Archiv für die Kategorie ‘Gemüsepflanzen’

Tomaten leiden unter stark wechselnder Witterung


Hobbygärtner, die in diesem Jahr Tomaten gepflanzt haben werden mir dem Resultat nicht überall zufrieden sein.  In verschiedenen Regionen Deutschlands gab es starke Schwankungen beim Sommerwetter, Regen und Hitzeperioden inbegriffen. Dadurch sind bei vielen Tomatenstöcken Mangelerscheinungen und Krankheiten aufgetreten. Wenn die Tomaten ringförmig aufplatzen kann das am Wechsel von heißem zu trockenen Wetter liegen  oder auch Grund für zu trübes, regnerisches Wetter sein. Wenn die Wassergaben nach einer Hitzeperiode überschwenglich sind, können sie ebenso aufplatzen. Wer Schwierigkeiten mit konstanter Pflege hat kann im kommenden Jahr auf eine Tomatensorte zurückgreifen, die "platzfest" ist. Bei braunen Flecken am Stielansatz könnte entweder Blütenfäule der Grund sein oder die Pflanzen leiden unter Kalziummangel. Bei Trocknheit, aber auch bei zu naßem Boden, kann die Pflanze nicht die entsprechenden Mineralien aufnehmen. Um ein gutes Resultat, eine gute Ernte zu erreichen muß eine gleichmässige Bodenfeutigkeit gewährleistet sein. Wenn das nicht möglich ist, bieten sich kleinfruchtige Tomaten an, die weniger anfällig sind und deren Aroma ohne Weiteres mit den "Großen" mithalten kann.

 

 

 

 

Die „Kalte Sophie“

Eine Eisheilige mit Tradition,

die in diesem Jahr wieder einmal von sich reden macht. Sie bildet das Schlusslicht der fünf  Wetterheiligen, derer im Mai gedacht wird. Laut einer Bauernregel wird das milde Frühlingswetter erst nach dem 15.Mai, also der "Kalten Sophie" stabil. Bis zu diesem Zeitpunkt sind Bodenfröste durchaus normal, denn bis dahin kann sich der Einfluss kalter Polarluft bemerkbar machen. Die Verschiebung klimatischer Verhältnisse hat zwar dazu geführt, dass es schon häufig Jahre ohne diese Kälteperioden im Mai gab, doch langjährige Wetteraufzeichnungen belegen im Durchschnitt 2 Nächte mit Bodenfrösten in diesem Zeitraum.

Was passiert, wenn die jungen Blatt- und Blütentriebe vom Frost überrascht werden, konnten wir in den letzen Tagen gut beobachten. Die Bauern befürchten in manchen Regionen Deutschlands einen Ernteausfall bis zu 100% bei Kartoffeln, Kirschen, Trauben und Äpfeln. Doch auch viele Hobbygärtner hat es hart getroffen. Viele Sträucher und Gehölze, wie z,Bsp. Rosen, Hortensien, Ahorn, Kiwi und Khaki haben ihre ersten Blätter und Blütenansätze verloren. Hier hilft nur abwarten, denn Erfrorenes wird absterben, bzw. abfallen und neue Triebe bilden sich.

Unseren Khakibaum hat es leider voll erwischt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Einjährige Pflanzen sieht es da ganz anders aus. Wer es nicht erwarten konnte Balkon und Terrasse, Kübel und Kästen mit allerlei Buntem zu bestücken, kann sich wenig Hoffnung auf Erholung machen. Geranien, Petunien und Co. sind wärmeliebende Pflanzen, die Minustermperaturen nur an extrem geschützten Standorten überleben können. Gleiches gilt für empfindliche Küchenkräuter und Gemüsepflanzen. Vor allem Basilikum und Tomaten benötigen bis Mitte Mai optimale Voraussetzungen, die normalerweise nur ein Gewächshaus bieten kann. Bei Kübelpflanzen gibt es ebenfalls Unterschiede. Während Oleander und Citruspflanzen, ja selbst das eine oder andere Magerittenstämmchen schon mal einen Härtetest bis zum Gefrierpunkt überstehen können, werden sich Fuchsien, Bouganvillea, Lantana u.a. möglichweise schon nach einer Frostnacht verabschieden.

Glauben sie also dem fachmännischen Rat von Gärtnern und Floristen, denn deren Fachwissen kann ihnen keine Discounterkette bieten und bestenfalls eine Menge Geld sparen.

Superfood aus dem eigenen Garten

Täglich hört und liest man von oder über Super Food.

Was versteht man unter dem Begriff Super Food, was ist damit wirklich gemeint?
Laut Wikipedia ist Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die, mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten, positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.Obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.
Superfoods sind Lebensmittel deren Eigenschaften sich stark von denen herkömmlicher Lebensmittel unterscheiden.
Superfoods sind im besten Sinne Lebensmittel die  nachhaltig angebaut werden. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gut für die Gesundheit.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste zum Eigenanbau von Superfoods.

Wer Lust, Zeit und Platz zum selbst gärtnern hat kann sich hier eine Tabelle downloaden in der es viele Tipps zu Kräutern, Obst und Gemüseanbau gibt. Schaut einfach mal rein – es lohnt sich!

Sie können sich sogar den „Superfood aus dem eigenem Garten"-Guide herunterladen und ausdrucken!

Quelle: Wayfair.de

Ernten und vorausschauend für die nächste Saison planen

Zum Ernten im Garten ist nun endlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Haben Sie bei der Obst- und Beerenernte schon einmal daran eigenes Trockenobst herzustellen? Dies ist mit verschiedenen Methoden möglich, am einfachsten jedoch mit einem Dörrautomaten. Neben Äpfeln und Birnen eignen sich auch Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen und Mirabellen hervorragend zum Trocknen. Das fertige Produkt ist lecker und gesund. Und stellt bei den Kleinsten auch so manches Gummibärchen in den Schatten …
Die freien Beete im Gemüsegarten sollten bis Mitte August mit Folgesaaten bestückt werden, um im Herbst nochmals einen reich gedeckten Tisch zu ermöglichen. Neben Feld-, Pflück- und Winterkopfsalat ist es Zeit für Chinakohl, Spinat, Kohlrabi, Winterwirsing und Radieschen.

Mangold keimt nun auch viel sicherer als im Frühjahr. Wenn Sie bei der Herbsternte die Herzblätter stehen lassen, überwintert die Pflanze auf dem Beet. Und Sie haben ein paar Monate später die Möglichkeit, ein zartes junges Frühgemüse zu ernten und zu genießen.

Nutzen Sie die ruhige Gartenphase, um Pläne zu schmieden. Schon in wenigen Wochen können Stauden umgesetzt, Beete neu gestaltet, Obstgehölze, Bäume und Rosen gepflanzt werden. Im Grunde ist der Herbst eine ideale Zeit für Pflanzungen und grobe Umgestaltungsarbeiten. Es ist für die Pflanzen noch genügend Zeit zum Einwurzeln. Und im nächsten Frühjahr kann dann sofort mit den Feinarbeiten begonnen werden.

Überlegen Sie also schon jetzt, welche Arbeiten notwendig werden und welche Pflanzen an anderen Standorten vielleicht besser gedeihen oder schöner aussehen.

Sie haben noch Platz und/oder Lust auf weitere Farbtupfer in Ihrem Garten?
Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten, welche Stauden und Pflanzen sich am besten eignen und Ihren Vorstellungen entsprechen.

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Kurkuma – Gelbwurz

Kurkuma – ein Kraftpaket

Kurkuma (Curcuma longa) hat viele Namen. So wird er unter anderem auch gelber Ingwer, Gelbwurz, Gilbwurz oder Safranwurz genannt. Kurkuma gehört in die Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), seine  Heimat ist Südasien. Kurkuma wird frisch in Form von Rhizomen angeboten oder, fast überall einfacher erhältlich, in pulveresierter Form. Kurkuma wird in beiden Formen als Gewürz und zum Gelbfärben von Speisen verwendet. Der herb-harzige Geschmack verfeinert Curry-Gewürzmischungen und ist für die intensive gelbe Farbe verantwortlich. Kurkuma ist aber weitaus mehr als nur ein Küchengewürz. Es ist eine hochwirksame Heilpflanze. Zur Verbesserung der Verdauung, zur Entgiftung des Körpers, bei zu hohen Cholesterinwerten, bei Diabetes,bei Krebserkrankungen, zu hohem Blutdruck, Leber- und Gallen-Problemen, bei Entzündungen kann Kurkuma angewandt werden.

frische Kurkuma frische Kurkumawurzel

Hier finden Sie Tipps, wie Kurkuma richtig in den Speiseplan eingebaut wird.

Basilikum

Intensiver Duft und würziger Geschmack

Basilikum gehört mittlerweile wohl zu den beliebtesten Sommerkräutern und ist in vielen verschiedenen Sorten im Handel zu bekommen. Wer gerne experimentieren möchte hat die Auswahl zwischen wildem, marokkanischem, russischem, italienischem, thailändischem, groß- oder kleinblättrigem, winterhartem oder einjährigem, rotem oder grünem Basilikum usw. Allen gemeinsam ist die Eigenschaft Wärme zu lieben. Daher kommt es auch, dass ein Standort im Freien vor Mitte Mai kaum möglich ist. Mir selbst ist das "klassische" Basilikum mit großen Blättern am liebsten. Sobald die ersten  kräftigen Pflanzen im Fachhandel angeboten werden, bestücke ich meinen Kasten vor dem Küchenfenster mit humoser, torffreier Erde.

Basilikum im Kasten

 

 

 

 

 

 

 

Da es immer viele Basilikumpflänzchen in einem Topf hat, nehme ich diese auseinander und verteile sie auf einer größeren Fläche. Das führt zu einer besseren Belichtung und sorgt für gleichzeitig für die richtige Belüftung, was wiederum Pilzbefall vorbeugt. Geerntet wird, indem die Spitzen regelmäßig gekappt werden. Dort treibt die Pflanze dann, innerhalb kürzester Zeit, neue Blätter.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

 

Basilikum schmeckt besonders gut zu Tomaten und Mozarella und ist lecker als Pesto zu Nudelgerichten.

Raps eine wirtschaftliche Nutzpflanze

Raps ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Das Raps eine große wirtschaftliche Bedeutung hat wird deutlich an den vielen Rapsfeldern, die weithin in leuchtendem Gelb erstrahlen. Die Rapssamen werden hauptsächlich zur Gewinnung von Rapsöl genutzt. So schön die Felder mit ihrem leuchtenden Gelb anzuschauen sind, ist der ausgedehnte Rapsanbau doch nicht ganz unproblematisch weil dadurch Monokulturen entstehen und eine gewünschte Artenvielfalt geschmälert wird.

Rapsfeld Rapsblüte
Insekten lieben diese Blüten gelb-grün

 

Frische Bambussprossen

Selbst ernten und zubereiten

Was in Asia- und Feinkostläden nur selten und dann als Kostbarkeit angeboten wird, kann im April und Mai sogar bei uns, selbst geerntet werden. Die Rede ist von frischen Bambussprossen. Dieses leckere Gemüse, das den meisten wohl nur aus Dosen oder im Mischmasch beim Chinesen als fade Beimischung bekannt sein dürfte, hat geschmacklich jedoch kaum etwas mit den leckeren, frischen Sprossen zu tun. Diese schmecken nussig, nach einer Mischung aus Spargel, Kohlrabi oder Artischocke. Wir haben unsere Sprossen am Phyllostachys geerntet, die momentan eine Stärke von ca. 4-6 cm haben. Die neuen Schosse können ausgestochen, ausgebrochen oder mit einer Rebschere abgeschnitten werden. Wichtig – das Gemüse eignet sich nicht zum rohen Verzehr, da es Toxine enthält, die nur beim Kochen neutralisiert werden. Manche Sorten sollen Bitterstoffe enthalten, die durch mitgekochte Chillischoten verschwinden. Unser Bambus hat diese nicht.

Bambussprossen  (4)  

Zur Vorbereitung werden die Hüllblätter mit einem scharfen Messer längs aufgeschnitten und vollständig entfernt bis keine holzigen Teile mehr übrig bleiben. Die Sprossen sind nun hellgelb bis grünlich mit festem Fleisch und Luftkammern in der Mitte. Diese schneidet man in kleine Stücke um sie in Salzwasser ca.10-15 Min. bissfest gar zu kochen.

Bambussprossen (1) Bambussprossen (3)
Bambussprossen (4) Bambussprossen (5)
Bambussprossen (6) Bambussprossen (7)

Das leckere, tropische Gemüse eignet sich hervorragend zu Reisgerichten, als Salat oder zum Einlegen in Essig. Wir haben hier eine Kombination aus Wildreis mit schwarzen Bohnen, frischen Phyllostachyssprossen und brauner Butter – absolut empfehlenswert!

Bambussprossen  (9)  

Frisch geerntete, ungeschälte Sprosse halten sich im Kühlschrank mehrere Wochen, während gegartes Gemüse sogar eingefroren werden kann. Wir freuen uns über die Bereicherung unseres Speiseplans und werden immer wieder gerne zu Sammlern und Jägern im eigenen Garten!

Wilde Möhre – Daucus carota

wilde Möhre (2) gerne besucht

Die wilde Möhre, eine Bereicherung für jeden Wald- und Wiesenstrauß, steht an Waldrändern, Feldwegen und inmitten von Wiesen. Auf Insekten wirkt die Doldenblüte wie ein Magnet. Die aufgeblühten reifen Dolden tragen in der Mitte meistens eine schwarzpurpur gefärbte, sterile „Mohrenblüte“ – Lockblüte, was auf potenzielle Bestäuber eine Signalwirkung ausübt. Das ist der Garant für den vielfachen Besuch von Insekten, denn die Lockblüte gaukelt schon vorhandene Besucher vor und wo sich einer niederläßt, lassen auch die nächsten nicht lange auf sich warten – genau wie beim menschlichen Spezies. Die Samen der abgeblühten Dolde rollen sich wie ein Nest zusammen, was der Möhre zu dem Namen "Vogelnest" verholfen hat. Das Kraut der wilden Möhre findet in der Küche, in Suppen und Salat Verwendung, ebenso die weiße Wurzel (aber nur im ersten Jahr, danach wird sie zäh und ungenießbar). Die Samen können als Tee aufgegossen, oder als Brotgewürz verwendet werden. Die wilde Möhre riecht eindeutig nach Karotten und unterscheidet sich dadurch von ihren giftigen Verwandten Hundspetersilie und Schierling.

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