Archiv für die Kategorie ‘Winterschutz’

Dahlien jetzt und richtig überwintern

Dahlien sind so vielfältig und haben unzählige Bewunderer. Früher gehörten sie in jeden Bauerngarten. Heute werden die verschiedensten Dahliensorten in Beeten, Staudenrabatten, Parkanlagen etc. sehr vielfältig kombiniert.  Durch die Farb- und Formenvielfalt lassen sie sich gut mit anderen Stauden zusammen pflanzen. Ganz tolle Pflanzbeispiele hierzu findet man immer wieder neu auf der Insel Mainau und natürlich auch in den städtischen Anlagen. Auch in vielen Gärten lässt sich die Bewunderung für Dahlien nachvollziehen.

Leider geht die Blütenpracht jetzt ihrem Ende entgegen, in einigen Gegenden hatten wir bereits die ersten Nachtfröste. Die Knollen müssen zum Überwintern an einen frostfreien Platz gebracht werden. Am besten lässt man die Dahlien solange in der Erde, bis die Blätter vom Nachtfrost schwarz geworden sind. Leichte Frostnächte überstehen die Knollen ohne Probleme solange sie in der schützenden Erde liegen. Man sollte aber noch zu Blühzeiten die Dahlien mit Etiketten versehen damit man im Frühjahr die Farben entsprechend pflanzen und zuordnen kann. Oder noch einfacher: machen Sie einfach ein Foto und ettiketieren Sie die Pflanzen dann beim Einräumen. Die Blätter werden abgeschnitten, die Knollen sauber geputzt indem man die Erde von den Knollen abschüttelt. Dann legt man die gesäuberten Dahlienknollen am besten zuerst in eine Kiste oder in einen luftdurchlässigen Korb zum Abtrocknen. Danach wird eine Holzkiste mit einem Gemisch aus Humus und Sand gefüllt. Dort hinein legen Sie die Knollen, wo sie an einem frostfreien Platz (vorwiegend wird das ein Keller sein)  bei niederen Temperaturen den Winterschlaf genießen dürfen.

Im Mai des darauffolgenden Jahres, werden die Knollen, wenn keine Minustemperaturen mehr zu erwarten sind, wieder ins Beet gepflanzt.

Dahlien sind so vielseitig in Wuchs, Farbe, Form, sie sind überall einsetzbar. Eine absolute Bereicherung für jeden Garten. Als Schnittblumen können Dahlien überall und zu jedem Anlaß verarbeitet werden.

Verblühtes nicht gleich entsorgen

Die Tage werden kürzer, es wird kühler, der Herbst hat die Blätter inzwischen bunt gefärbt. Es wird Zeit den Garten auf- und abzuräumen.

letzte Blüte Fruchtstände von Anemonen

Abgeblühte Stauden und trockenes Laub können aber auch im Winter mit ihren Frucht- und Samenständen schmücken. Ausserdem dienen sie den Pflanzen als Winterschutz. Insekten nehmen die vertrockneten und abgeblühten Samen und Fruchtstände gerne als Unterschlupf und die Vögel bedienen sich ebenfalls gerne.

Anemone abgeblühte Anemonen

Kranke Pflanzenteile jedoch, sollten so tief wie möglich abgeschnitten werden damit Pilze und andere Krankheiten keine Möglichkeit zum Überdauern haben.

Start in neue Gartenjahr

Die Hobbygärtner stehen schon in den Startlöchern, denn die milden Temperaturen verhelfen zu einem perfekten Start ins neue Gartenjahr.
Beginnen Sie jetzt mit den Schnittarbeiten an ihren Obst- und Ziergehölzen.Fassonschnitt
Im unbelaubten Zustand sind auch Fällungen optimal durchführbar, zumal noch keine Rücksicht auf Vogelschutzzeiten genommen werden muss.
Wer Lust hat, kann das Staudenbeet ebenfalls schon in Ordnung bringen. Abgestorbene Pflanzenteile werden dabei entfernt, Winterschutzabdeckungen aber noch belassen. Bis Ende April, Mitte Mai muss mit eisig kalten Tagen gerechnet werden.gut vorbereitet       bereit für das Frühjahr

Vergessen Sie nicht, dass auch die Pflanzen im Winterquartier ab und zu ein wenig Wasser benötigen. Eingepackte Freilandpflanzen freuen sich bei den momentanen Witterungsverhältnissen ebenfalls über eine Wassergabe, frische Luft und Licht.

Erste Gartenarbeiten

Milde Temperaturen nutzen

Die Festtage sind fast vorüber und bei vielen von uns hat das Neue Jahr wie üblich,  mit ein paar Pfunden zu viel begonnen. Wen es daher nach etwas Bewegung an der frischen Luft drängt kann bereits jetzt mit ersten Gartenarbeiten beginnen. Obstbäume und Sträucher können schon zurückgeschnitten werden, abgestorbene Pflanzenteile der Stauden ebenfalls. Alles was nun braun, trocken und hässlich auf den Beeten steht gehört weg. Eingepackte Kübelpflanzen werden zum Atmen an milden Tagen ausgepackt und gegossen. Doch Vorsicht: die wirklich kalten Tage sind erst ab Mitte Mai vorüber!  Laub und Reisig, für den Winterschutz extra auf den Beeten ausgebreitet, muß also unbedingt noch bleiben!

Rosenpflege im Herbst

Die Rose ist die Königin der Blumen.

Die rote Rose ist der Inbegriff der Liebe. Aber die „Edelste“ ist nicht ganz so einfach zu pflegen. Sie stellt einige Ansprüche an ihre Liebhaber. Weil Rosen gerne von Mehltau, Pilzkrankheiten und Blattläusen heimgesucht werden, sind manche Rosenliebhaber schnell geneigt chemische Keulen einzusetzen. Da gibt es aber einige Tipps, die für Rosen und Umwelt schonender sind. Je kräftiger die Rosen sind, umso resistenter sind sie natürlich. Um das zu erreichen müssen vor dem Rosenpflanzen einige wichtige Punkte, wie Standort, Erdbeschaffenheit etc. beachtet werden. Rosen gehören zu den Gehölzen. Auch wenn sie als winterhart gelten sind sie frostanfällig und müssen auf den Winter entsprechend vorbereitet werden. Im Herbst, spätestens vor dem ersten Frost, erfolgt ein Rückschnitt.  Alles, was verwelkt ist, sowie abgestorbene Äste, kranke Blätter werden abgeschnitten und entsorgt.

Hagebutten Hagebutten an Strauch- und wilden Rosen lässt man an den Sträuchern. Erstens sehen sie schön aus und zweitens sind Hagebutten eine wertvolle Nahrung für die Vogelwelt.

Edelrosen werden stärker eingekürzt als Strauch- oder Wildrosen. In Gegenden wo man mit einem sehr kalten Winter rechnen kann, wird der Rosenstock ziemlich tief zurück geschnitten, mit Erde angehäufelt und zusätzlich mit Reisig abgedeckt. Dazu gibt man lockere Erde, beispielsweise Komposterde, rund um den Rosenstock und füllt bei jeder Rose einen etwa 15 bis 20 Zentimeter hohen Erdwall rund um den Stamm auf. Dieser schützt die unteren Knospen, die Augen genannt werden, vor dem Frost. Dort wo der Winter milder verläuft  reicht u.U. sogar ein anhäufeln mit Erde oder Laub, so dass der Wurzelstock geschützt ist. In der Regel sind ältere Pflanzen schon sehr stark verholzt, ihnen reicht ein geringerer Winterschutz als jungen, neu gepflanzten Rosen.

Eine Besonderheit sind Rosenstämmchen oder aufgepfropfte Pflanzen. Diese werden komplett eingepackt, entweder mit Jute, Sackleinen oder Vlies (wird  in  Gartencentern angeboten). Wenn über den Winter einige Äste oder Zweige erfrieren ist das kein Problem, denn im Frühjahr werden die Rosen vor dem Austrieb nochmals eingekürzt und in Form geschnitten. Mit frischer Kompost- oder spezieller Rosenerde und Rosendünger kann die Rose dann in die neue Saison starten.

Der nächste Frühling kommt bestimmt – ganz sicher

Winterschutz kontrollieren

Noch sind die kalten Nächte nicht vorrüber, auch wenn die Tagestemperaturen stark schwanken. Deshalb sollten sie nun besonderes Augenmerk auf die eingepackten Pflanzen haben. An milden Tagen können die Verpackungen schon einmal geöffnet werden um den Pflanzen frische Luft zu gewähren. Das ist besonders bei den Wintergrünen, wie Camelie, Rhododendron und Ilex crenata ratsam um Fäulinsbildung zu vermeiden. Wenn die Erde sehr ausgetrocknet ist schadet auch eine Kanne Wasser nicht. Dadurch werden spätere Trockenschäden vermieden. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass uns unsere Gartengespenster wohl erst in einigen Wochen verlassen werden.

Gartengespenster

Winterlicher Grabschmuck

Kürzere Tage, kühle Nächte und weniger Sonne haben die üppige Blütenpracht auf den Gräbern beendet. Zeit, sich Gedanken für einen dauerhaften, winterlichen Grabschmuck zu machen. Blumenschmuck auf den Friedhöfen ist in unserer Kultur nicht nur Tradition, sondern auch ein Ausdruck des Gedenkens. Ganz häufig werden die Gräber mit dauerhaften Zweigen wie Tanne, Kiefer, Blaufichte etc. abgedeckt. Das ist erstens ein guter Winterschutz für die verbliebenen Pflanzen, außerdem sieht es schön aus. Das Ganze kann zusätzlich mit einem Arrangement mit oder ohne Kerzen dekoriert werden. Der Fachhandel ist für die Toten-Gedenktage, beginnend mit Allerheiligen am 1.November, bestens gerüstet und hält eine große Auswahl an Gestecken, Kränzen etc. vor. Schön ist aber auch eine Kombination von Pflanzen, verschiedenem Grün, Moos, oder was sonst noch gefällt.

haltbarer Grabschmuck für den Winter

haltbarer Grabschmuck für den Winter

Grabgesteck

Grabgesteck

Pernettia, Zapfen und Baumpilze

Pernettia, Zapfen und Baumpilze

 

Zeit für’s Winterquartier

Noch scheint an manchen Orten tagsüber die Sonne, aber die Nächte werden empfindlich kalt, stellenweise sogar unter Null Grad. Zeit für die frostempfindlichen Pflanzen, sie gehören nun schleunigst ins Winterquartier. Um Ansteckungen zu vermeiden, werden kranke oder mit Schädlingen befallene Pflanzenteile vorher komplett entfernt. Blühende Kübelpflanzen erhalten, auch wenn sie es fast nicht über das Herz bringen, einen kräftigen Rückschnitt. Nur so kann die Pflanze Kraft und Energie für die nächste Saison sammeln.
Während die Wassergaben sehr stark eingeschränkt werden wird die Düngung komplett eingestellt. Falls der Überwinterungsplatz nicht absolut frostsicher ist, sollten sie einen Frostwächter installieren, der sie rechtzeitig warnen kann. Entsprechender Winterschutz um Kübel und Kästen schützt die Wurzelballen der Freilandpflanzen vor unerwünschten Kälteschäden.

Frostschutz bei Frühlingsblühern

Der perfekte Frostschutz bei Frühlingsblühern

Viel zu früh strecken einige Frühlingsblüher in diesem milden Winter ihre Blätter und Blüten aus der schützenden Erde. Die Schneeglöckchen sind die Ersten, die ihre filigranen Blüten gegen die Sonne heben. An geschützten Stellen erfreuen auch schon ganze Krokusnester sowie die kräftig gelben Winterlinge. Sträucher wie Zaubernuss und Winterjasmin stehen teilweise in voller Blüte.

 

Wen wundert es da, wenn die Gartenfreunde mit gerunzelter Stirn über den viel zu warmen Winter sprechen und in Sorge sind, dass alles, was jetzt blüht, in der nächsten Frostnacht Schaden erleiden wird. Aber die Frühlingsblüher haben eine Strategie entwickelt, die sie in der Lage versetzt, Frostschäden abzuwehren. Erstens liegt der Vegetationspunkt bei ihnen sehr niedrig und ist in der Regel durch Schnee (wenn es welchen gibt), oder durch Laub geschützt. Was aber noch wichtiger ist: Die Pflanzen können in ihren Zellen die Wassermoleküle mit Zucker verbinden – diese Verbindung ist das perfekte Frostschutzmittel.

Am wirkungsvollsten sind die Frühlingsblüher, wenn sie in Hosten oder Nestern auftreten.
Einzelne Schneeglöckchen oder Krokusse verlieren sich im Garten, Nester dagegen sind richtige Hingucker.
Wenn die Zwiebeln in Ruhe gelassen werden, bilden sich mit den Jahren immer mehr Brutzwiebeln, die die Blütenpracht ständig vergrößern.

Dezember im Garten

Immergrüne Pflanzen, dh. Eibe, Rhododendon, Efeu, Bux etc. benötigen auch im Winter Wasser. An  kalten, sonnigen Tagen wird Wasser über die Blätter verdunstet , das jedoch im gefrorenen Boden nicht über die Wurzeln nach oben transportiert werden kann. Vor allem in Kübeln und Kästen entstehen nun häufig Trockenschäden, die fälschlicher Weise als Frostschäden gewertet werden. In frostfreien Perioden also dringend zur Gießkanne greifen um dies zu vermeiden.

Werden die Tage (und Nächte ) über länge Zeit extrem kalt, sollten auch Pflanzen wie Camelien, Hochstammrosen und Palmen mit Winterschutz versehen werden. Dazu können Matten aus Stroh, Jutegewebe, Vlies oder Cocosfaser, aber auch Tannenreisig und Koniferenzweige verwendet werden. Manch'  findiger Gartenbesitzer baut schon im Sommer oder Herbst passende Latten-Konstruktionen um dann im Ernstfall seine  Kostbarkeiten schnell  und effektiv zu schützen.

Tipp: Manch alter Sonnenschirm kann ebenfalls alst Gerüst für eine schützende Plane herhalten. Werden die Tage wieder wärmer, sollte das Konstrukt sowieso sofort wieder entfernt werden um den Pflanzen Luft und Licht zu gewähren.

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