Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

Die Bärlauchsaison beginnt wieder

und damit kommt automatisch, gleich zum Frühlingsbeginn, ein Kraut / Gewürz mit gesundheistfördernder Wirkung auf den Speiseplan

Die satt grünen Blätter ders Bärlauch sind in den letzten Tagen nur so aus dem Boden geschossen. Bevorzugt sind schattige, feuchte Standorte und Wälder mit humusreichem Boden. Die kurzfristig einsetzende Kälte wird sie nochmal ein wenig stoppen, aber dann ist Zeit zum Ernten.
Woher kommt eigentlich der Name? Angeblich aus den Zeiten als noch Bären in unseren Wäldern lebten. Speziell dieses Kraut mit seinem starken Aroma war als erstes vorhanden wenn die Bären,  aus ihrem Winterschlaf erwacht, etwas zum Fressen brauchten.
Bärlauch erfreut sich seit einigen Jahren eines regelrechten Booms. Er ist wegen seiner Inhaltsstoffe (Allicin und Flovonoide) und seiner vielseitigen Verwendung ein absoluter Tausendsassa.
Ob eine feine Bärlauchsuppe oder ein raffiniertes Pesto, beides kommt bei den Gästen gut an. Vorausgesetzt es besteht keine Knoblauchallergie, denn es gibt einige Naturheilkundler, die behaupten, dass Bärlauch im Geschmack sogar kräftiger sei als Knoblauch.

Bärlauchpesto lässt sich sehr gut für den Vorrat zubereiten und ist immer gut für eine schnelle und schmackhafte Überraschung.
Ich kenne kaum jemanden, der "Nein" sagt, wenn's heisst: "Spaghetti mit Bärlauchpesto"????

Was auch lecker schmeckt, sind die dicken Knospen, die das Ende der Saison einleiten.
Bevor die Knospen aufplatzen werden Sie in Essig aufgekocht und danach eingelegt.
Eine herrliche Delikatesse, schmeckt wunderbar zu Fleisch- oder Fischgerichten.

ANIMA – Rückkehr zum Paradies

Anima

Zu Beginn des neuen Jahres zog es uns zum wiederholten Male nach Marokko.
Erster Anlaufpunkt war die stets windige, blau-weiße Hafenstadt am Atlantik. Die kleine Stadt Essaouira ist leicht, gelassen, orientalisch lebensfroh – eine Oase für Aussteiger und Künstler aller Nationalitäten. Ob beim Strandlauf oder in den vielen kleinen Bars und Restaurants, man hört ein vielstimmiges Stimmengewirr und kann sich inmitten dessen einfach so treiben lassen.

Unser nächstes Reiseziel war Marrakesch. Die Eindrücke und Erlebnisse sind immens.

Sehr beeindruckt waren wir von dem pardisisch anmutenden Garten
ANIMA, die „Rückkehr des Paradieses“.

Knapp 30 km Kilometer von Marrakesch entfernt, mitten im „Fast-Nichts“, jedenfalls in einer relativ kargen Landschaft zu Beginn des Ourika-Tals und im Schatten des schneebedeckten Atlasgebirges entstand vor wenigen Jahren auf relativ kleiner Fläche, ca. 4 Fußballfelder groß.

Initiiert von André Heller, dem Künstler-Tausendsassa aus Wien. Er zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Multimediakünstlern der Welt.
Dass das fast untertrieben ist, ist auf der Homepage von ANIMA nachzulesen:

„Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und Prozessionen, ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die vom Broadway bis zum Wiener Burgtheater, von Indien bis China, von Südamerika bis Afrika ihr Publikum fanden.

“ Magische Kräfte und sinnliche Erfahrungen"

Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2008, die Eröffnung fand im April 2016 statt.
Auf drei Hektar wurden die Ideen des Universalkünstlers André Heller von insgesamt zwanzig marokkanischen Gärtnern verwirklicht.

„Die Rückkehr ins Paradies“ ist das, was es verspricht.
Ein Ort, der magisch anzieht, ein Ort, der tatsächlich alle Sinne anspricht und immer wieder Wunderbares und Überraschendes bereithält.
Bis ins kleinste Detail wurde geplant und mit viel Liebe umgesetzt.

Das Überraschende:
„Der Garten sieht aus, als wurde er bereits vor Jahrzehnten angelegt.
Die Üppigkeit der Pflanzen, die Farbenspiele, das miteinander Verwobene ist einzigartig.
Nach jeder Wegbiegung, nach jeder Hecke eröffnet sich ein vollkommen anderer und absolut überraschender Blickwinkel.

"Anima ist ein Ort zum Verweilen, zum Bummeln, zum Genießen und Staunen.“

Der Meister selbst ist auch von der Heilkraft des Gartens überzeugt. Hier darf sich jeder „auszittern“ und neue Kraft schöpfen.
Neben Blüten- und Duftwundern und einem munteren Vogelgezwitscher sind auch Skulpturen und Pavillons zu bewundern, die die Fantasie anregen und passend in die Pflanzenvielfalt integriert wurden.

Wer nach Marrakesch kommt, sollte Anima unbedingt einen Besuch abstatten. Es wird ein unvergesslicher Ausflug in eine zauberhafte Welt!
Mit derzeit Euro 12,00 Eintritt inklusive Shuttle Bus von der 27 km entfernten Stadt und zurück ist es eine gute Investition.
„Der Lohn“ : ein wunderschönes Naturschauspiel und viele fantastische Eindrücke.

Weitere Informationen auf der Internetseite www.anima-garden.com.

Löwenzahn

Der Löwenzahn ist von der Umweltstiftung in Rastatt zur Pflanze des Monats Juli gekürt worden

Der Löwenzahn ist eine der ersten blühenden Pflanzen und mit seinen kräftig gelben Blüten auffallend, nach den kalten Wintertagen. Er läutet sozusagen den Frühling ein.  Der Löwenzahn ist anspruchslos und dabei auch noch gesund. aus dem westlichen Asien zu uns gekommen. Den Namen hat er bekommen, weil seine gezackten Blätter dem Gebiss eines Löwen zugeordet wurden. Die Pflanze ist sehr anspruchslos, deshalb findet man sie überall. An Wegrändern, auf Müllhalden, Feldern, Böschungen, überall leuchten ihre goldgelben Blüten. Für die Bienen sind die Blüten des Löwenzahn unersetzlich. Speziell im Frühjahr, wenn noch nicht viel anderes blüht sind sie für die Bienenvölker extrem wichtig. Man ein Gartenbesitzer ärgert sich über die schnell sprießenden jungen Blättchen in seinem Garten, andere wiederum haben den Vitamin- und Nährwert der jungen Blätter längst erkannt. Als Pesto oder Zugabe im Salat schmecken die leicht bitteren Blätter köstlich. Die Blüten eignen sich für Sirup oder Gelee.

Fazit: Nicht nur schön anzuschauen, wichtig für Insekten und lecker auf dem Tisch.

 

Wenn die Blüten abgeblüht haben werden die Samen der sog. Pusteblumen durch den Wind in alle Himmelsrichtungen getragen.

 

 

 

 

 

 

 

Blut- oder Rosenklee

 

Eine ganz besonders schöne und dekorative Kleesorte ist der Inkarnat-Klee (Trifolium incarnatum)
Wahrscheinlich wegen seiner dunkelroten Blüte – auch Blutklee genannt. Auch bekannt unter Rosen- oder italienischer Klee.  Verbreitet vorwiegend im westlichen Mittelmeerraum und in Südeuropa. Der Inkarnat-Klee wird zur Futtergewinnung angebaut findet aber auch in unserer heimischen Küche Verwendung.
Die Sprossen aus diesen kleinen Samenkörnchen stecken voller leicht verwertbarer Nährstoffe. Sie sind glutenfrei und enthalten viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Blattgrün. Die mild-erbsigen Rosenklee-Sprossen passen hervorragend zu Salaten, in Dips oder zu Gemüsegerichten.

Superfood aus dem eigenen Garten

Täglich hört und liest man von oder über Super Food.

Was versteht man unter dem Begriff Super Food, was ist damit wirklich gemeint?
Laut Wikipedia ist Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die, mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten, positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Laborbedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.Obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.
Superfoods sind Lebensmittel deren Eigenschaften sich stark von denen herkömmlicher Lebensmittel unterscheiden.
Superfoods sind im besten Sinne Lebensmittel die  nachhaltig angebaut werden. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien und gut für die Gesundheit.

Hier gibt es eine umfangreiche Liste zum Eigenanbau von Superfoods.

Wer Lust, Zeit und Platz zum selbst gärtnern hat kann sich hier eine Tabelle downloaden in der es viele Tipps zu Kräutern, Obst und Gemüseanbau gibt. Schaut einfach mal rein – es lohnt sich!

Sie können sich sogar den „Superfood aus dem eigenem Garten"-Guide herunterladen und ausdrucken!

Quelle: Wayfair.de

Ernten und vorausschauend für die nächste Saison planen

Zum Ernten im Garten ist nun endlich der richtige Zeitpunkt gekommen. Haben Sie bei der Obst- und Beerenernte schon einmal daran eigenes Trockenobst herzustellen? Dies ist mit verschiedenen Methoden möglich, am einfachsten jedoch mit einem Dörrautomaten. Neben Äpfeln und Birnen eignen sich auch Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen und Mirabellen hervorragend zum Trocknen. Das fertige Produkt ist lecker und gesund. Und stellt bei den Kleinsten auch so manches Gummibärchen in den Schatten …
Die freien Beete im Gemüsegarten sollten bis Mitte August mit Folgesaaten bestückt werden, um im Herbst nochmals einen reich gedeckten Tisch zu ermöglichen. Neben Feld-, Pflück- und Winterkopfsalat ist es Zeit für Chinakohl, Spinat, Kohlrabi, Winterwirsing und Radieschen.

Mangold keimt nun auch viel sicherer als im Frühjahr. Wenn Sie bei der Herbsternte die Herzblätter stehen lassen, überwintert die Pflanze auf dem Beet. Und Sie haben ein paar Monate später die Möglichkeit, ein zartes junges Frühgemüse zu ernten und zu genießen.

Nutzen Sie die ruhige Gartenphase, um Pläne zu schmieden. Schon in wenigen Wochen können Stauden umgesetzt, Beete neu gestaltet, Obstgehölze, Bäume und Rosen gepflanzt werden. Im Grunde ist der Herbst eine ideale Zeit für Pflanzungen und grobe Umgestaltungsarbeiten. Es ist für die Pflanzen noch genügend Zeit zum Einwurzeln. Und im nächsten Frühjahr kann dann sofort mit den Feinarbeiten begonnen werden.

Überlegen Sie also schon jetzt, welche Arbeiten notwendig werden und welche Pflanzen an anderen Standorten vielleicht besser gedeihen oder schöner aussehen.

Sie haben noch Platz und/oder Lust auf weitere Farbtupfer in Ihrem Garten?
Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten, welche Stauden und Pflanzen sich am besten eignen und Ihren Vorstellungen entsprechen.

Magnolienextrakte für die Gesundheit

Magnolie

Magnolien werden zu Recht als Königin der Gehölze betitelt. Neben der beeindruckenden Größe die sie erreichen können, sind die zahlreichen Blüten, die unterschiedlich duften, ein absoluter Hingucker. Einige Pflanzenteile der Magnolien werden seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Die Blütenknospen der Magnolie werden wegen der ätherischen Öle bei Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen und Kopfschmerzen verwendet. Aus der Rinde werden zellschützende und entzündungshemmende Extrakte gewonnen, die zur Senkung er Blufettwerte beitragen.

 

Magnolie grandiflora Magnolie grandiflora (2) Magnolia grandiflora

Die immergrüne Magnolie enthält, laut Forschern der Universität Bern einen natürlichen Wirkstoff der Osteoporose stoppen soll. Die Untersuchungen sind allerdings noch im Versuchsstadium – ein Mittel aus der Magnolie gegen Knochenabbau ist noch nicht erhältlich.

 

 

Frischluft durch Zimmerpflanzen

Gesundes Raumklima durch Grünes und Blühendes

Grün erleben

 

 

 

Immer wieder setzt sich die Wissenschaft mit diesem interessanten Thema auseinander, denn die Atemluft in geschlossenen Räumen ist alles andere als gesund. Teppichböden, Farben, Lacke und Holzschutzmittel machen uns krank. Wer sich, wie der Durchschnitt ermittelt wurde, ca.20 Stunden täglich in geschlossenen Räumen aufhält läuft Gefahr an diversen Symptomen wie Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden, Kreislaufschwäche oder sonstigem zu erkranken. Studien belegen, dass Pflanzen in der Lage sind, Umweltgifte in unserer Raumluft zu neutralisieren. So hat die NASA herausgefunden, dass Pflanzen Schadstoffe, wie Formaldehyd, Benzol, Toluol u.a. in Nährstoffe aufspalten. Da dies vor allem im Wurzelbereich erfolgt, sind Hamburger Unternehmer bereits dabei, einen speziellen Pflanztopf mit entsprechender Belüftung auf den Markt zu bringen. Dieser nennt sich AIRY und wird vermutlich noch von sich reden machen. Neben der Eigenschaft Schadstoffe zu eliminieren sorgen die Zimmerpflanzen aber auch sonst für ein positives Raumklima. Angeblich steigern sie, alleine durch ihre Ausstrahlung, die Produktivität von Büroangestellten um 15%. Auch die Tatsache, dass vom Gießwasser mehr als 90% verdunstet und die Luftfeuchtigkeit dadurch positiv beeinflusst lohnt das Aufstellen der grünen Mitbewohner allemal. Einer Empfehlung folgend eignen sich diese Pflanzen besonders gut:

Philodendron, Birkenfeige, Spatiphyllum, Grünlilie, Arecapalme und sogar Orchideen werden genannt, letztere wohl eher, weil der Anblick der wunderschönen Blüten den Betrachter positiv stimmt, vielleicht jedoch auch deshalb, weil ein großer Teil der Wurzeln außerhalb des Topfes zu finden ist.

Zimmerpflanze XXL

Grünlilie

Eine mittelgroße Pflanze pro 12 Quadratmeter gilt als Richtwert, nach oben hin sind jedoch keine Grenzen gesetzt, denn in diesem Falle gilt:  mehr hilft mehr.

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Arganöl

Das Gold aus Marokko

Wer schon einmal in Marokko war, kennt vielleicht die Bäume auf denen Ziegen in schwindelnder Höhe die Blätter und Früchte der Arganbäume abfressen.

Aufbruch nach Essaouria (22)

 

 

 

 

 

 

 

Argania spinosa, wegen seiner Widerstandsfähigkeit auch "Baum des Lebens" genannt, liefert die Samen für das wertvolle Arganöl. Die Pflanzen werden bis zu 450 Jahre und gehören daher zu den ältesten Bäumen der Erde. Da die Arganbäume lediglich im südwestlichen Marokko, sowie an den Rändern des Atlasgebirges vorkommen, unterstellte die UNESCO diesen Landesbereich dem Naturschutz. Arganöl ist eines der wertvollsten Pflanzenöle unserer Erde. Die einzigartige Kombination von Antioxidantien und essenziellen Fettsäuren ist die Grundlage für das "marokkanische Gold" und seinen weltweiten Ruhm. Arganöl schützt aufgrund seines hohen Vitamin-E Gehalts unseren Organismus auf zellularer Ebene. Ob Naturkosmetik-Hersteller oder Gourmetkoch, sämtliche Nutzer begeistern sich immer wieder neu für das Arganöl und seine naturgegebenen Inhaltsstoffe welche dem Samen des Arganbaumes entstammen.

Souk Marrakesh (86)

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheits- und schönheitsbewusste Menschen haben dieses Naturprodukt schon längst für sich entdeckt. Faltenglättend, feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend sind nur einige Atribute die dem Öl zugesprochen werden. Wertvoll und hochpreisig ist es ebenfalls, denn die Produktion erfolgt in reiner Handarbeit und ist sehr aufwändig. Ein durchschnittlicher Arganbaum bietet mit einer Menge von ungefähr 30kg "Mandeln" oder "Nüssen" einen relativ geringen Ertrag. Diese Menge reicht lediglich zur Herstellung eines Liters Arganöl und die Arbeitszeit dafür beträgt ca. 2 Tage. Während für die Kosmetik rohe Kerne gemahlen und gepresst werden, erfolgt die Herstellung von Speiseöl meist aus zuvor gerösteten Samen. Die Vermarktung erfolgt in Marokko mittlerweile von verschiedenen Kooprerativen, in denen sich vor allem Berberfrauen zusammengeschlossen haben. Hier verfolgen sie ihre Wurzeln und finden zu Identität und Selbstbewußtsein.

Frauen der Kooperative

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen findet man auch hier

 

 

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