Archiv für die Kategorie ‘Schnittarbeiten’

Rosmarin

Wunderschön und duftend, intensiv und lecker

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Rosmarin ist auch bei uns ein häufig gepflanztes Gehölz aus dem Mittelmeerraum. Ein sonniger Standort in gut durchlässigem Boden, ohne Staunässe, sorgt für gesundes Wachstum. Damit  Pflanzen in Kübeln oder Kästen so kräftig und gesund über den Winter kommen wie auf unserem Foto, muss das Gefäß gut isoliert sein. Nur dann werden die Wurzeln im Sommer nicht zu heiß oder frieren im Winter gar ein. Damit keine Trockenschäden entstehen wurden die Pflanzen in diesem niederschlagsarmen Winter ein wenig gegossen.

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Es gibt hängenden und stehenden Rosmarin, wobei der hängende oft schon im Winter mit der Blüte beginnt. Kräftige Rückschnitte werden nicht immer mit Erfolg gekrönt. Es empfiehlt sich daher die Pflanzen von Beginn an regelmäßig im Zaum zu halten um extremes Verholzen zu vermeiden.

dekoratives Pflanzgefäß IMGP5101

Rosmarin ist auch als Küchengewürz vielfältig einsetzbar. Sein intensiver Geschmack passt besonders gut zu italienischen Gerichten, zu Lamm, Rindflleisch und Fisch, zu Ofenkartoffeln und Tomatensauce. Selbst Süßspeisen können durch einen kleinen Stiel Rosmarin eine ganz besondere Note erhalten,wie beispielsweise  Himbeersauce zu Pannacotta oder Eis.

Gartentipp

Milde Temperaturen ermöglichen einen perfekten Start ins neue Gartenjahr. Beginnen Sie jetzt mit den Schnittarbeiten an Ihren Obst- und Ziergehölzen. In unbelaubtem Zustand sind auch Fällungen optimal durchführbar, zumal noch keine Rücksicht auf Vogelschutzzeiten genommen werden muss. Wer Lust hat, kann das Staudenbeet ebenfalls schon in Ordnung bringen. Abgestorbene Pflanzenteile werden dabei entfernt, Winterschutzabdeckungen aber noch belassen. Bis Ende April, Mitte Mai muss mit eisig kalten Tagen gerechnet werden.
ÜBRIGENS: Vergessen Sie nicht, dass auch die Pflanzen im Winterquartier ab und zu ein wenig Wasser benötigen. Eingepackte Freilandpflanzen freuen sich bei den momentanen Witterungsverhältnissen ebenfalls über eine Wassergabe, frische Luft und Licht.

Garten im November

Garten im November

Der ideale Zeitpunkt um im Garten noch einmal richtig aufzuräumen bietet sich momentan bei herrlichstem Herbstwetter. Für größere Schneidearbeiten kann sich dabei sogar der Einsatz einer Hebebrühne lohnen.  Der Gärtner steht geschützt in einem Metallkorb und kann auch in großer Höhe Zweige und dicke Äste gefahrlos zurückschneiden. In unserem Fall konnten viele Aufgaben an einem Tag erledigt werden und es blieb sogar noch etwas Zeit um die Kiwi-Ernte in diesem Jarh  sehr einfach zu gestalten ……….

Kiwi (1)           Kiwi (2)

Dabei wurde auch die Pflanze gleich komplett zurück geschnitten, ebenso wie die darin verschlungene Glyzinie ( Blauregen ).

Clematis  

Der Gingko erhielt einen Korrekturschnitt, denn aufgrund einer Wachstumsstörung unterhalb der Spitze war er völlig aus seiner natürlichen Form gewachsen und viel zu breit für den Garten.

Ginkgo (2) Ginkgo (3)
   

Der Ahorn an der Grundstücksgrenze wurde kräftig verjüngt.

Acer (1) Acer (3)
Acer (2) Acer (4)

Haselnuss und Linde bekamen einen Formschnitt.

Haselnuss Linde

Trockene, braune Äste an der Thuja sind häßlich und sollten ausgeputzt werden.

Thuja ausp

So ging unser Gartentag höchst erfolgreich zu Ende – für die Schnittgutentsorgung bedarf es allerdings eines weiteren Sonnentages !!

Lavendel

Der richtige Schnitt

Nur wer seinen Lavendel zum richtigen Zeitpunkt schneidet erhält auch wirklich die schönen dichten, blaublühenden und stark duftenden Halbsträucher, die er möglicherweise aus der Provence kennt. Oft stehen in den Gärten hohe, auseinandergefallene, stark verholzte Pflanzen, die nur noch spärlich blühen. Die Pflanzen müssen von Anfang an kurz gehalten werden, damit sie immer wieder dicht nachtreiben können. Nach der ersten starken Blüte, wenn der Bienenflug vorüber ist, wird die Pflanze so stark eingekürzt, dass nur noch wenige Blätter über den holzigen Stielen übrig bleiben. Achten sie unbedingt darauf, dass nicht zu tief ins alte Holz geschnitten wird, da dort kein Austrieb mehr erfolgen kann und der Lavendel Schaden nimmt.

Lavendelblüte Lavendel verblüht
Lavendel nach dem  Schnitt Lavendel (3)

Alternativ ist es auch möglich den radikalen Rückschnitt / Verjüngungsschnitt erst im zeitigen Frühjahr auszuführen. Dann erfogt jetzt ein Ernteschnitt, bei dem nur ein Drittel bis zur Hälfte der Pflanze eingekürzt wird. Tipp: die abgeschnittenen Blüten können getrocknet in Stoffsäckchen eingenäht werden. Während sie im Kleiderschrank Motten fern halten, wirkt der Duft auf dem Nachttischchen beruhigend und unterstützt somit einen gesunden Schlaf.

 

Gartenarbeiten im Februar

Schnittarbeiten

Die Temperaturen sind mild und so ist es optimal die notwendigen Pflegemaßnahmen im Garten durchzuführen. Besonders der Rückschnitt an ( nicht blühenden ) Sträuchern und Rosen sollte nun zeitnah erfolgen, da bei einem schnellen Anstieg der Temperaturen alles zu treiben beginnt. Blütensträucher hingegen werden direkt nach der Blüte geschnitten, da die Knospen nun schon längst angelegt sind. Wer das bei den Hortensien nicht gemacht hat um die Blüten bis spät in den Herbst oder Winter zu genießen, der schneidet nun nur das Verblühte bis zu den esten großen, schon gut sichtbaren Knospen runter.
 

Rasen richtig mähen

Wer vom englischen Rasen träumt, der muss Einiges dafür tun. Der durchschnittliche Rasenbesitzer wird sich allerdings kaum an diesen Maßstäben messen und tut auch gut daran. Eine Empfehlung der Bayrischen Gartenakademie lautet, max.30-50 Prozent des Rasens abzumähen. Dabei sollen immer ca.4cm Länge stehen bleiben, damit die Regeneration der Halme ermöglicht und das Verbrennen derselben vermieden wird. Während der Wachstumsperiode genügt es also, wenn alle 8-14 Tage gemäht wird. Je dichter die Grasnarbe, desto schwerer haben es Unkräuter Fuß zu fassen. Während wucherndes Unkraut, wie z.Bsp.Hirse, alleine durch das Mähen in Schach gehalten wird, müssen Löwenzahn und Wegerich ausgestochen werden. Hier sollte möglichst schnell Nachsaatrasen aufgebracht werden, damit sich die Grünfläche umgehend wieder schließt. Wässern nicht vergessen! An besonders schattigen Stellen und bei schlechter Versorgung bilden sich häufig Moose, die nur durch ausreichende Bodenbelüftung oder Vertikutieren zurückgedrängt werden können. Wer es sich leisten kann, für den hat der Fachhandel mittlerweile tolle Rasenroboter im Angebot. Rund um die zu mähende Fläche wird mit wenigen Handgriffen eine Kontaktsperre eingebaut. Der Roboter läuft mit Akkubetrieb innerhalb dieser Begrenzung, schneidet permanent im mm Bereich und sucht bei schwacher Leistung selbstständig seine Ladestation auf. Langfristig führt dies zu einem tollen dichten und weichen Flor. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.

Grüne Flächen schaffen

Bodendecker für jeden Bereich

Um im Garten optisch ruhige Bereiche zu schaffen oder auch um einfach nur Flächen zu begrünen, wird zum einen Rasen eingesät, zum anderen werden Bodendecker gepflanzt. Diese eignen sich auch, um die Fläche unter großen Bäumen und Sträuchern zu begrünen. In manchen Fällen ist eine Bepflanzung unter Bäumen allerdings schwierig, da – gerade bei flach wurzelnden Bäumen – die Wurzelkonkurrenz zu groß ist. Durch eine Bepflanzung mit geeigneten Bodendeckern kann ebenfalls eine Einschränkung des Unkrautwachstums erfolgen. Bei den Bodendeckern unterscheidet man zwischen verholzenden und staudigen. Zu letzteren gehören: Golderdbeere (Waldsteinia), Günsel (Ajuga), Immergrün (Vinca), Storchschnabel (Geranium), Thymian (Thymus) und viele andere.

  Ajuga Vinca minor
  Thymus serphyllum Houttuynia

Zu den verholzenden zählen, u.a. Lavendel (Lavandula), Kriechmispel (Cotoneaster), Geißblatt (Lonicera), Rebhuhnbeere (Mitchellla)  und eine Vielzahl bodendeckender Rosen. Diese große Auswahl zeigt schon, dass es viele Möglichkeiten gibt, eine Fläche zu begrünen. Letztendlich entscheiden Standort, Bodenbeschaffenheit und der Geschmack des Gartenbesitzers über die Wahl. Bodendecker können dazu dienen bei Hanglagen den Oberboden zu befestigen. Schön ist es, sie in Kombination mit Sträuchern zu verwenden. Stark und tief wurzeln vor allem Rosen und Cotoneaster. Die Geißblätter machen in der Regel – ebenso wie die Stauden – ein weites Wurzelwerk im Oberboden. Für schattige Situationen empfehlen sich Immergrün, die Golderdbeere und verschiedene Storchschnabel – Sorten.

Waldsteinia Geranium

Auch Efeu wird häufig verwendet. Hier muss man allerdings darauf achten, dass dazwischen stehende Sträucher immer wieder frei geschnitten werden; sonst werden diese einfach vom stark wachsenden Efeu überwuchert. Für sonnige Standorte finden Cotoneaster, Lavendel, Thymian, Rosen und  einige Storchschnabel – Sorten Verwendung. Bei den Rosen zeichnet sich die Rose ’Heidetraum'  durch enormes Wachstum, Blütenreichtum und Gesundheit aus. Bei den Rosen pflanzt man 3 bis 4 Stück pro Quadratmeter, bei allen anderen Bodendeckern zwischen 7 und 11. Obwohl die Flächen pflegeleicht sind, müssen stark wachsende Rosen und Lavendel von Anfang, jährlich, stark zurückgeschnitten werden. Stauden werden ausgeputzt, schlechte Blätter entfernt, und, wenn sie zu dicht sind, Teile ausgestochen und mit frischer Erde verfüllt.

Ophiopogon Japonicus ‘Black Dragon’ Ceratostigma  

 

Erste Gartenarbeiten

Milde Temperaturen nutzen

Die Festtage sind fast vorüber und bei vielen von uns hat das Neue Jahr wie üblich,  mit ein paar Pfunden zu viel begonnen. Wen es daher nach etwas Bewegung an der frischen Luft drängt kann bereits jetzt mit ersten Gartenarbeiten beginnen. Obstbäume und Sträucher können schon zurückgeschnitten werden, abgestorbene Pflanzenteile der Stauden ebenfalls. Alles was nun braun, trocken und hässlich auf den Beeten steht gehört weg. Eingepackte Kübelpflanzen werden zum Atmen an milden Tagen ausgepackt und gegossen. Doch Vorsicht: die wirklich kalten Tage sind erst ab Mitte Mai vorüber!  Laub und Reisig, für den Winterschutz extra auf den Beeten ausgebreitet, muß also unbedingt noch bleiben!

Rosenpflege im Herbst

Die Rose ist die Königin der Blumen.

Die rote Rose ist der Inbegriff der Liebe. Aber die „Edelste“ ist nicht ganz so einfach zu pflegen. Sie stellt einige Ansprüche an ihre Liebhaber. Weil Rosen gerne von Mehltau, Pilzkrankheiten und Blattläusen heimgesucht werden, sind manche Rosenliebhaber schnell geneigt chemische Keulen einzusetzen. Da gibt es aber einige Tipps, die für Rosen und Umwelt schonender sind. Je kräftiger die Rosen sind, umso resistenter sind sie natürlich. Um das zu erreichen müssen vor dem Rosenpflanzen einige wichtige Punkte, wie Standort, Erdbeschaffenheit etc. beachtet werden. Rosen gehören zu den Gehölzen. Auch wenn sie als winterhart gelten sind sie frostanfällig und müssen auf den Winter entsprechend vorbereitet werden. Im Herbst, spätestens vor dem ersten Frost, erfolgt ein Rückschnitt.  Alles, was verwelkt ist, sowie abgestorbene Äste, kranke Blätter werden abgeschnitten und entsorgt.

Hagebutten Hagebutten an Strauch- und wilden Rosen lässt man an den Sträuchern. Erstens sehen sie schön aus und zweitens sind Hagebutten eine wertvolle Nahrung für die Vogelwelt.

Edelrosen werden stärker eingekürzt als Strauch- oder Wildrosen. In Gegenden wo man mit einem sehr kalten Winter rechnen kann, wird der Rosenstock ziemlich tief zurück geschnitten, mit Erde angehäufelt und zusätzlich mit Reisig abgedeckt. Dazu gibt man lockere Erde, beispielsweise Komposterde, rund um den Rosenstock und füllt bei jeder Rose einen etwa 15 bis 20 Zentimeter hohen Erdwall rund um den Stamm auf. Dieser schützt die unteren Knospen, die Augen genannt werden, vor dem Frost. Dort wo der Winter milder verläuft  reicht u.U. sogar ein anhäufeln mit Erde oder Laub, so dass der Wurzelstock geschützt ist. In der Regel sind ältere Pflanzen schon sehr stark verholzt, ihnen reicht ein geringerer Winterschutz als jungen, neu gepflanzten Rosen.

Eine Besonderheit sind Rosenstämmchen oder aufgepfropfte Pflanzen. Diese werden komplett eingepackt, entweder mit Jute, Sackleinen oder Vlies (wird  in  Gartencentern angeboten). Wenn über den Winter einige Äste oder Zweige erfrieren ist das kein Problem, denn im Frühjahr werden die Rosen vor dem Austrieb nochmals eingekürzt und in Form geschnitten. Mit frischer Kompost- oder spezieller Rosenerde und Rosendünger kann die Rose dann in die neue Saison starten.

Vorbereitung auf die neue Gartensaison

Milde Temperaturen nutzen

Wer schon jetzt ein paar Stündchen im Garten werkelt, hat in einigen Wochen weniger Druck und Stress. Für die meisten Gehölze ist nun die optimale Zeit. Ausnahmen bilden Blütensträucher, denn diese werden direkt nach der Blüte geschnitten und Ahorn, Birke und Nussbaum. Letztere dürfen erst nach Blattbildung geschnitten werden, da sie sonst aufgrund des hohen Saftdruckes ausbluten können. Staudenbeete bedürfen noch etwas Vorsicht, da die kalten Tage noch lange nicht vorbei sind. Trotzdem können zBsp. abgestorbene Gräser, Sedum und Funkienblätter schon entfernt werden. Ein großer Vorteil vom rechzeitigen Bearbeiten der Beete liegt auch darin, dass noch nicht auf sprießende Zwiebelpflanzen geachtet werden muss.Während das Umpflanzen in der frostfreien Phase durchaus möglich ist, sollte mit Neupflanzungen noch ein wenig gewartet werden. Erst wenn die Gartencenter ihre neue Ware bekommen ist ein sicheres Anwachsen der Ware gewährleistet.
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