Archiv für die Kategorie ‘Pflanzen’

Blumenzwieben richtig teilen

 

Nicht nur Krokusse, auch Schneeglöckchen, und Narzissen erobern im Laufe der Jahre von ganz allein neue Flächen im Garten, sie machen sich einfach breit. Wenn sie blühen sieht das Gartenstück traumhaft schön aus, so auch wieder in diesem Jahr. Und durch die immer wieder einsetzenden kalten Temperaturen konnten Gartenbesitzer, wie auch Betrachter lange Zeit ein üppiges Blütenmeer genießen. Wenn die Horste der Zwiebeln aber zu üppig werden empfiehlt es, sich diese fachgerecht zu teilen.

Der richtige Zeitpunkt ist nach der Blüte. Der komplette Horst wird dazu vorsichtig aus dem Boden gehoben, damit möglichst alle Wurzeln an den Zwiebeln bleiben – die anhängende Erde nicht entfernen, sondern dranlassen. Zum Teilen den Horst mit den Fingern vorsichtig auseinanderziehen. Die abgenommenen Blumenzwiebeln werden an einer anderen Stelle im Garten wieder eingepflanzt. Danach die Erde um das Pflanzloch gut andrücken und gut angießen.

Frühlingsblüher in Not

In einigen Tagen ist Ostern und wir würden so gerne unsere Terrasse, Balkon, Eingangsbereich frühlingshaft bepflanzen. Aber das Wetter macht uns in diesem Jahr einen ganz gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die ersten Sonnenstrahlen  und warme Tage waren nur kurzzeitig, dann kam die Berg-und Talfahrt der Temperaturen. Wenige Grade unter null für eine Nacht können die Pflanzen schon mal aushalten, aber minus 10 Grad, das ist dann doch zu viel. Rein nehmen, abdecken, dieses Wechselspiel von kalt und warm ist für die Pflanzen kein Vergnügen und das zeigen sie uns auch unmissverständlich indem die Blätter gelb werden, die Knospen sich nicht öffnen und die gesamte Stabilität der Pflanze leidet.

Das ist auch in den Gartencentern zu beobachten. Auch dort sind viele Pflanzen im Außenbereich, die vor Kälte geschützt werden müssen. Sie werden auf Etagenwagen geladen und dort verharren sie zusammengedrängt bis wieder erträgliche Temperaturen angezeigt sind. Aber auch das nehmen sie ziemlich übel, wie oben beschrieben.
Also gedulden wir uns noch ein bisschen und warten auf die nächsten schönen Tage. Auf einem österlichen Schmuck als Tischdekoration braucht man ja deswegen nicht zu verzichten.

 

 

 

 

 

 

Was bedeuten Ranunkeln in der Blumensprache?

Ranunkeln stehen für Frühling, Einzigartigkeit, Charme, Romantik, Anziehungskraft, Schönheit, Bewunderung. Eine verschenkte Ranunkel, oder gar ein Strauß Ranunkeln,

will dem Beschenkten ein romantisches Kompliment machen und ihm damit andeuten,
"Du bist einmalig und hast bei mir einen ganz besonderen Stellenwert".

Die vielen verschiedenen Formen und Farben sind einzigartig. In diesem Strauß sind ganz besondere Ranunkeln mit eingearbeitet, sie haben bei näherem Betrachten leichte Ähnlichkeit mit Petersilie.

 

Schneeglöckchen läuten den Frühling ein

 
Das Schneeglöckchen zeigt seine glockenförmigen Blüten oft schon im zeitigen Frühjahr, auch wenn noch Schnee liegt.
Daher auch der Name "Schneeglöckchen".
Aber wenn sie erst mal da sind, unsere Frühlingsvorboten, dann ist das Ende des Winters in Sicht. Die kleinen, eigentlich unscheinbaren Pflänzchen, wachsen in großen Kolonien oder Hosten. Dadurch entfalten sie große Wirkung. In diesem Jahr waren sie früher als sonst, der Winter war sehr mild. Aber jetzt hat sich der Februar nochmal zurückbesonnen, die Nächte sind klirrend kalt, die Schneeglöcken, und nicht nur die, müssen sich "warm anziehen". Das heisst, sie werden durch ihren "eingebauten Frostschutz" geschützt, dann sehen sie zwar nicht mehr so frisch aus, liegen eher auf dem Boden, aber sowie die Temperaturen wieder ansteigen und die Sonne wieder scheint sind sie schon wieder "die Alten".
Galanthus nivales sind Zwiebelgewächse, die sich durch Brutzwiebeln vermehren, oder durch Blütenbestäubung. Diese erfolgt durch Insekten, die bereits im zeitigen Frühjahr aktiv sind.Aus der bestäubten Blüte entwickelt sich eine Samenfruchtkapsel und der Nährkörper.
Ameisen lieben diesen Nährkörper, der nach der Fruchtbildung auf den Boden fällt und von ihnen in den Bau getragen wird. Oft fressen sie den Nährkörper jedoch bereits unterwegs auf und lassen den Samen unbeachtet liegen. So tragen die Ameisen zur Verbreitung des Schneeglöckchens bei.Als Heilpflanze ist das heimische Schneeglöckchen eher unbekannt.
Dagegen wird das Schneeglöckchen im Kaukasus – Galanthus woronowii – schon lange in der Volksheilkunde verwendet,genauer gesagt – die Inhaltsstoffe der Zwiebeln werden gegen Alterserscheinungen und Gedächtnisschwäche eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

Die Bärlauchsaison beginnt wieder

und damit kommt automatisch, gleich zum Frühlingsbeginn, ein Kraut / Gewürz mit gesundheistfördernder Wirkung auf den Speiseplan

Die satt grünen Blätter ders Bärlauch sind in den letzten Tagen nur so aus dem Boden geschossen. Bevorzugt sind schattige, feuchte Standorte und Wälder mit humusreichem Boden. Die kurzfristig einsetzende Kälte wird sie nochmal ein wenig stoppen, aber dann ist Zeit zum Ernten.
Woher kommt eigentlich der Name? Angeblich aus den Zeiten als noch Bären in unseren Wäldern lebten. Speziell dieses Kraut mit seinem starken Aroma war als erstes vorhanden wenn die Bären,  aus ihrem Winterschlaf erwacht, etwas zum Fressen brauchten.
Bärlauch erfreut sich seit einigen Jahren eines regelrechten Booms. Er ist wegen seiner Inhaltsstoffe (Allicin und Flovonoide) und seiner vielseitigen Verwendung ein absoluter Tausendsassa.
Ob eine feine Bärlauchsuppe oder ein raffiniertes Pesto, beides kommt bei den Gästen gut an. Vorausgesetzt es besteht keine Knoblauchallergie, denn es gibt einige Naturheilkundler, die behaupten, dass Bärlauch im Geschmack sogar kräftiger sei als Knoblauch.

Bärlauchpesto lässt sich sehr gut für den Vorrat zubereiten und ist immer gut für eine schnelle und schmackhafte Überraschung.
Ich kenne kaum jemanden, der "Nein" sagt, wenn's heisst: "Spaghetti mit Bärlauchpesto"????

Was auch lecker schmeckt, sind die dicken Knospen, die das Ende der Saison einleiten.
Bevor die Knospen aufplatzen werden Sie in Essig aufgekocht und danach eingelegt.
Eine herrliche Delikatesse, schmeckt wunderbar zu Fleisch- oder Fischgerichten.

ANIMA – Rückkehr zum Paradies

Anima

Zu Beginn des neuen Jahres zog es uns zum wiederholten Male nach Marokko.
Erster Anlaufpunkt war die stets windige, blau-weiße Hafenstadt am Atlantik. Die kleine Stadt Essaouira ist leicht, gelassen, orientalisch lebensfroh – eine Oase für Aussteiger und Künstler aller Nationalitäten. Ob beim Strandlauf oder in den vielen kleinen Bars und Restaurants, man hört ein vielstimmiges Stimmengewirr und kann sich inmitten dessen einfach so treiben lassen.

Unser nächstes Reiseziel war Marrakesch. Die Eindrücke und Erlebnisse sind immens.

Sehr beeindruckt waren wir von dem pardisisch anmutenden Garten
ANIMA, die „Rückkehr des Paradieses“.

Knapp 30 km Kilometer von Marrakesch entfernt, mitten im „Fast-Nichts“, jedenfalls in einer relativ kargen Landschaft zu Beginn des Ourika-Tals und im Schatten des schneebedeckten Atlasgebirges entstand vor wenigen Jahren auf relativ kleiner Fläche, ca. 4 Fußballfelder groß.

Initiiert von André Heller, dem Künstler-Tausendsassa aus Wien. Er zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Multimediakünstlern der Welt.
Dass das fast untertrieben ist, ist auf der Homepage von ANIMA nachzulesen:

„Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und Prozessionen, ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die vom Broadway bis zum Wiener Burgtheater, von Indien bis China, von Südamerika bis Afrika ihr Publikum fanden.

“ Magische Kräfte und sinnliche Erfahrungen"

Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008, die Eröffnung fand im April 2016 statt.
Auf drei Hektar wurden die Ideen des Universalkünstlers André Heller von insgesamt zwanzig marokkanischen Gärtnern verwirklicht.

„Die Rückkehr ins Paradies“ ist das, was es verspricht.
Ein Ort, der magisch anzieht, ein Ort, der tatsächlich alle Sinne anspricht und immer wieder Wunderbares und Überraschendes bereithält.
Bis ins kleinste Detail wurde geplant und mit viel Liebe umgesetzt.

Das Überraschende:
„Der Garten sieht aus, als wurde er bereits vor Jahrzehnten angelegt.
Die Üppigkeit der Pflanzen, die Farbenspiele, das miteinander Verwobene ist einzigartig.
Nach jeder Wegbiegung, nach jeder Hecke eröffnet sich ein vollkommen anderer und absolut überraschender Blickwinkel.

"Anima ist ein Ort zum Verweilen, zum Bummeln, zum Genießen und Staunen.“

Der Meister selbst ist auch von der Heilkraft des Gartens überzeugt. Hier darf sich jeder „auszittern“ und neue Kraft schöpfen.
Neben Blüten- und Duftwundern und einem munteren Vogelgezwitscher sind auch Skulpturen und Pavillons zu bewundern, die die Fantasie anregen und passend in die Pflanzenvielfalt integriert wurden.

Wer nach Marrakesch kommt, sollte Anima unbedingt einen Besuch abstatten. Es wird ein unvergesslicher Ausflug in eine zauberhafte Welt!
Mit derzeit Euro 12,00 Eintritt inklusive Shuttle Bus von der 27 km entfernten Stadt und zurück ist es eine gute Investition.
„Der Lohn“ : ein wunderschönes Naturschauspiel und viele fantastische Eindrücke.

Weitere Informationen auf der Internetseite www.anima-garden.com.

Frischer Wind und bunte Farben

So schön die Advents- und Weihnachtsdekoration auch war, aber jetzt wird es Zeit für frischen Wind und neue Farben. Der abgeräumte Weihnachtsbaum hat eine große Lücke hinterlassen, die darauf wartet gefüllt zu werden. Die Tage werden schon wieder länger, das Licht heller, Zeit für Frühling. Die ersten Frühlingsblüher werden schon zu oder kurz nach Weihnachten und Silvester angeboten. Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen ergeben einen bunten Reigen der nur darauf wartet in unserer Wohnung Einzug zu halten.

Lassen Sie ihren Ideen freien Lauf und werden Sie kreativ. Bepflanzen lässt sich fast alles. Körbe, die immer aufgehoben werden, weil …. irgenwann könnte man sie ja mal wieder gebrauchen – jetzt ist Gelegenheit dazu!!!  Glasgefäße können mit Kieselsteinen oder Muscheln, die man im Sommer am Meer gesammelt hat, gefüllt und bepflanzt werden. Ausrangierte Teile von Oma's altem Service, warum diese nicht in die Tischdeko mit einbeziehen? Mohnblüten oder Ranunkeln sehen darin bestimmt zauberhaft aus. Schauen Sie in ihre Schränke, da gibts bestimmt das Eine oder Andere an das Sie sich schon lange nicht mehr erinnert haben und der Frühjahrsputz steht ohnehin an.

Christrosen zum Weihnachtsfest

Christrosen waren schon immer sehr beliebt, vorallem zu Weihnachten. Die Liebhaber von Christrosen wollten zu den Festtagen nicht auf die "Schneerosen" mit den winterlich weißen Blüten verzichten.
Aus diesm Grund kam es häuffig zu Engpässen. Die Gärtner hatten, je nach Temperaturen, enorme Probleme die Bestellungen ihrer Kunden auszuführen. Bei winterlichen Temperaturen und Lichtmangel wurden die Christrosenpflanzen im Gewächshaus vorgetrieben um die Blütezeit termingercht zu erreichen. Bei warmen Temperaturen vor Weihnachten gab es aber keine Möglichkeiten die Büte zu stoppen, d.h. zu den Weihnachtstagen waren die Christrosen bereits verblüht. Diesem Umstand wurde Rechnung getragen indem die Christrosen einen stolzen Preis hatten. Heute gibt es neue Sorten, die schon früher ihre Knospen öffnen, ohne vorgetrieben zu sein. Andere Sorten blühen auch schon im November. Dann gibt es die neue, immergrüne Christrose, die sich zur Bepflanzung von Blumenampeln eignet. Besonders romantisch ist die gefüllte Christrose – Sorte "Schneeball". Die Farben gehen mittlerweile von Schneeweiß über creme,rosa,dunkelrot bis fast schwarz. Seit kurzem werden auch Zimmerchristrosen mit einem niederigen Wuchs angeboten.

 

Kein Platz zum Überwintern

Wer seine Kübelpflanzen über die Sommermonate auf der Terrasse oder im Garten gehegt und gepflegt hat möchte sie natürlich auch unbeschadet ins neue Jahr bringen. Risikobereite können versuchen einige Kübelpflanzen draussen zu lassen. Natürlich ist das ein Experiment und abhängig von den winterlichen Temperaturen. So habe ich auf meiner Terrasse seit einigen Jahren 2 Oleanderbüsche, die ich nicht reinnehme. Nicht nur aus Platzgründen, auch weil die Kübel sehr schwer und unhandlich sind. Sie werden nicht abgedeckt, auch nicht die Töpfe eingepackt. Das hat bisher funktioniert, die Winter waren auch nicht besonders streng. Sollten die Temperaturen längere Zeit weit unter null Grad liegen könnte es kritisch werden. Dann kann man im Frühjahr nur noch mit einem starken Rückschnitt versuchen die Pflanze zu retten. Das Gleiche funktioniert auch mit Olivenbäumen, aber immer nur solange kein strenger Frost eintritt. Noch sicherer ist windgeschützter Platz in Nähe einer Hausmauer. Grundsätzlich sind verholzte Pflanzen hierfür besser geeignet als krautige – die fallen nach den ersten Frösten in sich zusammen. Ganz wichtig ist, die Kübelpflanzen auch im Winter zu gießen. Kälte schadet ihnen in der Regel weniger, eher verdursten sie.

Zwiebelgewächs Amaryllis

Zu Weihnachten und in der Vorweihnachtszeit haben Amaryllis Hochkonjunktur. Mit ihren prächtigen Blüten machen sie auf sich aufmerksam. Sie werden nicht nur in einem leuchtenden rot, so wie hier angeboten.  Auch in weiß, rosa, rot-weiß gestreift, champagner sind sie sehr apart. An der Amaryllispflanze kann man  sich, je nach Zimmertemperatur, 3 – 4 Wochen erfreuen. Amaryllis sind in der Advents- und Weihnachtszeit auch beliebte Schnittblumen, die die trockene und warme Zimmerluft besser als andere Schnittblumen vertragen.

 

 

 

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