Archiv für die Kategorie ‘Pflanzanleitungen’

Reisetipp – Mainau

Blumeninsel Mainau in jeder Jahreszeit ein Erlebnis

Saisonale Pflanzungen begeistern die Besucher und entlocken so manchem ein A… und O…..
Beginnend mit Zwiebelgewächsen, rund einer Million Tulpen, gefolgt von hunderten wunderschön blühenden Rhododendren. Im Sommer unzählige duftende Rosen und  Stauden. Im Spätsommer/Herbst die vielen  farbenfrohenund unterschiedlichen Dahlien.
Nicht zu vergessen natürlich eine über 150 Jahre alte Baumsammlung mit beeindruckenden Mammutbäumen.

Wunderschöne Kübel- und Gefäßbepflanzungen, begeistern die Besucher und geben neue Impulse.

 

Ein Tag auf der Mainau ist Urlaub pur – tauchen Sie ein und genießen Sie die Schönheit und Ruhe der Natur!
 

Die „Kalte Sophie“

Eine Eisheilige mit Tradition,

die in diesem Jahr wieder einmal von sich reden macht. Sie bildet das Schlusslicht der fünf  Wetterheiligen, derer im Mai gedacht wird. Laut einer Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst nach dem 15.Mai, also der "Kalten Sophie" stabil. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Bodenfröste durchaus normal, denn bis dahin kann sich der Einfluss kalter Polarluft bemerkbar machen. Die Verschiebung klimatischer Verhältnisse hat zwar dazu geführt, dass es schon häufig Jahre ohne diese Kälteperioden im Mai gab, doch langjährige Wetteraufzeichnungen belegen im Durchschnitt 2 Nächte mit Bodenfrösten in diesem Zeitraum.

Was passiert, wenn die jungen Blatt- und Blütentriebe vom Frost überrascht werden, konnten wir in den letzen Tagen gut beobachten. Die Bauern befürchten in manchen Regionen Deutschlands einen Ernteausfall bis zu 100% bei Kartoffeln, Kirschen, Trauben und Äpfeln. Doch auch viele Hobbygärtner hat es hart getroffen. Viele Sträucher und Gehölze, wie z,Bsp. Rosen, Hortensien, Ahorn, Kiwi und Khaki haben ihre ersten Blätter und Blütenansätze verloren. Hier hilft nur abwarten, denn Erfrorenes wird absterben, bzw. abfallen und neue Triebe bilden sich.

Unseren Khakibaum hat es leider voll erwischt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Einjährige Pflanzen sieht es da ganz anders aus. Wer es nicht erwarten konnte Balkon und Terrasse, Kübel und Kästen mit allerlei Buntem zu bestücken, kann sich wenig Hoffnung auf Erholung machen. Geranien, Petunien und Co. sind wärmeliebende Pflanzen, die Minustermperaturen nur an extrem geschützten Standorten überleben können. Gleiches gilt für empfindliche Küchenkräuter und Gemüsepflanzen. Vor allem Basilikum und Tomaten benötigen bis Mitte Mai optimale Voraussetzungen, die normalerweise nur ein Gewächshaus bieten kann. Bei Kübelpflanzen gibt es ebenfalls Unterschiede. Während Oleander und Citruspflanzen, ja selbst das eine oder andere Magerittenstämmchen schon mal einen Härtetest bis zum Gefrierpunkt überstehen können, werden sich Fuchsien, Bouganvillea, Lantana u.a. möglichweise schon nach einer Frostnacht verabschieden.

Glauben sie also dem fachmännischen Rat von Gärtnern und Floristen, denn deren Fachwissen kann ihnen keine Discounterkette bieten und bestenfalls eine Menge Geld sparen.

Jetzt ist Pflanzzeit

Die Sonne steht tiefer, die Temperaturen sinken, zumindest in der Nacht. Im Garten ist die Ernte in vollem Gange und die ideale Pflanzzeit ist gekommen. Sträucher und Bäume haben noch genug Kraft, um Wurzeln zu bilden und gut anzuwachsen. Nutzen Sie diese Zeit, um Ihren Garten mit Sträuchern, Obstgehölzen und Bäumen zu bereichern oder Stauden umzupflanzen. Stimmen Sie Ihren Garten auf Herbst ein!

Chrysanthemen kleinblütig Rosen und Lavendel

Farbenfrohe Herbstblütenstauden wie Chrysanthemen oder Astern setzen markante Farbtupfer. Gräser in verschiedenen Höhen und in den schönsten Variationen machen den Garten zu einem echten Blickfang. So können Sie sich direkt an dem erfreuen, was Sie gerade gepflanzt haben!

Und bereiten Sie Ihren Garten schon auf den Frühling vor. Denn auch das Setzen von Blumenzwiebeln für das Frühjahr hat jetzt Saison, da diese jetzt noch fest einwurzeln können. Aber unbedingt darauf achten, dass die Zwiebeln nicht zu tief gesetzt werden. So leisten Sie die ideale Vorarbeit für einen blühenden Garten mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im neuen Jahr.

 

 

 

Superfood aus dem eigenen Garten

Täglich hört und liest man von oder über Super Food.

Was versteht man unter dem Begriff Super Food, was ist damit wirklich gemeint?
Laut Wikipedia ist Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die, mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten, positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.Obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.
Superfoods sind Lebensmittel deren Eigenschaften sich stark von denen herkömmlicher Lebensmittel unterscheiden.
Superfoods sind im besten Sinne Lebensmittel die  nachhaltig angebaut werden. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gut für die Gesundheit.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste zum Eigenanbau von Superfoods.

Wer Lust, Zeit und Platz zum selbst gärtnern hat kann sich hier eine Tabelle downloaden in der es viele Tipps zu Kräutern, Obst und Gemüseanbau gibt. Schaut einfach mal rein – es lohnt sich!

Sie können sich sogar den „Superfood aus dem eigenem Garten"-Guide herunterladen und ausdrucken!

Quelle: Wayfair.de

Ernten und vorausschauend für die nächste Saison planen

Zum Ernten im Garten ist nun endlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Haben Sie bei der Obst- und Beerenernte schon einmal daran eigenes Trockenobst herzustellen? Dies ist mit verschiedenen Methoden möglich, am einfachsten jedoch mit einem Dörrautomaten. Neben Äpfeln und Birnen eignen sich auch Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen und Mirabellen hervorragend zum Trocknen. Das fertige Produkt ist lecker und gesund. Und stellt bei den Kleinsten auch so manches Gummibärchen in den Schatten …
Die freien Beete im Gemüsegarten sollten bis Mitte August mit Folgesaaten bestückt werden, um im Herbst nochmals einen reich gedeckten Tisch zu ermöglichen. Neben Feld-, Pflück- und Winterkopfsalat ist es Zeit für Chinakohl, Spinat, Kohlrabi, Winterwirsing und Radieschen.

Mangold keimt nun auch viel sicherer als im Frühjahr. Wenn Sie bei der Herbsternte die Herzblätter stehen lassen, überwintert die Pflanze auf dem Beet. Und Sie haben ein paar Monate später die Möglichkeit, ein zartes junges Frühgemüse zu ernten und zu genießen.

Nutzen Sie die ruhige Gartenphase, um Pläne zu schmieden. Schon in wenigen Wochen können Stauden umgesetzt, Beete neu gestaltet, Obstgehölze, Bäume und Rosen gepflanzt werden. Im Grunde ist der Herbst eine ideale Zeit für Pflanzungen und grobe Umgestaltungsarbeiten. Es ist für die Pflanzen noch genügend Zeit zum Einwurzeln. Und im nächsten Frühjahr kann dann sofort mit den Feinarbeiten begonnen werden.

Überlegen Sie also schon jetzt, welche Arbeiten notwendig werden und welche Pflanzen an anderen Standorten vielleicht besser gedeihen oder schöner aussehen.

Sie haben noch Platz und/oder Lust auf weitere Farbtupfer in Ihrem Garten?
Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten, welche Stauden und Pflanzen sich am besten eignen und Ihren Vorstellungen entsprechen.

Rosmarin

Wunderschön und duftend, intensiv und lecker

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Rosmarin ist auch bei uns ein häufig gepflanztes Gehölz aus dem Mittelmeerraum. Ein sonniger Standort in gut durchlässigem Boden, ohne Staunässe, sorgt für gesundes Wachstum. Damit  Pflanzen in Kübeln oder Kästen so kräftig und gesund über den Winter kommen wie auf unserem Foto, muss das Gefäß gut isoliert sein. Nur dann werden die Wurzeln im Sommer nicht zu heiß oder frieren im Winter gar ein. Damit keine Trockenschäden entstehen wurden die Pflanzen in diesem niederschlagsarmen Winter ein wenig gegossen.

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Es gibt hängenden und stehenden Rosmarin, wobei der hängende oft schon im Winter mit der Blüte beginnt. Kräftige Rückschnitte werden nicht immer mit Erfolg gekrönt. Es empfiehlt sich daher die Pflanzen von Beginn an regelmäßig im Zaum zu halten um extremes Verholzen zu vermeiden.

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Rosmarin ist auch als Küchengewürz vielfältig einsetzbar. Sein intensiver Geschmack passt besonders gut zu italienischen Gerichten, zu Lamm, Rindflleisch und Fisch, zu Ofenkartoffeln und Tomatensauce. Selbst Süßspeisen können durch einen kleinen Stiel Rosmarin eine ganz besondere Note erhalten,wie beispielsweise  Himbeersauce zu Pannacotta oder Eis.

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Der Steingarten

Lebensraum für genügsame Stauden

Unter einem Steingarten verstehen Gärtner und Botaniker einen Bereich, in dem eine alpine Landschaft nachempefunden wird. Dies kann sowohl auf einer ebenen, als auch terrassierten Flächen geschenen, wobei sich Bruchsteinmauern besonders gut als formgebende Element eignen. Eine weitere Art des Steingartens ist die Rückeroberung einer Geröllwüste durch Pflanzen aller Art. Auch hier bieten sich sehr interessante Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei unseren Fotos handelt es sich um ein kleines Trockenbeet mit allerlei genügsamen Polsterstauden. Sedum, Dachwurz, Saxifraga, Nelken, Edelweiß und Enzian gedeihen hier prächtig in kargem Pflanzsubstrat. Besonders viel Freude bereiten uns die kleinen Grasbüschel, die ursprünglich nur ein Urlaubsmitbringsel aus den Dünen der Mecklenburgischen Seenplatte waren. Sie versamen sich ständig aufs Neue und bleiben uns so hoffentlich noch viele Jahre als Erinnerung erhalten.

Nelken und Co. Steinbrech
Polsterstauden Sedum

Und das ist alles KEIN Steingarten!

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Was jedoch keinesfalls ein Steingarten ist, sind vermeindlich pflegeleichte, mit Folie abgedeckte und Schotter zugeschüttete, öde Pflanzflächen. Hier werden eher lebensfeindliche Räume geschafffen, die sich bei Sonne so stark aufheizen und Wärme reflektieren, dass die Pflanzen oftmals ums Überleben kämpfen müssen. Desweiteren sind die Böden verdichtet und die Steine lassen sich nur schwer oder gar nicht zu reinigen. Sie sehen nach einiger Zeit meist schmutzig und veralgt aus und durch Vogelkot und Wind eingebrachte Samen gehen auf und müssen ebenfalls gejätet werden.

 

Basilikum

Intensiver Duft und würziger Geschmack

Basilikum gehört mittlerweile wohl zu den beliebtesten Sommerkräutern und ist in vielen verschiedenen Sorten im Handel zu bekommen. Wer gerne experimentieren möchte hat die Auswahl zwischen wildem, marokkanischem, russischem, italienischem, thailändischem, groß- oder kleinblättrigem, winterhartem oder einjährigem, rotem oder grünem Basilikum usw. Allen gemeinsam ist die Eigenschaft Wärme zu lieben. Daher kommt es auch, dass ein Standort im Freien vor Mitte Mai kaum möglich ist. Mir selbst ist das "klassische" Basilikum mit großen Blättern am liebsten. Sobald die ersten  kräftigen Pflanzen im Fachhandel angeboten werden, bestücke ich meinen Kasten vor dem Küchenfenster mit humoser, torffreier Erde.

Basilikum im Kasten

 

 

 

 

 

 

 

Da es immer viele Basilikumpflänzchen in einem Topf hat, nehme ich diese auseinander und verteile sie auf einer größeren Fläche. Das führt zu einer besseren Belichtung und sorgt für gleichzeitig für die richtige Belüftung, was wiederum Pilzbefall vorbeugt. Geerntet wird, indem die Spitzen regelmäßig gekappt werden. Dort treibt die Pflanze dann, innerhalb kürzester Zeit, neue Blätter.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

 

Basilikum schmeckt besonders gut zu Tomaten und Mozarella und ist lecker als Pesto zu Nudelgerichten.

Gartentipp

Gartentipp

Endlich ist es soweit, die Temperaturen steigen und die Gartenfreunde können richtig loslegen. Abgestorbene Staudenreste müssen nun schleunigst entfernt und die Erde gelockert werden. Noch ist genügend Zeit, um große Stauden zu teilen und an neue Plätze zu versetzen. Lücken können mit allerlei Schönem gefüllt werden. Suchen sie unter einer großen Auswahl an Stauden das Richtige für ihren Standort aus.

Pflanzentipp

Obwohl die Zeichen momentan „auf Sommer“ stehen, ist bei empfindlichen Pflanzen noch immer Vorsicht geboten. Wer seine Kübelpflanzen, wie Citrus, Oleander und Bougainvillea trotzdem schon ins Freie gestellt hat, sollte täglich den Wetterbericht verfolgen, um bei Nachtfrostgefahr entsprechend reagieren zu können. Wenn sie mit der Sommerbepflanzung ihrer Balkonkästen auf Nummer sicher gehen wollen, dann warten sie lieber noch ein wenig, denn stabiles Wachstum braucht seine Zeit.

 

 

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