Archiv für die Kategorie ‘Kletterpflanzen’

Clematis vitalba – Waldrebe

Clematisblueten Clematis-vitalba

Wild und nicht zu bremsen wächst und überwuchert die Clematis vitalba Sträucher und Bäume. Will man sie im Zaum halten muß man einiges an Geduld und Energie aufbringen. Aber der Spaziergänger kann sich an ihr allemal an dieser hochwachsenden Schlingpflanze erfreuen. Am Anfang sind die Blütenrispen weiß, die Früchte, je nach Reifegrad sind grau mit leicht weinrotem Ton, je älter sie werden desto wolliger sind sie und spinnen die gastgebenden Bäume richtig ein. Die Pflanze ist für Menschen giftig.

 

Blauregen – Wisteria

Blauregen, oder Wisteria, gehört in die Pflanzengattung der Schmetterlingsblütler. Diese Schmetterlingsblütler gehören widerum zu den Hülsenfrüchten, erkennbar an den langen Schoten die sich nach der Blüte bilden.

Wisteria Einzelblüte Blauregen

Im Frühjahr verzaubert der Blauregen jede Pergola oder Terrasse in ein senstionelles Blütenmeeer. Sogar schäbige oder nichtssagende Wände ziehen während der Blütezeit alle Blicke auf sich. Wer Blauregen pflanzen möchte sollte sich vorher darüber im Klaren sein, dass diese schnell und kräftig wachsende Pflanze nicht nur einen geeigneten Platz braucht, sondern auch ein starkes Rankgerüst. Die Pflanze produziert im Laufe der Jahre sehr viel Holz, und erreicht somit ein enormes Gewicht, unter dem das Gerüst nicht zusammenbrechen darf. Eine feste Verankerung an einem Fundament im Boden ist ratsam. Wisterien sollten auf keinen Fall an Fallrohren hochranken, denn haben sie diese erst mal in ihrem Würgegriff können sie Wand und Rohre stark beschädigen. Die Triebe suchen sich jede Ritze in losem Mauerwerk, hinter Holzverkleidungen, oder wenn sie bis zum Dach gelangen, und das können sie mühelos, auch zwischen den Dachpfannen. Eine Restaurierung kann unter Umständen richtig teuer werden.

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Diese Blütenmeer von Blauregen gibt es nicht umsonst, denn was so schön aussieht, erfordert aufwändige Pflege. Erst die Vorbereitung für den richtigen Platz mit entsprechenden Halterungen, dann den starken Rückschnitt, ohne den die Pflanze nicht zu bändigen ist. Da diese Kletterpflanze hoch hinaus wächst ist ein Rückschnitt oft auch mit großen Schwierigkeiten verbunden. Für den Schnitt in großer Höhe braucht es nicht nur eine lange Leiter sondern auch einen schwindelfreien Kletterer. Manche Stellen sind schlecht zugänglich, auch das ist zu beachten. Übrigens sind alle Pflanzenteile giftig, ganz besonders sie langen Schoten, die nach der Blüte gebildet werden.

Blauregen

Fazit: Auch wenn diese Pflanze eine große Faszination auslöst, bevor sie im eigenen Garten einen Platz findet, sollte man sich gut informieren und gegebenenfalls die richtigen Vorbereitungen treffen.

 

 

 

 

 

Jardin Majorelle

Grün – blaue Oase mitten in Marrakesch

Jardin Majorelle (1)

 

 

 

 

 

 

 

Klein aber fein, außergewöhnlich und zauberhaft ist der Paradiesgarten, in dessen Rosenbeet im Jahre 2008 die Asche seines 2.Besitzers,Yves Saint Laurent verstreut wurde.

Jardin Majorelle (116)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was der französische Maler Jacques Majorelles von 1886-1962 schuf und mit dem von ihm kreirten Majorelle-Blau gestaltete,
dient heute als Ruheoase in der lebhaften marokkanischen Großstadt. Neben einem hübschen Cafe lohnt der Besuch des Berbermuseums.

          
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Blauregen

Wisteria sinensis – Blauregen

Wisteria-Schoten dekorative Schoten von Blauregen

Eine stark wachsende Rankpflanze, die Stämme können armdick werden, kann 20-30 Meter lang wachsen. Sie bewachsen große Flächen und brauchen starke Kletterhilfen. Ihr Wachstum sollte man im Auge behalten, denn nicht selten werden Regen- und Dachrinnen demoliert und Ziegel gehoben. Das ganze Jahr über ist die Pflanze interessant. Schon im zeitigen Frühjahr beginnt der Austrieb. Es bilden sich dicke Knospen an den nackten, unbeblätterten Stämmen. Die daraus erwachsenden blauen Blütenrispen duften süsslich und sind ein absoluter Hingucker. Mit dem Abblühen erfolgt der Blattaustrieb. Die Blätter sind lang gestielt und wechselständig. Gegen Ende der Sommersaison bilden sie lange grüne, weichbehaarte Schoten. Achtung: die Wisteria ist in fast allen Pflanzenteilen giftig, besonders die Samen.

Wisteria-Blauregen mit Schoten

Wenn die Schoten ausgereift sind verfärben sie sich braun und schleudern ihre Samen raus.

Passionsblume

Passiflora

Passionsblume – Passiflora

Die stark rankende Pflanze stammt aus den Tropen und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze auch in Europa eingeführt.

Die Passionsblume besitzt eine symbolische Bedeutung: Sie soll die Leiden Christi darstellen. Die Blüte weist drei Narben auf, die Nägeln ähneln. Der purpurrote Kranz lässt sich mit der Dornenkrone vergleichen, die fünf Staubblätter stehen für die Wundmale.

Die einzelnen Blüten sind nur ganz kurz geöffnet, dafür gibt es aber an jeder Pflanze zahlreich Knospen, die sich nacheinander öffnen, so daß die Pflanze eigentlich ständig in Blüte steht.

Passionsfrüchte gelten als exotische Delikatesse, sie schmecken süß-säuerlich und kommen in verschiedenen Sorten vor – zum Beispiel als Maracuja oder Granadilla.

Es gibt viele verschiedene Sorten, auch kleinblütige, von weiß über rosa bis hin zu Liliatönen. Auf der Blumeninsel Madeira wurde eine Levada nach der Passionsblume benannt -Levada-Passiflora. Dort finden sich zahlreiche verschiedene Arten.

rosa Passiflora Passiflora

 

Jasmin – falscher Jasmin

Der Duft von diesem Jasmin ist für mich immer mit dem Süden verbunden. 
Die stark rankende Pflanze schlingt sich überall hoch und der Höhe sind keine Grenzen gesetzt.
Während der Blütezeit von Mai – Juli wird man überall mit den süßen Duftwolken empfangen.

Jasmin Jasminblüte
Jasminwand

Sternjasmin – Trachelospermum jasminoides

Bei uns in Deutschland sind dem Wachtum natürliche Grenzen gesetzt, die Pflanze ist nur bedingt winterhart.Die glattrandigen, satt dunkelgrün glänzenden Blätter sind immergrün und färben sich zum Herbst, sowie im kühlen Winterquartier, weinrot.

Die schneeweißen Blüten öffnen sich ab Mai und blühen bis in den Sommer. Ihr jasminähnlicher Duft ist süßlich intensiv und für mich wie ein Traum vom Süden.

 

 

Duftwicken (Lathyrus odoratus)

Zu den betörendsten Duftblüten zählen zweifellos die Duftwicken. Duftwicken blühen in hellen Pastelltönen, kräftigem Rot, Violett oder Pink. Die Samen, die im Frühjahr direkt in den Garten eingesät werden, entwickeln sich schnell, wenn sie einen entsprechenden Platz zugewiesen bekommen. Die einjährigen Kletterer bevorzugen einen windgeschützten, sonnigen und nährstoffreichen Platz, mögen aber keine pralle Mittagssonne.Die schnellen Kletterer, die gut bis zu 2m Höhe wachsen brauchen ein entsprechendes Klettergerüst. Am besten ­eignen sich ­Maschendraht oder Baustahlgewebe, weil die dünnen Ranken an Drähten leichtern emporklimmen können als an dicken Holzspalieren.Normalerweise wachsen Wicken eher buschig.Wer aber die herrlich duftenden Blüten für die Vase haben möchte, muss immer wieder Seitentriebe entfernen, um lang wachsende Stiele zu bekommen. Die abgeblühten Wicken entwickeln Schoten, ähnlich wie Erbsen. Wer voll und lang blühende Wicken im Garten haben möchte, sollte die Schmetterlingsblüten regelmäßig schneiden und die Samenstände abknipsen, denn dadurch wird die Neubildung von Knospen angeregt.Die Samen lässt man richtig trocknen und ausreifen und kann sie im nächsten Jahr wieder neu aussäen. Für Balkon oder Terrasse in Hängeampeln eignen sich Zwergwicken, die höchstens 40 cm hoch werden. Sie sind unter der Bezeichnung Latyrus odoratus Bounce, oder Lathyrus Villa Romana zu finden.Bei den neuen Sorten ­wird von den Züchtern besonders auf große Blüten Wert gelegt. Die Wildformen hingegen betören mehr mit ihrem stärkeren Duft.

Wisteria

Unser Blauregen blüht weiß

Jedes Jahr freuen wir uns auf die Blütenpracht unseres sog .Blauregens an der Hauswand. Noch vor dem Blattaustrieb erscheinen im Frühjahr die herrlich duftenden Blütentrauben der kräftig wachsenden, lianenartigen Kletterpflanze. Die auch unter dem Namen Glyzinie bekannten Schönheiten gibt es in verschiedenen blauvioletten Tönen und seltener in weiß.

Wisteria Wisteria

Wisteria gehört zu der Familie der Schmetterlingsblütler, liebt Sonne und benötigt kräftige Rankhilfen. Sie kann selbst massive Halterungen von Rankseilen im Laufe der Jahre abreißen bzw. zerbrechen. Es bedarf ständiger Kontrolle der Pflanze durch gezielte Schnittmaßnahmen und Triebführung Einhalt zu gebieten. Nicht selten entstehen durch die Pflanzen schwere Schäden an Hausfassaden und Dächern. Dabei sollte auch das Gewicht, das eine ältere Pflanze erreichen kann, nicht unterschätzt werden.

Bananen-Passiflora

rosa Passiflora Passionsfrucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Passionsfrüchte Passiflora

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Passiflora mollissima zählt zu den Lianen und ist in den peruanischen Anden beheimatet.Ihre meterlangen Triebe halten sich mit spiralförmig eingedrehten Ranken an allem, was sich in der Nachbarschaft befindet, fest. Die Passiflora, auch Curuba genannt, ist reich an Vitamin A und C. Der Duft ist angenehm, der Geschmack exotisch-fruchtig, säuerlich-aromatisch, ähnlich eines Apfels.Die Früchte werden, ebenso wie die anderer Passiflora-Arten, als Obst verzehrt, oder zur Herstellung von Marmeladen, Gelees oder Säften verarbeitet.
Die Fotos sind auf der Wanderung entlang der Levada Ribeira da Janela entstanden,die Früchte davon wurden unter anderem im Markt von Funchal angeboten.

 

 

 

 

Bougainvillia – Wunderblume

CIMG3497 gefüllte Bougainvillea Bougainvillea

Bougainvillen, gehören zur Familie der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae), sie stammen ursprünglich aus Südamerika. Anzutreffen sind sie in allen subtropischen Gebieten bis ins südliche Mittelmeergebiet. Den Namen Wunderblume tragen die Bougainvillien zu Recht, erstens wegen ihrer farbenprächtigen Hochblätter und der Kletter- und Rankfähigkeit, Mauern und Zäune und Abhänge zu überwachsen. Es gibt ungefähr 18 Arten der Gattung. Zu den kultivierten Arten gehören Bougainvillea glabra, Bougainvillea spectabilis. Mit ihrem prächtigen Farbspektrum von weiß, rosa, lila, pink, apricot und rot können sie richtige Farbfeuer entfachen. Wer sich bei uns an Bougainvillien erfeuen möchte, muß einiges an Pflege aufwenden. Richtige Erde, genügend großer Topf, keine Ballenfeuchtigkeit und nicht zu trocken, obwohl im Süden die Hänge, an denen sie wachsen feuerheiß und staubtrocken sind. Vor den ersten Nachtfrösten reinräumen, hell und kühl überwintern, im Frühjahr wieder an die frische Luft, zurückschneiden, düngen etc. Wie schön ist es da doch, die Bougainvillien bewachsenen Hänge  im Süden zu bewundern, ohne die anstrengende Pflege aufwenden zu müssen.
Diese Bilder sind übrigens auf der Insel Madeira entstanden, wo die Fassaden, Zäune und Abhänge mit den tollen Farben nur so um die Wette eifern.

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