geben sie einen schönen Farbklecks. In kleinen Dosen soll der Klatschmohn auch gegen Husten helfen können und eine beruhigende Wirkung haben.

Neuigkeiten aus dem Tessin


In der südlichsten Region der Schweiz, dem Tessin, gibt es jetzt ein Ticket mit unendlich vielen Möglichkeiten. Voraussetzung für dieses Ticket ist das die Besucher im Tessin übernachen. Ob in einem Tessiner Hotel, auf einem Campingplatz oder in einer Jugendherberge spielt keine Rolle. Das Ticket garantiert die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel während des ganzen Aufenthaltes. Das Tessin ist die grösste Fremdenverkehrsregion die diese Neuheit schweizweit einführt. Das Ticket ist von Chiasso bis Airolo gültig, ein besonders ausgedehntes und vielfältiges Gebiet, welches von urbanen Zentren wie Lugano und Locarno bis zu den abgelegensten Tälern reicht. Für Bootsfahrten, Bergbahnen und Eintritte zu den touristischen Hauptattraktionen der Region bekommen die Ticketinhaber gestaffelte Vergünstigungen teilweise bis zu 50%.

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Es grünt so grün ……

Zeitgleich mit den sommerlichen Temperaturen bekleiden sich die Bäume mit ihren grünen Blättern. Was zuerst nur wie ein leicht grüner Flaum wahrzunehmen war, ist innerhalb weniger Tage zu einem grünen Blätterdach geworden. Die wärmenden Sonnenstrahlen ziehen die Menschen wieder raus in die Natur. Die Wander- und Lehrpfade sind stark bevölkert. Und manch einer fragt sich beim Entfalten der Blätter was das wohl für ein Baum ist.

Um darauf Anwort zu geben sind die Lehrpfade bestens geeignet.
Unter Lehrpfad, auch Lernpfad oder Themenweg versteht man ausgebaute Spazier- oder Wanderwege, die entlang von naturwissenschaftlich oder kulturell bemerkenswerten Objekten stationsartig durch die Landschaft, oder auch durch Baugebiete führen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es die "Deutsche Eiche", die eigentlich fast alle Naturfreunde kennen, garnicht gibt. Weltweit sind ca 600 Eichenarten vertreten, davon in Deutschland vorwiegend die Stiel- und Traubeneiche. Unterscheidungsmerkmal ist der Fruchtansatz. Bei der Traubeneiche sind die Eicheln traubenförmig angelegt. Bei der Stieleiche hängen die Eicheln an langen Stielen. Die Eiche kann bis zu 800 Jahre alt werden, es gibt auch Ausnahmen mit 1000 Jahren. Ausserdem wollen sie hoch hinaus – 30 – 40 Meter sind keine Seltenheit.

Leider wird die Eiche seit einigen Jahren vom Eichenprozessionsspinner als Wirtspflanze heimgesucht. Die Raupen können der Eiche mit ihrer Gefräßigkeit schwer zusetzen und sie schädigen. Aber nicht nur der Baum, auch Menschen und Tiere leiden unter den Raupen. Die behaarten Raupen enthalten ein extremes Nesselgift, was schwere Allergien, bis hin zu einem lebensbedrohlichen allergenen Schock auslösen kann. Auf der Haut verursacht das Gift Rötungen, Reizungen und Quaddeln. Die Bekämpfung der Prozessionsspinner ist schwierig und kostspielig. Grund genug, dass sich so mancher Gartenbesitzer von seiner Eiche verabschiedet hat, verabschieden musste.

 

(mehr dazu bei wetter.de)

Das allein macht sie schon zum Schädling. Sie bevorzugen als Wirt die Eiche und können durch ihren Appetit dem Baum ernsthafte Schäden zuführen. Aber nicht nur dem Baum: Auch Mensch und Haustier leiden unter der Raupe, nämlich dann, wenn sie sie berühren. Der Rücken der Tiere ist behaart und diese feinen Haare enthalten ein extremes Nesselgift. Das kann sogar einen lebensbedrohlichen allergenen Schock auslösen. Auf der Haut verursacht das Gift Rötungen, Reizungen und Quaddeln. 

 

 

 

 

(mehr dazu bei wetter.de)

 

Witzige und praktische Anzuchtgefäße

 

Die Gartenbesitzer stehen in den Startlöchern, endlich beginnt die Zeit des Aussäens. Für die Anzucht braucht man zuerst natürlich den entsprechenden Samen, die richtige Erde, und ein passendes Gefäß. Eigentlich kann man für die Aussaat alles verwenden, was den Samen, die Erde und das Wasser zusammenhält. Wer viel aussäen möchte hat vielleicht nicht genügend Töpfe, aber mit ein paar Ideen lassen sich diverse Gefäße ganz einfach recyceln. Dazu eignet sich alles was mit einem Abzugsloch versehen werden kann. Denn Staunässe ist für die kleinen Sämlinge das Todesurteil. Besonders gut geeignet sind Behälter/Gefäße, die später komplett in einen größeren Topf umgepflanzt werden können und sich mit der Zeit selbst auflösen. Sie können auch eine Reihe Eierschalen, die mit Samen bestückt sind, auf die Fensterbank stellen. So spart man sich das Pikieren und die zarten kleinen Wurzeln werden in ihrem Wachstum nicht gestört und nicht verletzt. Ob Sie aus Zeitungspapier oder Packpapier Tüten formen, Eierschachteln umfunktionieren oder Samen in abgeschnittene Klopapierrollen einsäen, alles ist möglich. Natürlich finden Sie in den Fachmärkten verschiedene Varianten von Anzuchttöpfen, die aber auch ihren Preis haben und bei weitem nicht so witzig sind.

 

 

 

Frühlingsblüher in Not

In einigen Tagen ist Ostern und wir würden so gerne unsere Terrasse, Balkon, Eingangsbereich frühlingshaft bepflanzen. Aber das Wetter macht uns in diesem Jahr einen ganz gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die ersten Sonnenstrahlen  und warme Tage waren nur kurzzeitig, dann kam die Berg-und Talfahrt der Temperaturen. Wenige Grade unter null für eine Nacht können die Pflanzen schon mal aushalten, aber minus 10 Grad, das ist dann doch zu viel. Rein nehmen, abdecken, dieses Wechselspiel von kalt und warm ist für die Pflanzen kein Vergnügen und das zeigen sie uns auch unmissverständlich indem die Blätter gelb werden, die Knospen sich nicht öffnen und die gesamte Stabilität der Pflanze leidet.

Das ist auch in den Gartencentern zu beobachten. Auch dort sind viele Pflanzen im Außenbereich, die vor Kälte geschützt werden müssen. Sie werden auf Etagenwagen geladen und dort verharren sie zusammengedrängt bis wieder erträgliche Temperaturen angezeigt sind. Aber auch das nehmen sie ziemlich übel, wie oben beschrieben.
Also gedulden wir uns noch ein bisschen und warten auf die nächsten schönen Tage. Auf einem österlichen Schmuck als Tischdekoration braucht man ja deswegen nicht zu verzichten.

 

 

 

 

 

 

Was bedeuten Ranunkeln in der Blumensprache?

Ranunkeln stehen für Frühling, Einzigartigkeit, Charme, Romantik, Anziehungskraft, Schönheit, Bewunderung. Eine verschenkte Ranunkel, oder gar ein Strauß Ranunkeln,

will dem Beschenkten ein romantisches Kompliment machen und ihm damit andeuten,
"Du bist einmalig und hast bei mir einen ganz besonderen Stellenwert".

Die vielen verschiedenen Formen und Farben sind einzigartig. In diesem Strauß sind ganz besondere Ranunkeln mit eingearbeitet, sie haben bei näherem Betrachten leichte Ähnlichkeit mit Petersilie.

 

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