Archiv für die Kategorie ‘Zimmerpflanzen’

Osterdekoration in Blau

Schopflavendel in Kombination mit blauen Primeln als Osternest

Schopflavendel mit seinen üppigen lila-blauen Blüten wird z.Zeit überall angeboten. Der stark aromatisch riechende Strauch erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 cm. Er ist buschig verzweigt und dicht beblättert. Der Blütenstand wird von einem Schopf aus violetten und länglich-eiförmigen Hochblättern gekrönt, die etwa 5 cm lang werden. Die Krone ist schwarzviolett, bis zu 8 mm lang und undeutlich zweilippig. Blütezeit ist von März bis Juni.

blaues Osternest Schopflavendel und Primel

Primula obconica, auch Becherprimel genannt ist eine südost- und ostasiatische Pflanzenart aus der Familie der Primelgewächse. Sie wird trivial auch Gift-Primel genannt und ist als Zierpflanze verbreitet im Handel anzutreffen. Bei manchen Menschen verursacht das Primel einen Hautausschlag, wird deshalb oft argwöhnisch betrachtet. Aber sepeziell in dieser Dekoration ist die blaue Kombination sensationell. Eine große Metallschale, umlegt mit Olivenzweigen, die als Nest fungieren und ein paar Porzellaneier –  fertig ist die zauberhafte Tischdekoration. Einfach zu gießen, im Gegensatz zu bepflanzten Körben, wo man immer damit rechnen muß dass Wasser auf den Tisch gelangt.

Schopflavendel und Primel blaues Osernest als Dekoration

Primel als Einzelpflanze in einem großen Glasgefäß

Primel im Glas Echeverien im Stielglas

Echeverien in langen Stielgläsern sind einfach zu pflegen. Sie sind mit wenig Wasser zufrieden, mit ihren dicken Blättern sind sie in der Lage genügend Wasser zu speicher. Sie sind richtige Sonnenanbeter, die Blüten sind orange-gelb und je mehr Licht desto kräftiger in der Farbe.

Frischluft durch Zimmerpflanzen

Gesundes Raumklima durch Grünes und Blühendes

Grün erleben

 

 

 

Immer wieder setzt sich die Wissenschaft mit diesem interessanten Thema auseinander, denn die Atemluft in geschlossenen Räumen ist alles andere als gesund. Teppichböden, Farben, Lacke und Holzschutzmittel machen uns krank. Wer sich, wie der Durchschnitt ermittelt wurde, ca.20 Stunden täglich in geschlossenen Räumen aufhält läuft Gefahr an diversen Symptomen wie Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden, Kreislaufschwäche oder sonstigem zu erkranken. Studien belegen, dass Pflanzen in der Lage sind, Umweltgifte in unserer Raumluft zu neutralisieren. So hat die NASA herausgefunden, dass Pflanzen Schadstoffe, wie Formaldehyd, Benzol, Toluol u.a. in Nährstoffe aufspalten. Da dies vor allem im Wurzelbereich erfolgt, sind Hamburger Unternehmer bereits dabei, einen speziellen Pflanztopf mit entsprechender Belüftung auf den Markt zu bringen. Dieser nennt sich AIRY und wird vermutlich noch von sich reden machen. Neben der Eigenschaft Schadstoffe zu eliminieren sorgen die Zimmerpflanzen aber auch sonst für ein positives Raumklima. Angeblich steigern sie, alleine durch ihre Ausstrahlung, die Produktivität von Büroangestellten um 15%. Auch die Tatsache, dass vom Gießwasser mehr als 90% verdunstet und die Luftfeuchtigkeit dadurch positiv beeinflusst lohnt das Aufstellen der grünen Mitbewohner allemal. Einer Empfehlung folgend eignen sich diese Pflanzen besonders gut:

Philodendron, Birkenfeige, Spatiphyllum, Grünlilie, Arecapalme und sogar Orchideen werden genannt, letztere wohl eher, weil der Anblick der wunderschönen Blüten den Betrachter positiv stimmt, vielleicht jedoch auch deshalb, weil ein großer Teil der Wurzeln außerhalb des Topfes zu finden ist.

Zimmerpflanze XXL

Grünlilie

Eine mittelgroße Pflanze pro 12 Quadratmeter gilt als Richtwert, nach oben hin sind jedoch keine Grenzen gesetzt, denn in diesem Falle gilt:  mehr hilft mehr.

Amaryllis – Ritterstern

Zauberhafte Amaryllis

Amaryllis

Pflegeanleitung für das ganze Jahr für das Blütenwunder aus der Zwiebel

Dezember und Januar ist die Blütezeit der Amaryllis, auch Ritterstern genannt. Sie sollte bei 16-20°C hell stehen, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung. Gegossen wird in den Untersetzer, die Zwiebel bleibt dabei trocken.
Nachdem die Blüten welk sind, werden diese abgeschnitten. Die Blätter bleiben jedoch stehen. Ab Mai kann der Topf halbschattig ins Freie gestellt werden. Dabei wöchentlich mit etwas Flüssigdünger versorgen.

Ab August bitte nicht mehr gießen. Das Laub verwelkt und es beginnt die Ruhephase. Auch im September und Oktober nicht gießen, allerdings das trockene Laub abschneiden und den Topf bei ca. 15°C in den Keller stellen. Im November kann die Zwiebel wieder bis zur Hälfte in neue Erde getopft werden. Leicht gießen und den Topf hell und warm stellen. Wenn der Austrieb ca. 10 cm lang ist, sollte wieder wöchentlich etwas gegossen werden.

Alles richtig gemacht? Die Amaryllis dankt es Ihnen mit ihrem herrlichen, unvergleichlichen Blütenzauber.

Frühlings Tipp

Ein bunter Reigen läutet den Frühling ein.

Die weihnachtliche Dekoration ist weggeräumt, mancherorts brennen noch die kleinen Lichterketten, aber Tannenbäume, Adventskränze und weihnachtliche Accessoires sind entsorgt oder gut verstaut für das nächste Weihnachtsfest. Die Dekoration fehlt jetzt, es ist ungewohnt kahl. Entweder nehmen die ausquartierten Pflanzen wieder ihre angestammten Plätze ein, oder es muß etwas Neues her. Was passt da besser, als  den Frühling ins Haus zu holen?  Die ersten Frühlingsboten bestechen mit ihren frischen Farben. Primelchen, Narzissen und Hyazinthen bringen Fröhlichkeit in die Wohnung und vertreiben das Einheitsgrau. Einziger Nachteil, die Frühlingsblüher sind in warmen Räumen nicht sehr langlebig. 1. Priorität ist ein heller Standort und je kühler desto langlebiger. Aber natürlich möchte niemand der Pflanzen wegen in seiner Wohnung frieren. Ein Tipp: wer eine Fensterbank aussen hat, kann diese mit den Pflanzen bestücken. Sie halten wesentlich länger und die Freude an ihnen wärt einige Wochen, vorausgesetzt es ist frostfrei.

Hyazinthe im GlasUnd wer Lust zum Experimentieren hat, hier noch ein Tipp,wie man Hyazinthen im Glas zieht:

Mit Kälte vorbehandelte Hyazinthen, die im Fachhandel angeoten werden, klappt es am besten. Das bauchige Glas muß in der Mitte eingezogen sein und sich nach oben wieder öffnen. Die Zwiebel wird oben in das Glas gelegt. Zwischen Zwiebelboden und Glas muß ein kleiner Zwischenraum frei bleiben damit sich die Wurzeln nach unten ziehen können. Wasser wird soviel eingefüllt, dass die Zwiebel davon unberührt bleibt. Damit das Wasser nicht anfängt zu faulen, wöchentlich wechseln. Am Anfang sollte die Pflanze bei ungefähr 10-14 Grad stehen, am besten verdunkelt.
Dazu kann man der Hyazinthe ein Papierhütchen aufsetzen. Wenn sich die Knospen zeigen, nimmt man das Hütchen ab, das Clorophyll kann sich bilden, die noch gelben Blätter verwandeln sind in grüne und die Hyazinthe zieht auf einen Fensterplatz um. Hyazinthen haben einen starken Duft, der für die einen betörend, für andere nicht auzuhalten ist. Das muß dann jeder für sich entscheiden.

 

Christrosen fürs Zimmer

Christrosen gehören einfach zu Weihnachten.

Durch die vielen verschiedenen Züchtungen ist es relativ einfach geworden,
blühende Christrosen in der Weihnachtszeit kaufen zu können.
Bei den alten Sorten waren die Gärtner mehr oder weniger vom Wetter abhängig.
War es im Dezember warm, waren die Christrosen zu den Festtagen teilweise schon verblüht.
War es zu kalt, wurden Christrosen als Rarität teuer verkauft.
Heute gibt es eine Vielzahl von Sorten, darunter richtige Raritäten,
die punktgenau zu Weihnachten verfügbar sind.

Hier eine kleinblütige Christrose, die angeblich sehr lange als Topfpflanze im Zimmer überdauern kann.
 

 

Zimmerchristrose weihnachtlich geschmückt

Christrosen für innen

 

Orchideen

Exotische Schönheiten

Obwohl diese Fotos im tropischen "Jardin Botanico Lankaster" in Costa Rica entstanden sind, können sie all diese Exemplare auch bei uns bekommen.

Frauenschuh

Venusschuh
Catleya Catleya
Cymbidie

Cambria

Viele haben Angst vor der schwierigen Kultur der fremden Schönen, dabei ist weniger oft mehr. Macht man sich mit der Herkunft der Pflanzen etwas näher vertraut, versteht man die Ansprüche viel besser. Da Orchideen im natürlichen Umfeld auf Bäumen wachsen und sich überwiegend über Luftwurzeln ernähren, wird auch klar, weshalb sie nicht in Erde eingepflanzt werden dürfen. Sie benötigen einen hellen, nicht sonnigen Standort und werden mit einem speziellen, wasserdurchlässigen Substrat aus Rindenstücken, Moosen und diversen Zusatzstoffen in Töpfen befestigt. Manche Raritäten werden auch auf Rindenstücken oder Ästen befestigt und mit Hängevorrichtungen angeboten. Die Luftfeuchtigkeit kann durch Übersprühen oder durch das Aufstellen von wasserbefüllten Gefäßen erhöht werden. Da die Pflanzen frische Luft lieben, können sie während der frostfreien Jahreszeiten im Garten kultiviert werden. Ganz einfach und auch vor Schnecken sicher, sind sie dabei in Körben, die an schattigen Plätzen in die Bäume gehängt werden.

Die häufigsten Vertreter der Orchideen an unseren Blumenfestern sind mittlerweile allerdings Phalenopsis-Hybriden. Sie sind extrem blühfreudig,in vielerlei Farbvarianten und Blütengrößen erhältlich, erschwinglich und fast unverwüstlich. Die abgeblühten Stengel werden nur soweit zurückgeschnitten wie sie von alleine absterben. An dem verbleibenden Stiel treiben schnell neue Knospen nach. Gegossen wird mäßig, gedüngt nur während der Knospenbildung. Zugluft sollte vermieden werden, da sie die Verbreitung von Woll- und Schildläusen stark fördert. Befallene Pflanzen unbedingt isolieren, besser noch — gleich entsorgen.

Frühlingsblüher

Die Festtage liegen hinter uns, es wird Zeit umzudekorieren. Je nach Brauch, oder wie stark der Baum schon nadelt, bleibt der geschmückte Weihnachtsbaum bis zum 6.Januar oder auch länger stehen. Danach werden die Lichterketten abgeräumt, die Dekoration ordentlich sortiert und für ein langes Jahr zusammengepackt und entsprechend verstaut. Wer seine Dekoartikel ordentlich verpackt, hat einen besseren Überblick wenn die nächste Saison beginnt. Die abgeräumte weihnachtliche Deko hinterlässt Lücken in den Räumlichkeiten, die irgendwie wieder gefüllt werden müssen. Pflanzen, die für die Weihnachtszeit ihren Platz räumen mussten, dürfen ihn jetzt wieder einnehmen. Frühlingsblüher wie kleine Tulpen, Schneeglöcken und Hyazinthen, die von den Gärtnern rechtzeitig vorgetrieben worden sind, bereiten uns auf den Frühling vor. Sofort nach den festlichen Tagen gibt es eine große Auswahl von Primeln und anderen Frühlingsblühern, die allerdings nur kurzfristig in den warmen Räumen gehalten werden können. Ganz wichtig ist, dass alle Genannten hell stehen, und nur mäßig gegossen werden.

Dipladenia jetzt ins Haus holen

Das Winterquartier

Dipladenia für die, seit einigen Jahren sehr beliebte Dipladenia, ist nun im Inneren des Hauses zu suchen. Dabei sollte der Platz hell, mäßig warm, jedoch möglichst nicht in Heizungsnähe sein. Lange Triebe können vorher gründlich eingekürzt werden. Da trockene Heizungsluft die Vermehrung von Läusen begünstigt ist eine Prophylaxe unbedingt ratsam. Wassergaben werden der Raumtemperatur angepasst, Düngung bis zum nächsten Frühjahr komplett eingestellt.

 

 

Allamanda – Dschungelglocken

Allamandahecke Allamanda Allamanda und Datteln

 

 

 

 

 

 

 

 

Allamanda, auch Dschungelglocken genannt werden in Europa gelegentlich als Zimmerpflanzen angeboten. Die satten gelben trichterförmigen Blüten verführen zum Kauf der Pflanze. Aber leider ist die Kultur im Zimmer oder im Wintergarten nicht so einfach. Die Haltbarkeit dieser Pflanzen ist nicht von ewiger Dauer. Besser man erfreut sich  an den immergrünen Sträuchern mit den glänzenden  Blättern in den Mittelmeerländern,  wo sie gleich als ganze Hecken mit hunderten von kräftig gelben Blüten wachsen. Man kommt nicht drumherum diese Blüten im Foto festzuhalten, zumal sie in enger Nähe mit den orangefarbenen Datteln etwas ganz besonderes darstellen. (Madeira).

 

 

 

Orchideen – Phalaenopsis

prächtige Orchideenblüten

volle Blütenpracht

Phalenopsis

Orchideen, speziell Phalaenopsis sind weit weniger empfindlich als oft angenommen wird. Ich habe meine Pflanzen, seit Mai/Juni wenn keine kalten Nächte mehr zu erwarten sind, auf der Terrasse untergebracht. Da die abgeblühten Pflanzen unatraktiv sind, habe ich die Töpfe auf große Pflanzkübel zwischen andere Pflanzen gestellt. Sie wurden mehr oder weniger regelmäßig gegossen, haben auch einige Male Düngergaben abbekommen und haben nach und nach wieder neue Blüten angesetzt. Heute stehen sie in voller Blüte und begeistern mit ihren makellosen weißen Rispen.

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