Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kein Platz zum Überwintern

Wer seine Kübelpflanzen über die Sommermonate auf der Terrasse oder im Garten gehegt und gepflegt hat möchte sie natürlich auch unbeschadet ins neue Jahr bringen. Risikobereite können versuchen einige Kübelpflanzen draussen zu lassen. Natürlich ist das ein Experiment und abhängig von den winterlichen Temperaturen. So habe ich auf meiner Terrasse seit einigen Jahren 2 Oleanderbüsche, die ich nicht reinnehme. Nicht nur aus Platzgründen, auch weil die Kübel sehr schwer und unhandlich sind. Sie werden nicht abgedeckt, auch nicht die Töpfe eingepackt. Das hat bisher funktioniert, die Winter waren auch nicht besonders streng. Sollten die Temperaturen längere Zeit weit unter null Grad liegen könnte es kritisch werden. Dann kann man im Frühjahr nur noch mit einem starken Rückschnitt versuchen die Pflanze zu retten. Das Gleiche funktioniert auch mit Olivenbäumen, aber immer nur solange kein strenger Frost eintritt. Noch sicherer ist windgeschützter Platz in Nähe einer Hausmauer. Grundsätzlich sind verholzte Pflanzen hierfür besser geeignet als krautige – die fallen nach den ersten Frösten in sich zusammen. Ganz wichtig ist, die Kübelpflanzen auch im Winter zu gießen. Kälte schadet ihnen in der Regel weniger, eher verdursten sie.

Mitbringsel zum Adventskaffee

Christrosen kreativ verpackt. Ein kleines Glasgefäß in einem Wollknäuel lässt die geschnittenen Christrosen weiterhin frisch bleiben. Der Glasrand ist hübsch verdeckt mit einem grauen Verbascumblatt und einer Perle. Eine sehr hübsche, kreative und liebenswerte Variante der Verpackung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adventliche Aussendekoration

Mut zu Farbe!
Eine wunderhübsche Dekoration am Eingangstor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwiebelgewächs Amaryllis

Zu Weihnachten und in der Vorweihnachtszeit haben Amaryllis Hochkonjunktur. Mit ihren prächtigen Blüten machen sie auf sich aufmerksam. Sie werden nicht nur in einem leuchtenden rot, so wie hier angeboten.  Auch in weiß, rosa, rot-weiß gestreift, champagner sind sie sehr apart. An der Amaryllispflanze kann man  sich, je nach Zimmertemperatur, 3 – 4 Wochen erfreuen. Amaryllis sind in der Advents- und Weihnachtszeit auch beliebte Schnittblumen, die die trockene und warme Zimmerluft besser als andere Schnittblumen vertragen.

 

 

 

Adventskranz fast wie früher

AdventskranzAdventdekorationen sind so vielfältig wie noch nie, aber Adventsarbeiten, Adventskränze mit schönem Grün, Äpfeln, Backwerk und diversen Gewürzen sind weiterhin beliebt. Der Adventskranz gehörte früher in jede Wohnung. Früher traditionell, vorwiegend aus Tannenzweigen gebunden – steht symbolisch für Leben und Fruchtbarkeit – , heute oft aus verschiedenen Grünarten gefertigt. Der Kreis symbolisiert Anfang und Ende, Leben und Tod, steht somit sinnbildlich für das fortwährend Zyklische. Die vier Kerzen, die auf jeden Adventskranz gehörten, stehen sinnbildlich für die vier Jahreszeiten. Mit den Kerzen brachte man Licht während der dunklen Jahreszeit ins Haus. Heute sind die vier Kerzen kein unbedingtes MUSS. In unserem Beispiel steht eine Kerze in der Mitte, die zwar zum Verwechseln echt aussieht, aber mit Batterien betrieben wird. Der Vorteil – es kann zu keinem Brand kommen, der Nachteil – wieder ein Stück, was mit Batterien ausgestattet werden muß. Das muß eben jeder für sich entscheiden.

 
 

 

Dahlien jetzt und richtig überwintern

Dahlien sind so vielfältig und haben unzählige Bewunderer. Früher gehörten sie in jeden Bauerngarten. Heute werden die verschiedensten Dahliensorten in Beeten, Staudenrabatten, Parkanlagen etc. sehr vielfältig kombiniert.  Durch die Farb- und Formenvielfalt lassen sie sich gut mit anderen Stauden zusammen pflanzen. Ganz tolle Pflanzbeispiele hierzu findet man immer wieder neu auf der Insel Mainau und natürlich auch in den städtischen Anlagen. Auch in vielen Gärten lässt sich die Bewunderung für Dahlien nachvollziehen.

Leider geht die Blütenpracht jetzt ihrem Ende entgegen, in einigen Gegenden hatten wir bereits die ersten Nachtfröste. Die Knollen müssen zum Überwintern an einen frostfreien Platz gebracht werden. Am besten lässt man die Dahlien solange in der Erde, bis die Blätter vom Nachtfrost schwarz geworden sind. Leichte Frostnächte überstehen die Knollen ohne Probleme solange sie in der schützenden Erde liegen. Man sollte aber noch zu Blühzeiten die Dahlien mit Etiketten versehen damit man im Frühjahr die Farben entsprechend pflanzen und zuordnen kann. Oder noch einfacher: machen Sie einfach ein Foto und ettiketieren Sie die Pflanzen dann beim Einräumen. Die Blätter werden abgeschnitten, die Knollen sauber geputzt indem man die Erde von den Knollen abschüttelt. Dann legt man die gesäuberten Dahlienknollen am besten zuerst in eine Kiste oder in einen luftdurchlässigen Korb zum Abtrocknen. Danach wird eine Holzkiste mit einem Gemisch aus Humus und Sand gefüllt. Dort hinein legen Sie die Knollen, wo sie an einem frostfreien Platz (vorwiegend wird das ein Keller sein)  bei niederen Temperaturen den Winterschlaf genießen dürfen.

Im Mai des darauffolgenden Jahres, werden die Knollen, wenn keine Minustemperaturen mehr zu erwarten sind, wieder ins Beet gepflanzt.

Dahlien sind so vielseitig in Wuchs, Farbe, Form, sie sind überall einsetzbar. Eine absolute Bereicherung für jeden Garten. Als Schnittblumen können Dahlien überall und zu jedem Anlaß verarbeitet werden.

Moos muß nicht langweilig sein

ganz im Gegenteil. Moose sind vorwiegend grün. Grün wirkt sich auf den Menschen positiv aus.

Grün ist Leben, ist Wald und Wiese, grün wächst, grün kommt – und das hoffentlich – immer wieder. Grün – die Farbe der Natur, der Harmonie, des Lebens der Ruhe, der Erholung und Entspannung. Mit Grün verbinden wir den Frühling, die Hoffnung, Wohlbefinden, Gleichgewicht ,Willenskraft. Grün fördert die Kreativität, wirkt positiv auf unser Gemüt und verbindet uns mit der Natur. Für die Gesundheit wirkt Grün als ausgleichender Faktor. Moose haben ein tiefes und wohltuendes Grün. Je nach Moosart und Standort ist das Grün heller oder dunkler, kurz und flächig, fest oder locker. Dazu kommen die Lichtverhältnisse, die das Moos immer wieder in Licht und Schatten stellen. Gartenbesitzer werden nicht sehr erfreut sein, wenn sich in ihrem gepflegten Garten ungewollte Moosstellen ansiedeln. Das zeugt in der Regel von schattigen und feuchten Plätzen. Da haben es bemooste Tontöpfe schon wesentlich einfacher. Sie werden gerne als Dekoration im Garten oder auf der Terrasse mit eingebaut. Steinstufen oder Grabsteine dagegen werden heftig geschrubbt, denn die sollen sauber und nicht bemoost sein. Letztendlich ist der Zeitgeist dafür verantwortlich wann, wo und ob Moose wachsen dürfen oder auch nicht.

Große Moosflächen können wie ein Klimaanlage fungieren. Dazu haben wir hier einen sehr interessanten und umfassenden Beitrag gefunden. Wer Lust auf einen Themengarten hat, in dem Fall einen Moosgarten, kann sich hier informieren.

Goldener Herbst hat nicht nur schöne Seiten


Das Herbstlaub kann auch stressen!

Die Meisten freuen sich über die schöne Herbstfärbung und genießen den Goldenen Oktober. Doch spätestens wenn die Blätter abfallen, werden sie für manchen Gartenbesitzer zur Last. Die Freude über die tollen Farben ist dahin. Jetzt stellt sich nämlich die Frage "wohin mit dem ganzen Laub"?  Für den eigenen Garten ist jeder selbst verantwortlich. Für Laub auf dem Gehweg sind die Anwohner zuständig. Nasses Laub wird zur Gefahr, sobald jemand darauf ausrutscht und sich verletzt können die Anwohner zur Rechenschaft gezogen werden. Um keine Schadenersatzansprüche zu riskieren heißt es also "den Besen schwingen". Und das so oft wie notwendig.
Wie die Gartenbesitzer in ihrem Garten mit dem Laub verfahren ist ihre Sache. Rasenflächen sollten von Blättern befreit werden ansonsten leidet der Rasen. Bei vielen Pflanzen kann angehäufeltes Laub  nicht nur als Frostschutz dienen, es ergibt auch guten Dünger. Zusammen- gefegtes Laub ist überlebenswichtig für viele Tiere wie Igel, Regenwürmer, Kröten, Asseln, Spinnen etc. Deshalb Laubhaufen, dort wo sie nicht stören, liegen lassen.
Wer sein Laub im Garten zusammenfassen möchte wird sich einen Rechen dazu nehmen. Auf Gehwegen, Parkanlagen etc. werden häufig, und am liebsten die nervigen Laubbläser angeschmissen. Wegen des Lärms dürfen diese nur zu bestimmten Zeiten und nur werktags benutzt werden. Grundsätzlich kann Herbstlaub auch anstelle von Mulch unter Bäume und Sträucher verteilt oder auf den Komposthaufen gebracht werden. Ebenso ist eine Entsorgung über die Biotonne möglich. In vielen Gemeinden werden Säcke bereitgestellt, die dann abgeholt werden oder es gibt Grüngut-Sammelstellen, wo das Laub kostenlos abgeladen werden kann.

Steinalte Olivenbäume

Auf der Insel Pag in Kroatien befinden sich einige der ältesten Olivenbäume der Welt. Es gibt weltweit nur wenige Wildolivenbäume (Olea Oleaster), ein Olivenhain befindet sich auf der Spitze von Pag, in der Nähe der Ortschaft Lun. Der älteste Baum wird  mit 2000 Jahren angegeben.

Ob er wirklich so alt ist, oder auch nur annähernd ist eigentlich nicht so wichtig. Dieser Olivenhain ist Teil einer wunderbaren Landschaft und wurde 1963 zum botanischen  Schutzgebiet erklärt. Für Kroatienbesucher ein Ziel was sich wirklich lohnt!

 

Oleander – Rosenlorbeer

 Der Oleander, auch Rosenlorbeer genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Nerium innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse. Alle Pflanzenteile sind giftig. Oleander sind den Meisten als üppige Pflanzen oder Büsche/Sträucher aus südlichen Ländern bekannt.Was wir hier mit viel Liebe und Geduld auzupäppeln versuchen, wächst dort nicht nur in den Gärten, sondern auch auf dem Mittelstreifen von Autobahnen. Vor Gesundheit strotzend, ohne Ungeziefer oder Pilzbefall, bei schlechter Luft und wenig Wasser, manchmal wochenlang "ohne".

Da kann man schon mal neidisch sein!!!!!  Aber, auch wenn wir's hier immer wärmer haben, so herrschen doch andere Witterungsverhältnisse bei uns. Trotz alledem haben sich Oleanderpflanzen auch in unseren Gärten, Rabatten und vorallem als Kübelpflanzen weitestgehend durchgesetzt.Die gefüllten Oleander sind wunderschön und können es mit manchen Rosensorten aufnehmen. Der Nachteil ist, dass sie bei wenigen Regentagen total verkleben uns sich nicht mehr öffnen, sie fallen verfault vom Strauch.

Die ungefüllten hingegen blühen ebenfalls üppig, sind aber diesbezüglich wesentlich unsensibler. Dazu kommt, dass die Winter keine langen Frostperioden mehr haben und die Pflanzen, in genügend großen Kübeln, sogar im Freien überwintern können. Seit 8 Jahren steht mein Olenander im Kübel auf der Terrasse, er wird im Winter nicht eingepackt und er steht auch nicht besonders geschützt. Bis jetzt hat er es gut verkraftet und blüht in jedem Sommer, wenn er denn warm und sonnig ist, üppig.

Spinnmilben und Schmierläuse befallen die Pflanzen gerne wenn sie im Winter in einer dunklen,engen und stickigen Unterkunft überwintert werden. Hier müssen wohl oder übel Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, oder die ganze Pflanze wird im Frühjahr radikal zurück geschnitten. Sie treibt gerne wieder neu aus, wird aber in diesem Jahr keine Knospen ansetzen.

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