Archiv für die Kategorie ‘Pflanzenkrankheiten’

Tomaten leiden unter stark wechselnder Witterung


Hobbygärtner, die in diesem Jahr Tomaten gepflanzt haben werden mir dem Resultat nicht überall zufrieden sein.  In verschiedenen Regionen Deutschlands gab es starke Schwankungen beim Sommerwetter, Regen und Hitzeperioden inbegriffen. Dadurch sind bei vielen Tomatenstöcken Mangelerscheinungen und Krankheiten aufgetreten. Wenn die Tomaten ringförmig aufplatzen kann das am Wechsel von heißem zu trockenen Wetter liegen  oder auch Grund für zu trübes, regnerisches Wetter sein. Wenn die Wassergaben nach einer Hitzeperiode überschwenglich sind, können sie ebenso aufplatzen. Wer Schwierigkeiten mit konstanter Pflege hat kann im kommenden Jahr auf eine Tomatensorte zurückgreifen, die "platzfest" ist. Bei braunen Flecken am Stielansatz könnte entweder Blütenfäule der Grund sein oder die Pflanzen leiden unter Kalziummangel. Bei Trocknheit, aber auch bei zu naßem Boden, kann die Pflanze nicht die entsprechenden Mineralien aufnehmen. Um ein gutes Resultat, eine gute Ernte zu erreichen muß eine gleichmässige Bodenfeutigkeit gewährleistet sein. Wenn das nicht möglich ist, bieten sich kleinfruchtige Tomaten an, die weniger anfällig sind und deren Aroma ohne Weiteres mit den "Großen" mithalten kann.

 

 

 

 

Blattläuse, Probleme und Lösungen

Warum sind Blattläuse eigentlich schädlich?

Rote BlattlausAuch wenn Blattläuse noch so klein sind, sie können sehr schädlich für die Pflanzen werden. Blattläuse saugen im wahrsten Sinne des Wortes die Pflanzen aus. Die Folge sind: Knospen reifen nicht mehr aus, Blätter fallen aus oder die Pflanze wächst schlecht. Es fehlt ihr einfach an Energie. Doch das Schlimmste folgt dann erst. Blattläuse sind Krankheitsüberträger, sie übertragen Viren und Bakterien auf die Pflanzen, die diese somit langsam zerstören. Viele Viren sind zudem nicht behandelbar im Gegensatz zu Pilzen oder Bakterien.

 

 

Ohne Chemie die Schädlinge loswerden
Man muss nicht gleich mit der chemischen Keule anrücken, um die Plagegeister loszuwerden. Eine Alternative bilden andere Insekten, die natürliche Feinde der Schädlinge darstellen.

Marienkäfer
Der Marienkäfer oder auch Glückskäfer genannt, ist ein natürlicher Fressfeind der Blattlaus. Marienkäfer kann man in Tierhandlungen aber auch im Internet erwerben. Als Larven oder auch als ausgewachsene Käfer sind sie zu kaufen. Die Larven und auch die Käfer selbst essen etliche Blattläuse pro Tag und sind somit ein natürlicher Bekämpfer dieses Plagegeistes.

Blattlaus-Vertilger Marienkäfer

Florfliegenlarve
Auch die Florfliegenlarve ist ein natürlicher Feind der Blattlaus. Sie kann man im Internet als Larve oder als Eier kaufen. Leider sind sie nicht für das Freiland geeignet, da sie sehr klein sind und selbst als Nahrungsgrundlage für andere Tiere dienen. Deshalb sollte man sie in der Wohnung oder im Gewächshaus anwenden. Diese Larven sind im Allgemeinen sehr gefräßig und machen sich nicht nur Blattläuse her sondern auch über andere Schädlinge. Im Larvenstadium vertilgen diese kleinen Dinger bis zu 700 Blattläuse in zwei bis drei Wochen.

Gallmücke
Die Gallmücke wird meist im Internet im Puppenstadium verkauft. Sie ist sehr gut für das Freiland geeignet. Die Gallmücke sticht die Blattläuse an und saugt diese aus. Sie sind nachtaktiv und bekämpfen die Schädlinge bei Nacht. Sie sind so effektiv, dass sie in nur wenigen Tagen ganze Blattlauskolonien ausradieren können. Ein kleiner Nachteil: die Gallmücke benötigt eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von circa 72 %.

Ohrenkneifer
Zur Lieblingsspeise der Ohrenkneifer oder auch Ohrenwürmer gehören die Blattläuse. Diese kleinen Insekten sind nachtaktiv und attackieren ihre Opfer nachts. Aus diesen Grund benötigen sie in der Nähe der befallenen Pflanze auch einen Unterschlupf zum Verstecken.

Natürliche Abwehrmittel
Natürlich gibt es auch andere Methoden um die Schädlinge loszuwerden.
 

Brennnesselsud
Auch gegen Blattläuse ist ein Kraut gewachsen. Jeder kann es in seinem Garten oder in der      Nähe finden. Man sollte einen Eimer bis zur Hälfte mit Brennnesseln füllen, diese dann mit kochenden Wasser übergießen und einen Tag ruhen lassen. Den entstandenen Sud, ohne den Blättern, in einen Blumensprüher einfüllen und die betroffene Pflanze damit besprühen. Hierbei kann man ruhig großzügig sein, denn der Sud tut der Pflanze selbst nichts an. Da es auf der Pflanze auch noch Eier geben kann, muss man sie gegebenfalls noch ein paar Mal einsprühen.

Brennnesseln  

Mit der Pinzette absammeln
Eine weitere Methode ist das Absammeln der Blattläuse mit einer Pinzette. Diese Arbeit ist sehr mühevoll und es kann passieren, dass man nicht alle erwischt. Auch Eier, die die Blattläuse gelegt haben, können auch noch später ein Problem werden. Da daraus weitere Läuse schlüpfen.

Schmierseife gegen Blattläuse
Schmierseife ist ein uraltes Rezept gegen Blattläuse. Die Schmierseifen – Lösung verklebt die Läuse, sodass sie nicht mehr atmen können und ersticken. Dafür ist nicht jede ökologische Schmierseife geeignet. Man sollte nur Kali – Seife verwenden. Für die Herstellung einer solchen Lösung benötigt man 150 g – 300 g Schmierseife die in 10 Litern Wasser aufgelöst werden. Die entstandene Lösung kann man dann auf die Blattläuse spritzen.
 

Läuse

Fazit
Es gibt eine Vielzahl ökologischer Mittel zur Bekämpfung der Blattläuse. Jeder sollte für sich die richtige Methode auswählen. Dies ist abhängig von der Lage der betroffenen Pflanze. Steht sie im Freien oder in der Wohnung. Aber auch welche Mittel für die Umgebung am besten geeignet sind. Man muss nicht immer zur chemischen Keule greifen um diesen ungeliebten Plagegeistern den Gar auszumachen.

Ein Beitrag von www.Gartenchef.de
 

Hier kann man Nützlinge online bestellen:
http://www.nuetzlinge.de
http://www.neudorff.de/pflanzenpflege/nuetzlinge/grundlagen/nuetzliche-insekten.html

 

 

Eschensterben

Die Esche ist einer der wichtigsten Forstbäume in Deutschland könnte vom Aussterben bedroht sein. Der Laubbaum wird aktuell stark bedroht durch den weit verbreiteten Pilzparasit, genannt das falsche Weisse Stengelbecherchen. Die nächste Sorge richtet sich auf den äusserst gefährlichen Japanischen Prachtkäfer, der sich, aus Russland kommend, auf dem Vormarsch befindet und einen Exotus für die heimischen Eschen bedeuten könnte.

Eschensterben

Zum Schutz sind überall in den befallenen Gebieten Fällungen anberaumt, so auch hier im Weingartener Moor, wo  die Waldbesucher über Holztafeln informiert werden.

 

Kranke Stauden jetzt abschneiden

Herbst-Anemonen zählen mit zu den schönsten spät blühenden Stauden. Wenn die zarten weißen, creme oder rosafarbenen Blüten sich im Wind bewegen, ist das für die fortgeschrittene Jahreszeit schon ein absoluter Hingucker im Garten.

Herbst-Anemone in vollster Blüte

Herbst-Anemone in vollster Blüte

üppige Blütenpracht

üppige Blütenpracht

Die Blüten eignen sich als Schnittblume auch für die Vase, halten aber weniger als eine Woche. Wenn die Staude gesund und kräftig ist, kann sie über den Winter stehen bleiben und das winterliche Gartenbild mit bestimmen. Wenn sie aber krank ist und so aussieht,

Herbstanemone

Herbstanemone

kranke Herbstanemone

kranke Herbstanemone

Fruchtstand der Herbstanemone

Fruchtstand der Herbstanemone

sollte sie auf jeden Fall abgeschnitten werden. Das gilt für alle Stauden, die entweder mit Mehltau, Grauschimmel, oder durch Blatt-Nematoden, wie diese Anemone, befallen sind. Ein radikaler Rückschnitt im Herbst verhindert ein Überwintern der Krankheiten/Schädlinge im Laub. Damit ist ein neuer Befall im nächsten Jahr nicht unbedingt ausgeschlossen, aber die Stauden haben zu Beginn der neuen Wachstumsperiode erst einmal die Möglichkeit sich gut zu entwickeln. Werkzeuge nach dem Radikalschnitt gut desinfizieren!!!

Obstschnitt im Hochsommer

Durch Obstschnitt im Hochsommer weniger Krankheiten und mehr Ertrag

Sofort nachdem die Ernte, von Johannis- und anderen Beeren beendet ist (Juli/August),  werden diese Gehölze zurück geschnitten.Durch das Entfernen nicht verwertbarer Triebe, gerade an jungen Gehölzen, werden wertvolle Nährstoffe nicht sinnlos vergeudet. Außerdem wird das Wurzelwachstum dadurch gebremst und die Fruchtgröße sowie Fruchtfarbe positiv beeinflußt. Die Pflanzen sind weniger krankheitsanfällig,  die Wundheilung ist bis zum ersten Frost weitgehend abgeschlossen. Überzählige oder zu verjüngende Leitäste werden abgeschnitten.


Bei den Stachelbeerstämmen bilden sich häufige zahlreiche Neutriebe auf den Astoberseiten, wodurch unübersichtliche und schwer abzuerntende Kronen entstehen. Diese Triebe werden am besten noch vor der Ernte ganz abgeschnitten. Abgeerntete Himbeerruten werden nach der Ernte direkt über dem Boden abgeschnitten; nur die diesjährigen Triebe, die im kommenden Jahr fruchten, lässt man stehen. Die Entfernung der alten Ruten dient als Vorbeugung gegen das gefürchtete Rutensterben. Lohnend wäre das Umsteigen auf Herbstsorten, die teilweise schon an einjährigen Trieben fruchten, ausserdem kann von Sommerbegin bis in den Herbst geerntet werden.

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Thuja

Thuja – als Hecke

Thuja, auch Lebensbaum genannt, erfreut sich großer Beliebtheit. Ob als ganze Hecken, oder einzeln stehenden Pflanzen, in jedem Garten finden sich Thuja. Sie sind günstig zu erwerben und lassen sich gut schneiden. Allerdings muss man frühzeitig mit dem Schneiden beginnen. In der Höhe kann eine Hecke auch im älteren Zustand noch stark gekürzt werden, aber in der Breite ist dieses nur begrenzt möglich, da die Thuja im Inneren verkahlen und die verholzten Zweigen nicht mehr austreiben. Seit einigen Jahren leiden die Lebensbäume immer häufiger unter Pilzbefall und die amerikanische Lebensbaum-Miniermotte ist ein weiterer Grund für das Absterben dier Triebspitzen. Das Zypressengewächs, heimisch in Ostasien und Nordamerika, ist eigentlich für unser Klima nicht optimal geeignet. Außerdem sind Thujahecken nicht nur farblich eintönig, sie sind insgesamt langweilig. Als Alternative bieten sich Taxus (Eibe) oder Liguster an. Liguster verliert die Blätter über den Winter, blüht und duftet dafür aber im Frühjahr und bildet schwarze Fruchtstände, die wiederum Vögel und Insekten in den Garten locken. Außerdem kann man eine Hecke durch andere Sträucher, wie den Ranunkelstrauch (Kerria), Jasmin, Zierquitte, um nur einige zu nennen, bereichern. Das lockert die Hecke auf, stellenweise blühend, farblich unterschiedlich – einfach schön. Sicher eine Überlegung wert, braucht zu Beginn etwas mehr Planung, aber das Resultat ist super!

November im Garten

Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu …

Bevor es richtig frostig wird, gibt es noch einiges im Garten, was beachtet werden sollte.

Es wird Zeit um das letzte Herbstlaub von den Rasenflächen zu entfernen. Es kann nicht nur auf dem Komposthaufen, sondern auch auf Staudenbeeten verteilt werden, um diesen einen Schutz gegen die Eiseskälte zu schaffen. Außerdem freuen sich viele kleine Lebewesen, wenn Sie Ihnen einen winterlichen Zufluchtsort lassen und nicht alles in die Biotonne geben.

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Rosenrost

Rostflecken auf Rosenblättern

 

Leider zeigen sich gegen Ende des Sommers häufig ­hässliche Rostflecken auf den Rosenblättern. Verursacher dieser schwarzen Flecken ist ein Pilz, der die Rosen gerne bei schwülwarmer Witterung befällt, wenn der Standort nicht ausreichend sonnig ist, oder wenn die Nächte kühler werden. Tritt der Rost schon im Mai oder während des Sommers auf, muss gespritzt werden, ansonsten sind die Rosen schnell unansehnlich und kahl. Zeigt sich der Befall gegen Ende der Saison, kann man sich das Spritzen sparen. Vielmehr kommt es jetzt darauf an die Beete sauber zu halten, die befallenen Blätter einzusammeln und über die Biotonne zu entsorgen. So kann man verhindern, dass der Pilz, der auf Blättern und Holztrieben überwintert im nächsten Frühjahr gleich wieder präsent ist.

Juni im Garten

Der Wonnemonat Mai ist vorüber

und im Garten sollten die Pflanzarbeiten weitestgehend abgeschlossen sein. Auch Balkon und Terrasse haben inzwischen ihren bunten Blumenschmuck erhalten und brauchen nun wöchentliche Düngergaben um die Blüten über den ganzen Sommer ausbilden zu können.

Die vielen Sonnenstunden im vergangenen Monat haben den Pflanzen viel Streß bereitet und es ist normal, daß an den Blättern Spuren davon sichtbar sein können. Eingerollte oder fleckige Blätter sind nicht immer gleich Grund zu größter Besorgnis. Wassermangel, Sonnenbrand und die extreme Hitze können zu diesen Symtomen führen und verwachsen sich schnell wieder. Trotzdem sollten sie jetzt auch auf Schädlinge wie Läuse, Raupen und auf Pilzerkrankungen achten und entsprechend, mit Maß und Ziel, bekämpfen.
Die Rosen stehen schon überall in voller Blüte und erfreuen uns mit Farbenpracht, Duft und Fülle. Verblühte Blüten sollten sie regelmäßig ausschneiden um Fäulnis zu vermeiden.  Stauden haben oft schwere Blütenköpfe auf langen Stengeln und können mit Hilfe von Stützen am Umknicken gehindert werden. Staudenstützen gibt es in sehr vielen Varianten. Von einfach und praktisch, bis hin zu sehr hochwertig oder sogar künstlerisch gestaltet. Letztere bilden einen Blickfang im Garten.
Generell ist nun ein guter Zeitpunkt um Pflanzen zurückzuschneiden. Immergrüne, also Bux, Kirschlorbeer,Photinia,etc.und frühblühende Sträucher sind nun an der Reihe, Stichtag ist unter Gärtnern Johanni, also der 24.Juni. Danach gibt es nochmals einen Wachstumsschub. Erfolgt der erste Schnitt bis zu diesem Termin, werden die Pflanzen danach kräftig und dicht. Genießen sie bis dahin auch noch die frühsommerlichen Delikatessen wie Erdbeeren, Rhabarber und Spargel, denn dann werden auch diese vom Speiseplan verschwunden sein. Die Ernte wird eingestellt um die Kräftigung der Pflanzen für das kommende Jahr zu erzielen.

 

75 praktische Gartentipps

Die Klein- und Hobbygärtner stehen schon in den Startlöchern und  können es kaum erwarten mit den ersten Gartenarbeiten zu beginnen. Ende Januar kann man mit dem Aussäen von einigen Gemüsesorten beginnen. Bei frostfreiem Wetter werden die Obstbäume geschnitten. Die Natur regt sich wieder, wenn auch noch Vorsicht geboten ist, denn die kalten Nächte mit Minusgraden sind bestimmt noch nicht  vorbei. Aber trotzdem, gedanklich kann man ja schon mal durch die Beete laufen, Veränderungen im Garten und neue Planungen durchspielen.Vielleicht soll in dieser Saison ein neues Hochbeet entstehen, oder ein neuer Kräutergarten mit klassischen Gewürzen. Wie bekommt man kräftige, gesunde Gartenpflanzen – auch ohne Chemie?
75 praktische Gartentipps
Hierzu haben wir einen kleinen Ratgeber mit wertvollen Garten- und Pflanzentipps zusammengestellt.  Er heisst: 75 praktische Gartentipps. Tragen Sie sich einfach auf der rechten Seite in unsere Newsletter-Liste ein dann können Sie den Ratgeber kostenlos herunter laden.

 

 

 

 

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