Archiv für die Kategorie ‘Schnittblumen frisch halten’

Die Tulpe

Eine wertvolle Zwiebel

Die Tulpe hat eine spektakuläre Geschichte. Wer sich dafür interessiert was diese unscheinbare Pflanze mit der ersten gut dokumentierten Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte zu tun erfährt hier alles über die Tulpenmanie.

Schon jetzt bekommen sie Schnitt- und Topftulpen in vielen Farben angeboten. Die Haltbarkeit an kühlen Standorten ist deutlich höher. So können Topftulpen auf Balkon und Terrasse Temperaturen bis 0 Grad aushalten, während Schnitttulpen unsere Wohnräume zieren. Nehmen sie dazu immer Glasvasen. Das sieht sehr schön aus und gewährleistet eine ideale Kontrolle des Wasserstandes. Tulpen sind wahre Säufer und nicht selten hängen alle über den Vasenrand weil ein Nachfüllen vergessen wurde. Trotzdem dürfen Tulpen nur in niedriges Wasser eingestellt werden. Sie haben die Eigenschaft  in der Vase zu wachsen, was durch zu viel Vasenwasser noch begünstigt wird, denn die Zellen sind sehr weich und verbiegen sich heftig. Oft entstehen dadurch aber auch tolle, skurile Gebilde, die schon manch einen zum Malen verleitet haben.

Strauß binden

Wie binde ich einen Blumenstrauß?

Um selbst einen Blumenstrauß zu binden, braucht man eine Blütenauswahl und schönes, dazu passendes Grün. Blätter unterhalb der Bindestelle werden entfernt, damit sie nicht sofort faulen und dadurch die Haltbarkeit der Blumen verkürzen. Dornen und Astgabelungen werden mit einem scharfen Messer entfernt. Die Stiele der Blumen werden in einer Spirale angeordnet. Beginnend mit der Mitte, das ist in der Regel eine ausgesuchte schöne Blüte, werden die anderen Blumen schräg angelegt. Der Strauß wird in der Hand gedreht und die weiteren Stiele von Blüten oder Beiwerk werden an die Spirale angelegt. Wichtig ist, dass keine Hohlräume in der Spirale entstehen, sonst verrutschen die Stiele und die runde Straußform gerät aus der Form. Da wo sich die Stiele in der Spirale treffen, wird der Strauß mit Bast zusammengebunden. Die Stiele werden mit einem scharfen Messer alle gleichlang angeschnitten, der fertige Strauß wird sofort ins Wasser gestellt, damit die Schnittflächen nicht antrocknen und die Stiele sofort Wasser aufnehmen können.

Mohnblumen – Papaver

Seidenmohn Mohngehört seit jeher zu meinen Lieblingsblumen. Ich liebe die zarten Blütenblätter, die wie Fallschirmseide aussehen und sich auch so öffnen. Die behaarten Stengel, je nachdem wie das Licht darauf  fällt, sind für mich, einzigartig. Ich bin immer wieder begeistert, von der Schönheit dieser Blüten. MohnUm sich wirklich an geschnittenem Mohn erfreuen zu können braucht man allerdings auch ein paar Informationen. Geschlossene Mohnblüten sind von einer grünen, haarigen Schutzhülle umgeben.. Die Kraft, diese aufzubrechen und abzustossen, reicht bei geschnittenem Mohn meistens nicht aus. Deshalb ist es ratsam, Mohn in lauwarmes Wasser einzustellen und die Schutzblätter von oben vorsichtig aufzureissen und am Blütenboden abzuschneiden. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, weil sonst die Blütenblätter, die sich danach richtig entfalten können, beschädigt werden. MohnblumenstraussAls Beiwerk eignen sich einfach Gräser, die sich dem Mohn unterordnen müssen und ihm auf keinen Fall die Schau stehlen dürfen. Bei dieser Behandlung steht der Mohn eine knappe Woche in der Vase – ohne Zugluft und ohne direkte Sonnenbestrahlung.

 

 

 

 

 

Deko-Tipp für den Januar

Weihnachtsdeko – ade !

Nach der Zeit der Fülle rücken nun wieder die einfachen, stillen Dinge in den Vordergrund. Das Wenige tut gut. Zwiebelpflanzen, in durchsichtige Gläser gepflanzt, bringen den Frühling auf das Fensterbrett. Die ersten Primelpflanzen sind in den Gärtnereien eingetroffen und erfreuen uns mit ihren kräftigen Farben. Wer sich von den Kerzenresten des Adventskranzes noch nicht trennen möchte kann diese in Windlichtern abrennen lassen. Auch einfache Gläser,(große Auswahle für ein paar Cent bei IKEA erhältlich) schlicht ohne viel Deko können verwendet werden. Wichtig !! Zwischen Glas und Kerze muss immer eine "Wärme-Isolationsschicht" geschaffen werden. Besonders gut eignet ist dazu Sand, aber auch Kieselsteinchen, buntes Granulat, Reis oder Kaffeebohnen erfüllen diesen Zweck hervorragend.

Für Schnittblumen-Fans gibt es nun die ersten Tulpen. Die Schnittfläche sollte vor dem Einstellen in die Vase mit einem scharfen Messer waagerecht angeschnitten werden. TIPP: Die Vase nur so hoch befüllen, dass die Stiele nicht mehr als 10cm tief im Wasser stehen. Dadurch wird ein extremes "Auswachsen" der Tulpen verhindert. In einer Glasvase kann der Wasserstand am besten kontrolliert werden.

 

 

Schnittblumen frisch halten

Lange Freude an Schnittblumen haben Sie nur, wenn Sie diese auch entsprechend behandeln. Die Pflanzenstiele mit einem scharfen Messer oder einer Bonsai-Schere schräg anschneiden. Über die Schnittstelle kann die Wasseraufnahme schneller und besser erfolgen. Blumen sofort in frisches, nicht eiskaltes Wasser stellen. Frischhaltemittel (beinhaltet Zucker) verlängert die Haltbarkeit. Nicht in die Zugluft und nicht in die Sonne stellen. Gehölze (dazu gehören auch Rosen) vertragen auch etwas wärmeres Wasser. Pflanzen, die einen milchigen Saft absondern (Wolfsmilchgewächse) werden kurz in kochendes Wasser gehalten oder der Saft wird über einer Flamme zum Gerinnen gebracht. Hohle Stiele, wie die der Zwiebelgewächse werden mit einem Tesafilmstreifen umklebt damit sie sich in der Vase nicht hoch rollen. Narzissen sind bekannt dafür, dass sie andere Blumen schneller zum Welken bringen, bedingt durch deren Saft. Deshalb Narzissen nicht mehr anschneiden oder die ersten 2-3 Stunden se-parat stellen. Staubgefäße, wie die der Liliengewächse, sehen zwar sehr schön aus, sollten aber mit einer Schere abgeschnitten werden, da die Flecken auf Tischwäsche und Kleidung nur sehr schwer zu entfernen sind. Sie sollten Ihre Schnittblumen nicht direkt neben Obst stellen, die Haltbarkeit wird einge-schränkt durch das Gas, welches das reife Obst freisetzt.
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