Archiv für die Kategorie ‘Anzucht und Aussaat’

Blumenzwieben richtig teilen

 

Nicht nur Krokusse, auch Schneeglöckchen, und Narzissen erobern im Laufe der Jahre von ganz allein neue Flächen im Garten, sie machen sich einfach breit. Wenn sie blühen sieht das Gartenstück traumhaft schön aus, so auch wieder in diesem Jahr. Und durch die immer wieder einsetzenden kalten Temperaturen konnten Gartenbesitzer, wie auch Betrachter lange Zeit ein üppiges Blütenmeer genießen. Wenn die Horste der Zwiebeln aber zu üppig werden empfiehlt es, sich diese fachgerecht zu teilen.

Der richtige Zeitpunkt ist nach der Blüte. Der komplette Horst wird dazu vorsichtig aus dem Boden gehoben, damit möglichst alle Wurzeln an den Zwiebeln bleiben – die anhängende Erde nicht entfernen, sondern dranlassen. Zum Teilen den Horst mit den Fingern vorsichtig auseinanderziehen. Die abgenommenen Blumenzwiebeln werden an einer anderen Stelle im Garten wieder eingepflanzt. Danach die Erde um das Pflanzloch gut andrücken und gut angießen.

Witzige und praktische Anzuchtgefäße

 

Die Gartenbesitzer stehen in den Startlöchern, endlich beginnt die Zeit des Aussäens. Für die Anzucht braucht man zuerst natürlich den entsprechenden Samen, die richtige Erde, und ein passendes Gefäß. Eigentlich kann man für die Aussaat alles verwenden, was den Samen, die Erde und das Wasser zusammenhält. Wer viel aussäen möchte hat vielleicht nicht genügend Töpfe, aber mit ein paar Ideen lassen sich diverse Gefäße ganz einfach recyceln. Dazu eignet sich alles was mit einem Abzugsloch versehen werden kann. Denn Staunässe ist für die kleinen Sämlinge das Todesurteil. Besonders gut geeignet sind Behälter/Gefäße, die später komplett in einen größeren Topf umgepflanzt werden können und sich mit der Zeit selbst auflösen. Sie können auch eine Reihe Eierschalen, die mit Samen bestückt sind, auf die Fensterbank stellen. So spart man sich das Pikieren und die zarten kleinen Wurzeln werden in ihrem Wachstum nicht gestört und nicht verletzt. Ob Sie aus Zeitungspapier oder Packpapier Tüten formen, Eierschachteln umfunktionieren oder Samen in abgeschnittene Klopapierrollen einsäen, alles ist möglich. Natürlich finden Sie in den Fachmärkten verschiedene Varianten von Anzuchttöpfen, die aber auch ihren Preis haben und bei weitem nicht so witzig sind.

 

 

 

Sommerphlox gehört eigentlich in jeden Garten

Sommerphlox blüht von Juni bis in den Herbst hinein. Die Wuchshöhe erreicht 40 bis 100 Zentimeter. Mit seinen zarten Farben in purpurrot, hellviolett, lila, weiß, mit rosa oder roten Augen ist der Phlox eine Pflanze die in einem blühenden Garten nicht fehlen sollte. Besonders abends verströmen die Blüten einen starken Duft. Im lichten Schatten, oder an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Standplatz  gedeiht  Phlox besonders gut. Der Boden muss viele Nährstoffe haben und durchlässig sein. Bei ungünstigen Bedingungen wie Hitze, Trockenheit und schlechter Durchlüftung  kommt es gerne zu Mehltau und Blattflecken. Dann wird die Pflanze schnell unansehenlich und muß ganz zurückgeschnitten werden. Die Rispen vom Sommerphlox sollte man nach der Blüte abschneiden , so können Knospen an den Seitentrieben noch zum Blühen kommen. Im Spätherbst schneidet man die gesamte Pflanze kurz über dem Boden ab. In der Regel überstehen die Stauden auch einen kalten Winter. Wenn die Pflanzen einen guten Standort haben werden sie üppig wachsen und sollten am besten alle 4-6 Jahre geteilt werden. Wenn alle angesprochenen Kriterien erfüllt sind, hat man als Gartenliebhaber viel Freude an den mehrjährigen Stauden.
„Ein Garten ohne Phlox ist nicht nur ein bloßer Irrtum, sondern eine Versündigung gegen den Sommer“ – diese Aussage des Staudenzüchters Karl Foerster, der etliche Sorten herausbrachte, wird oft zitiert, weil man heute an Phlox das ganze Jahr über Freude haben kann.

 

Jetzt ist Pflanzzeit

Die Sonne steht tiefer, die Temperaturen sinken, zumindest in der Nacht. Im Garten ist die Ernte in vollem Gange und die ideale Pflanzzeit ist gekommen. Sträucher und Bäume haben noch genug Kraft, um Wurzeln zu bilden und gut anzuwachsen. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihren Garten mit Sträuchern, Obstgehölzen und Bäumen zu bereichern oder Stauden umzupflanzen. Stimmen Sie Ihren Garten auf Herbst ein!

Chrysanthemen kleinblütig Rosen und Lavendel

Farbenfrohe Herbstblütenstauden wie Chrysanthemen oder Astern setzen markante Farbtupfer. Gräser in verschiedenen Höhen und in den schönsten Variationen machen den Garten zu einem echten Blickfang. So können Sie sich direkt an dem erfreuen, was Sie gerade gepflanzt haben!

Und bereiten Sie Ihren Garten schon auf den Frühling vor. Denn auch das Setzen von Blumenzwiebeln für das Frühjahr hat jetzt Saison, da diese jetzt noch fest einwurzeln können. Aber unbedingt darauf achten, dass die Zwiebeln nicht zu tief gesetzt werden. So leisten Sie die ideale Vorarbeit für einen blühenden Garten mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im neuen Jahr.

 

 

 

Superfood aus dem eigenen Garten

Täglich hört und liest man von oder über Super Food.

Was versteht man unter dem Begriff Super Food, was ist damit wirklich gemeint?
Laut Wikipedia ist Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die, mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten, positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.Obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.
Superfoods sind Lebensmittel deren Eigenschaften sich stark von denen herkömmlicher Lebensmittel unterscheiden.
Superfoods sind im besten Sinne Lebensmittel die  nachhaltig angebaut werden. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gut für die Gesundheit.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste zum Eigenanbau von Superfoods.

Wer Lust, Zeit und Platz zum selbst gärtnern hat kann sich hier eine Tabelle downloaden in der es viele Tipps zu Kräutern, Obst und Gemüseanbau gibt. Schaut einfach mal rein – es lohnt sich!

Sie können sich sogar den „Superfood aus dem eigenem Garten"-Guide herunterladen und ausdrucken!

Quelle: Wayfair.de

Ernten und vorausschauend für die nächste Saison planen

Zum Ernten im Garten ist nun endlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Haben Sie bei der Obst- und Beerenernte schon einmal daran eigenes Trockenobst herzustellen? Dies ist mit verschiedenen Methoden möglich, am einfachsten jedoch mit einem Dörrautomaten. Neben Äpfeln und Birnen eignen sich auch Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen und Mirabellen hervorragend zum Trocknen. Das fertige Produkt ist lecker und gesund. Und stellt bei den Kleinsten auch so manches Gummibärchen in den Schatten …
Die freien Beete im Gemüsegarten sollten bis Mitte August mit Folgesaaten bestückt werden, um im Herbst nochmals einen reich gedeckten Tisch zu ermöglichen. Neben Feld-, Pflück- und Winterkopfsalat ist es Zeit für Chinakohl, Spinat, Kohlrabi, Winterwirsing und Radieschen.

Mangold keimt nun auch viel sicherer als im Frühjahr. Wenn Sie bei der Herbsternte die Herzblätter stehen lassen, überwintert die Pflanze auf dem Beet. Und Sie haben ein paar Monate später die Möglichkeit, ein zartes junges Frühgemüse zu ernten und zu genießen.

Nutzen Sie die ruhige Gartenphase, um Pläne zu schmieden. Schon in wenigen Wochen können Stauden umgesetzt, Beete neu gestaltet, Obstgehölze, Bäume und Rosen gepflanzt werden. Im Grunde ist der Herbst eine ideale Zeit für Pflanzungen und grobe Umgestaltungsarbeiten. Es ist für die Pflanzen noch genügend Zeit zum Einwurzeln. Und im nächsten Frühjahr kann dann sofort mit den Feinarbeiten begonnen werden.

Überlegen Sie also schon jetzt, welche Arbeiten notwendig werden und welche Pflanzen an anderen Standorten vielleicht besser gedeihen oder schöner aussehen.

Sie haben noch Platz und/oder Lust auf weitere Farbtupfer in Ihrem Garten?
Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten, welche Stauden und Pflanzen sich am besten eignen und Ihren Vorstellungen entsprechen.

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Gartentipp

Gartentipp

Endlich ist es soweit, die Temperaturen steigen und die Gartenfreunde können richtig loslegen. Abgestorbene Staudenreste müssen nun schleunigst entfernt und die Erde gelockert werden. Noch ist genügend Zeit, um große Stauden zu teilen und an neue Plätze zu versetzen. Lücken können mit allerlei Schönem gefüllt werden. Suchen sie unter einer großen Auswahl an Stauden das Richtige für ihren Standort aus.

Pflanzentipp

Obwohl die Zeichen momentan „auf Sommer“ stehen, ist bei empfindlichen Pflanzen noch immer Vorsicht geboten. Wer seine Kübelpflanzen, wie Citrus, Oleander und Bougainvillea trotzdem schon ins Freie gestellt hat, sollte täglich den Wetterbericht verfolgen, um bei Nachtfrostgefahr entsprechend reagieren zu können. Wenn sie mit der Sommerbepflanzung ihrer Balkonkästen auf Nummer sicher gehen wollen, dann warten sie lieber noch ein wenig, denn stabiles Wachstum braucht seine Zeit.

 

 

Frühlings Tipp

Ein bunter Reigen läutet den Frühling ein.

Die weihnachtliche Dekoration ist weggeräumt, mancherorts brennen noch die kleinen Lichterketten, aber Tannenbäume, Adventskränze und weihnachtliche Accessoires sind entsorgt oder gut verstaut für das nächste Weihnachtsfest. Die Dekoration fehlt jetzt, es ist ungewohnt kahl. Entweder nehmen die ausquartierten Pflanzen wieder ihre angestammten Plätze ein, oder es muß etwas Neues her. Was passt da besser, als  den Frühling ins Haus zu holen?  Die ersten Frühlingsboten bestechen mit ihren frischen Farben. Primelchen, Narzissen und Hyazinthen bringen Fröhlichkeit in die Wohnung und vertreiben das Einheitsgrau. Einziger Nachteil, die Frühlingsblüher sind in warmen Räumen nicht sehr langlebig. 1. Priorität ist ein heller Standort und je kühler desto langlebiger. Aber natürlich möchte niemand der Pflanzen wegen in seiner Wohnung frieren. Ein Tipp: wer eine Fensterbank aussen hat, kann diese mit den Pflanzen bestücken. Sie halten wesentlich länger und die Freude an ihnen wärt einige Wochen, vorausgesetzt es ist frostfrei.

Hyazinthe im GlasUnd wer Lust zum Experimentieren hat, hier noch ein Tipp,wie man Hyazinthen im Glas zieht:

Mit Kälte vorbehandelte Hyazinthen, die im Fachhandel angeoten werden, klappt es am besten. Das bauchige Glas muß in der Mitte eingezogen sein und sich nach oben wieder öffnen. Die Zwiebel wird oben in das Glas gelegt. Zwischen Zwiebelboden und Glas muß ein kleiner Zwischenraum frei bleiben damit sich die Wurzeln nach unten ziehen können. Wasser wird soviel eingefüllt, dass die Zwiebel davon unberührt bleibt. Damit das Wasser nicht anfängt zu faulen, wöchentlich wechseln. Am Anfang sollte die Pflanze bei ungefähr 10-14 Grad stehen, am besten verdunkelt.
Dazu kann man der Hyazinthe ein Papierhütchen aufsetzen. Wenn sich die Knospen zeigen, nimmt man das Hütchen ab, das Clorophyll kann sich bilden, die noch gelben Blätter verwandeln sind in grüne und die Hyazinthe zieht auf einen Fensterplatz um. Hyazinthen haben einen starken Duft, der für die einen betörend, für andere nicht auzuhalten ist. Das muß dann jeder für sich entscheiden.

 

Lampionblume – Physalis alkekengi

Physalis im Terrakottatopf Physalis in prächtiger Farbe

Die Lampionblume mit ihren kräftig-orange-farbenen Lampions ist schon von weitem zu sehen und verleiht dem Garten ein gutes Stück Herbstlichkeit. Die Pflanze wird ganz besonders wahrgenommen weil sich andere Beet- und Saisonpflanzen schon verabschiedet haben. Das Nachtschattengewächs zählt zu den Stauden und wenn sie einmal Fuß gefasst hat ist sie kaum mehr zu bändigen. Deshalb sollte man sich vor dem Pflanzen gut überlegen ob man die Physalis gleich mit einer Wurzelsperre belegt oder ihren Wurzelausläufern freien Lauf lässt. Die Stängel mit den lampionförmigen Blüten können zum Trocknen aufgehängt werden und trockenen Sträußen in den dunklen Wintermonaten ein frisches Aussehen geben. Die einzelnen Lampions können aber auch einzeln aufgefädelt zum Fenster- oder Wandschmuck verarbeitet werden. Die andere und nächstliegende Möglichkeit ist, die Staude  für die Vögel als Nahrungsquelle stehen zu lassen. So kann man sich selbst auch noch im Winter an den Lampions erfreuen und mit ansehen wie aus den zarten, pergamentartigen Lampions im Laufe der Zeit ein Aderngerüst entsteht. Im Frühjahr wird die Staude dann stark runtergeschnitten.

skeletierte Kelchblätter durchscheinend –
der kräftig orangefarbene Samen wird von dem skeletierten Kelchblatt umhüllt
Physalis-skeletiert Physalis teilweise skeletiert

 

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