Archiv für die Kategorie ‘Rezepte’

Superfood aus dem eigenen Garten

Täglich hört und liest man von oder über Super Food.

Was versteht man unter dem Begriff Super Food, was ist damit wirklich gemeint?
Laut Wikipedia ist Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die, mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten, positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.Obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.
Superfoods sind Lebensmittel deren Eigenschaften sich stark von denen herkömmlicher Lebensmittel unterscheiden.
Superfoods sind im besten Sinne Lebensmittel die  nachhaltig angebaut werden. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gut für die Gesundheit.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste zum Eigenanbau von Superfoods.

Wer Lust, Zeit und Platz zum selbst gärtnern hat kann sich hier eine Tabelle downloaden in der es viele Tipps zu Kräutern, Obst und Gemüseanbau gibt. Schaut einfach mal rein – es lohnt sich!

Sie können sich sogar den „Superfood aus dem eigenem Garten"-Guide herunterladen und ausdrucken!

Quelle: Wayfair.de

Rosmarin

Wunderschön und duftend, intensiv und lecker

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Rosmarin ist auch bei uns ein häufig gepflanztes Gehölz aus dem Mittelmeerraum. Ein sonniger Standort in gut durchlässigem Boden, ohne Staunässe, sorgt für gesundes Wachstum. Damit  Pflanzen in Kübeln oder Kästen so kräftig und gesund über den Winter kommen wie auf unserem Foto, muss das Gefäß gut isoliert sein. Nur dann werden die Wurzeln im Sommer nicht zu heiß oder frieren im Winter gar ein. Damit keine Trockenschäden entstehen wurden die Pflanzen in diesem niederschlagsarmen Winter ein wenig gegossen.

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Es gibt hängenden und stehenden Rosmarin, wobei der hängende oft schon im Winter mit der Blüte beginnt. Kräftige Rückschnitte werden nicht immer mit Erfolg gekrönt. Es empfiehlt sich daher die Pflanzen von Beginn an regelmäßig im Zaum zu halten um extremes Verholzen zu vermeiden.

dekoratives Pflanzgefäß IMGP5101

Rosmarin ist auch als Küchengewürz vielfältig einsetzbar. Sein intensiver Geschmack passt besonders gut zu italienischen Gerichten, zu Lamm, Rindflleisch und Fisch, zu Ofenkartoffeln und Tomatensauce. Selbst Süßspeisen können durch einen kleinen Stiel Rosmarin eine ganz besondere Note erhalten,wie beispielsweise  Himbeersauce zu Pannacotta oder Eis.

Kaki – leuchtender Blickpunkt

Kaki -in leuchtendem orange

Kaki's, auch Sharonfrucht oder Persimone genannt sind im Herbst, oder eigentlich in den Wintermonaten die Bäume, die sich südich der Alpen in einem strahlenden Orange präsentieren.

Die reifen Früchte erinnern an Lampions.

Die Bäume sind auch in den Sommermonaten durch ihr sattes grünes Laubwerk ganz besonders schön, das Wachstum geht eher in die Breite als in die Höhe.

Kakibaum Kaki's sind sehr reich an Vitaminen und arm an Kalorien. Wichtig beim Verzehr ist, dass die Früchte reif sind. Unreife Früchte hinterlassen im Mund einen stumpfen, pelzigen Geschmack, der die Frucht eigentlich ungenießbar macht.
Kaki (2) Aus diesem Grund waren Kaki's für mich nicht mal neuen Versuch wert. Ein fataler Fehler, wie sich im nachinein rausgestellt hat – denn jetzt liebe ich diese Früchte, kenne die Unterschiede und habe auch schon ein bisschen experimentiert.

Kaki's lassen sich, dünn geschnitten auf der Dörre oder im Backofen trocknen (wie Dörrobst),
brauchen aber lange bis sie trocken sind, das heisst sie verbrauchen viel Energie. Aber das Resultat kann sich sehen, schmecken lassen!
Als kleiner Snack zwischendurch – eine absolute Delikatesse!  Ausserdem ist  das in der Kaki enthaltene Vitamin C gut für das Immunsystem.

 

Kurkuma – Gelbwurz

Kurkuma – ein Kraftpaket

Kurkuma (Curcuma longa) hat viele Namen. So wird er unter anderem auch gelber Ingwer, Gelbwurz, Gilbwurz oder Safranwurz genannt. Kurkuma gehört in die Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), seine  Heimat ist Südasien. Kurkuma wird frisch in Form von Rhizomen angeboten oder, fast überall einfacher erhältlich, in pulveresierter Form. Kurkuma wird in beiden Formen als Gewürz und zum Gelbfärben von Speisen verwendet. Der herb-harzige Geschmack verfeinert Curry-Gewürzmischungen und ist für die intensive gelbe Farbe verantwortlich. Kurkuma ist aber weitaus mehr als nur ein Küchengewürz. Es ist eine hochwirksame Heilpflanze. Zur Verbesserung der Verdauung, zur Entgiftung des Körpers, bei zu hohen Cholesterinwerten, bei Diabetes,bei Krebserkrankungen, zu hohem Blutdruck, Leber- und Gallen-Problemen, bei Entzündungen kann Kurkuma angewandt werden.

frische Kurkuma frische Kurkumawurzel

Hier finden Sie Tipps, wie Kurkuma richtig in den Speiseplan eingebaut wird.

Frittata

"Resteverwertung" auf italienisch

Oft entstehen aus allerlei Essensresten in Küche und Kühlschrank die leckersten Gerichte. Zu unserer Frittata mit den Spaghetti vom Vortag werden Zwiebeln und Knoblauchn in einer Pfanne angebraten. Nach Belieben kann Speck oder Salami und vorhandenes Gemüse hinzufügt werden. Erlaubt ist was da ist und schmeckt, z.Bsp. Tomaten, Paprika, Karotten, Staudensellerie, Zucchini und/oder Pilze. Alles sollte gleichmäßig bissfest und mit wenig Flüssigkeit versehen sein. Anschließend werden in einer großen Schüssel reichlich Eier mit Kräutern und etwas Sahne verrührt. Die Zutaten aus der Pfanne und die Spaghetti hinzufügen und alles gründlich vermengen, während in einer Pfanne etwas Öl erhitzt wird. Da hinein schüttet man nun die gesamte Masse und lässt sie – ohne rühren – von der Unterseite langsam anbraten und stocken. Nach ca. 15-20 Minuten wird die Frittata mit Hilfe eines Tellers gestürtzt und von der anderen Seite ebenfalls goldgelb gebraten. Die fertige Frittata kann wie eine Torte aufgeschnitten und mit Salat genossen werden. Durch unendliche Variationsmöglichkeiten schmeckt dieses Gericht bestimmt keine zwei Mal gleich.

Trittata 1 La Gerbia 1 (11)

La Gerbia 1 (12)La Gerbia 1 (13)

 

Basilikum

Intensiver Duft und würziger Geschmack

Basilikum gehört mittlerweile wohl zu den beliebtesten Sommerkräutern und ist in vielen verschiedenen Sorten im Handel zu bekommen. Wer gerne experimentieren möchte hat die Auswahl zwischen wildem, marokkanischem, russischem, italienischem, thailändischem, groß- oder kleinblättrigem, winterhartem oder einjährigem, rotem oder grünem Basilikum usw. Allen gemeinsam ist die Eigenschaft Wärme zu lieben. Daher kommt es auch, dass ein Standort im Freien vor Mitte Mai kaum möglich ist. Mir selbst ist das "klassische" Basilikum mit großen Blättern am liebsten. Sobald die ersten  kräftigen Pflanzen im Fachhandel angeboten werden, bestücke ich meinen Kasten vor dem Küchenfenster mit humoser, torffreier Erde.

Basilikum im Kasten

 

 

 

 

 

 

 

Da es immer viele Basilikumpflänzchen in einem Topf hat, nehme ich diese auseinander und verteile sie auf einer größeren Fläche. Das führt zu einer besseren Belichtung und sorgt für gleichzeitig für die richtige Belüftung, was wiederum Pilzbefall vorbeugt. Geerntet wird, indem die Spitzen regelmäßig gekappt werden. Dort treibt die Pflanze dann, innerhalb kürzester Zeit, neue Blätter.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

 

Basilikum schmeckt besonders gut zu Tomaten und Mozarella und ist lecker als Pesto zu Nudelgerichten.

Frische Bambussprossen

Selbst ernten und zubereiten

Was in Asia- und Feinkostläden nur selten und dann als Kostbarkeit angeboten wird, kann im April und Mai sogar bei uns, selbst geerntet werden. Die Rede ist von frischen Bambussprossen. Dieses leckere Gemüse, das den meisten wohl nur aus Dosen oder im Mischmasch beim Chinesen als fade Beimischung bekannt sein dürfte, hat geschmacklich jedoch kaum etwas mit den leckeren, frischen Sprossen zu tun. Diese schmecken nussig, nach einer Mischung aus Spargel, Kohlrabi oder Artischocke. Wir haben unsere Sprossen am Phyllostachys geerntet, die momentan eine Stärke von ca. 4-6 cm haben. Die neuen Schosse können ausgestochen, ausgebrochen oder mit einer Rebschere abgeschnitten werden. Wichtig – das Gemüse eignet sich nicht zum rohen Verzehr, da es Toxine enthält, die nur beim Kochen neutralisiert werden. Manche Sorten sollen Bitterstoffe enthalten, die durch mitgekochte Chillischoten verschwinden. Unser Bambus hat diese nicht.

Bambussprossen  (4)  

Zur Vorbereitung werden die Hüllblätter mit einem scharfen Messer längs aufgeschnitten und vollständig entfernt bis keine holzigen Teile mehr übrig bleiben. Die Sprossen sind nun hellgelb bis grünlich mit festem Fleisch und Luftkammern in der Mitte. Diese schneidet man in kleine Stücke um sie in Salzwasser ca.10-15 Min. bissfest gar zu kochen.

Bambussprossen (1) Bambussprossen (3)
Bambussprossen (4) Bambussprossen (5)
Bambussprossen (6) Bambussprossen (7)

Das leckere, tropische Gemüse eignet sich hervorragend zu Reisgerichten, als Salat oder zum Einlegen in Essig. Wir haben hier eine Kombination aus Wildreis mit schwarzen Bohnen, frischen Phyllostachyssprossen und brauner Butter – absolut empfehlenswert!

Bambussprossen  (9)  

Frisch geerntete, ungeschälte Sprosse halten sich im Kühlschrank mehrere Wochen, während gegartes Gemüse sogar eingefroren werden kann. Wir freuen uns über die Bereicherung unseres Speiseplans und werden immer wieder gerne zu Sammlern und Jägern im eigenen Garten!

Bratapfel

Immer wieder lecker

Auch unsere Groß- und Urgroßeltern wussten schon was gut ist. Deshalb finden auch wir Bratäpfel in der Winterzeit einfach nur köstlich. Am besten eignen sich Boskop – Äpfel, die allerdings nicht überall, häufig aber auf dem Wochenmarkt zu bekommen sind. Ihre Säure und Konsistenz ist optimal. Für die Zubereitung sollten möglichst ähnlich große Früchte ausgesucht werden, damit sie gleichzeitig gar sind.  Zuerst werden die Zutaten für die Füllung vorbereitet. Nüsse, Mandel und Rosinen sind klassisch, aber auch getrocknete Cranberries und anderes Trockenobst passen toll dazu. Die Trockenfrüchte werden für einige Stunden in Alkohol, wie zBsp. Rum oder Süßwein, alternativ aber auch in Fruchtsaft eingelegt, Nüsse und Mandel grob gehackt. Vor dem Befüllen der heiß gewaschenen Äpfel entfernt man das Kerngehäuse großzügig mit einem Apfel-Ausstecher und beträufelt das freie Fruchtfleisch mit Zitronensaft. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellt man nun die vorbereiteten Äpfel so, dass sie nicht kippen können. Dazu kann der Boden der Äpfel auch leicht begradigt werden. Die Füllmasse wird nun fest in die Öffnung gedrückt. Wer es gerne sehr süß mag, kann auch einen Dominostein mit in die Mitte drücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad werden die Äpfel, je nach Größe in ca. 15-20 Minuten gar. Mit Stricknadel oder Schaschlickspieß kann der Garpunkt getestet werden.

Bratapfel

 

 

 

 

 

 

 

Die Äpfel werden heiß mit Vanillesoße oder Schlagsahne serviert und verbreiten schon während der Zeit im Backofen einen herrlichen Duft.

Hausfreunde

Schnelles Gebäck für zwischendurch

Hausfreunde

– 140g Zucker mit 2 ganzen Eiern schaumig rühren

– 140g Mehl nach und nach einrühren

– 140g ganze Haselnüsse zufügen

– den Backofen vorheizen, bei ca.180 Grad / Umluft

– ein Backblech mit Backpapier auslegen

– die Masse in 2 gleichen Streifen, nebeneinander, auf das Blech schütten

– auf der mittlerer Schiene ca. 20 Mnuten backen.

Die Masse verläuft dabei etwas und wird nach leichtem Abkühlen, also noch lauwarm

mit einem scharfen Messer in ca. 1,5cm breite Streifen geschnitten.

In einer Dose aufbewahren    

In einer Blechdose aufbewahren, damit die Kekse weich bleiben

Guten Appetit

Lecker und Gesund

Ingwer – Zitronen – Sirup

mit Mineral- oder Leitungswasser gemischt ist eine toller Durstlöscher. Ingwer, als Heilmittel hinreichend bekannt, wird mit Zucker, Wasser, Zitronenschale und Zitronensaft zu Sirup eingekocht. Das Mischungsverhältnis kann dabei nach eigenen Vorlieben variiert werden. Bei meinem ersten Versuch habe ich 500g Rohrzucker mit 200g geschältem und kleingeschnittenen Ingwer 10 Minuten in einem halben Liter Wasser aufgekocht. Die Flüssigkeit nach dem Abkühlen mit dem Saft und der abgeriebenen Schale von 4 großen Bio – Zitronen mischen und nochmals aufkochen, danach abseihen und die heiße Flüssigkeit in saubere Glasflaschen oder Marmeladengläser abfüllen. Die ausgekochten Ingwerstücke können zur weiteren Verwendung aufbewahrt werden ( Kürbissuppe, Soßen, … )

Lecker und gesund

Beim 2.Mal habe ich 1 kg weißen Zucker in 1 Liter Wasser aufgelöst und ebenfalls 200g Ingwer, jetzt mit Schale in kleine Scheiben geschnitten. Dann habe ich 8 Zitronen geschält und ausgepresst und mit einigen Stielen Minze der abgekühlten Flüssigkeit zugefügt. Nach dem nochmaligen Aufkochen wird dieser Sirup heller in der Farbe, weniger intensiv im Geschmack, dafür etwas minzig .

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