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Insektenfreundliche Pflanzen auf kleinem Raum

Insektensterben – ein großes Thema

Nicht nur die heutige Landwirtschaft mit ihren Pestiziden macht den Insekten das Überleben schwer, es gibt viel zu wenig Blühstreifen und Hecken die den Insekten einen geeigneten Lebensraum und genügend Futter garantieren. Wer seinen Beitrag zur biologischen Vielfalt bringen möchte, kann auch auf kleinem Raum dazu beitragen. Jeder noch so kleine Garten, Terrasse oder Balkonkasten kann mit insektenfreundlichen Pflanzen und Blumen gestaltet werden. Welche Blumen wirklich insektenfreundlich sind finden Sie in der Liste
Der blühende Balkonkasten“ zusammengestellt vom Netzwerk Blühende Landschaft.

Die Liste ist übersichtlich unterteilt in Ein- und zweijährige Balkonpflanzen, Kletterpflanzen, Kleingehölze und Kräuter. Dort findet man eine üppige Auswahl und natürlich die allbeliebten Klassiker wie Petunien, Vergissmeinnicht, Ringelblume, Fuchsien und Kapuzinerkresse und viele mehr.

Sehr zu empfehlen natürlich auch insektenfreundlichen Kräuter und Beerensträucher. Kräuter sind doppelt nützlich – einmal für die Insekten und zum anderen auch lecker auf unserem Teller. Angefangen bei Lavendel, Schnittlauch, Basilikum, Minze, Bohnenkraut, Thymian und Oregano, die blühend ein Paradies für Insekten sind. Oregano ist eine Pflanze, von der besonders  Hummeln, Wildbienen, (Schweb-)Fliegen und Schmetterlinge begeistert sind.

Insektenfreundliche Pflanzen: Angaben zur Blütezeit, Blütenfarbe u.v.m. helfen bei der Pflanzplanung. Damit jeder seinen Balkonkasten oder seine Kübelpflanzungen richtig planen kann gibt es eine weitere Rubrik mit Pflanzen, die besonders gerne von Insekten genutzt werden. Blütenfarbe und Blütezeit und der bevorzugte Standort sind angegeben. Eine weitere Rubrik nennt die Insekten, die die die Pflanze anfliegen.

Hier noch eine Liste für einen insektenfreundlichen Balkonkasten
und einige Pflanzbeispiele

Frische Kräuter auf der Fensterbank

Wir haben den Winter noch nicht richtig hinter uns gelassen und doch sehnen wir uns schon sehr nach dem Frühling –  mit allem, was dazu gehört. Die ersten Frühlingsblüher, noch nicht im Garten, aber in den Blumengeschäften, auf den Märkten, in den Gartencentren. Kräuter, die zwar mittlerweile fast das ganze Jahr zu haben, sind stehen jetzt in einer Vielfalt zur Verfügung, dass man sich schon Gedanken um den richtigen Platz machen muss. Reicht die Fensterbank noch aus, wenn nicht, wo gibt's  noch einen hellen und nicht zu warmen Platz, wo die Kräuter auch wirklich gedeihen können? Wer Basilikum liebt und häufig verwendet, nimmt gerne einen Topf mit nach Hause.

Basilikum So sollte kräftiger, gesunder
   Basilikum aussehen

Aber nicht selten erlebt man ein böse Überraschung – denn im Geschäft sah die Pflanze schön grün und kräftig aus, kaum in der Küche angekommen, kann man zuschauen wie sie immer mehr zusammenfällt. Die Blattränder werden braun und nach wenigen Tagen der Exetus. Was ist passiert? Basilikum ist sehr empfindlich gegen Kälte und Staunässe. Wurzeln zu nass, oder Transport durch die Kälte – kann beides die Ursache sein. Dazu kommt, dass Basilikum ausgesät und schnell angetrieben wird. Zeit ist Geld – Zeit zum Abhärten gibt es nicht. Wer seinen Basilikum gerne über längere Zeit kultivieren und ernten möchte sollte sofort nach dem Kauf den Wurzelballen in vier Stücke zerteilen und jeweils in einen neuen Topf einpflanzen. Lockere Erde, leicht andrücken, heller, nicht zu kühler Standort – die Pflanzen werden es danken, indem sie kräftig wachsen und immer wieder nachtreiben.
 

Kräuterangebot Lavendel-Rosmarin

Andere Kräuter, wie Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Majoran, Salbei sind wesentlich unempfindlicher, möchten aber auch kühler stehen. Der Fensterplatz über der Heizung ist für diese leicht holzigen Pflanzen nicht so günstig. Natürlich stehen alle, ohne  Ausnahme am liebsten draussen in der frischen Luft – aber dazu muß es noch wärmer werden!!!! Frostfrei sowieso – möglichst nicht unter 10 Grad.

Kräuter beschriftet Holzhäuschen zum Bepflanzen

Kräuterarrangements wie diese, wenn sie dann auch noch so nett beschriftet und dekoriert sind  sind einfach beliebte Mitbringsel. 

Beschriftungstafeln

 

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Afrikanisches Basilikum

Afrikanisches Basilikum (Ocimum x africanum Lour. Lamiaceae)

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stammt vermutlich aus Südostasien und hat über Indien nach Europa Einzug gehalten.
Die Pflanze ist stark wachsend, benötigt eine gute nährstoffreiche Erde. Es hat dunkelviolette Blätter und hellviolette Blüten. Das Basilikum liebt einen warmen, sonnigen Standort und ist bis in den späten Herbst stark blühend. Deshalb auch sehr beliebt bei den Insekten, die im Oktober/ November keinen so reich gedeckten Tisch mehr finden und sich dann mit Vorliebe in diesem Strauch aufhalten. Das Basilikum ist mehrjährig, aber in unseren Breiten nicht winterhart. Das heisst: die Pflanze muß vor dem ersten Frost rein genommen werden und braucht mindestens 5Grad C zum überleben.Ein erster Rückschnitt mit Ausputzen erfolgt im Herbst und dann nochmal im Frühjahr, nach den Eisheiligen, wenn die Pflanze wieder an die frische Luft darf. Wem das alles zuviel Aufwand ist, kauft sich im zeitigen Frühjahr eine neue Pflanze, die bei guten Bedingungen rasant wächst. Blüte von afrikanischem Basilikum
Die Blätter des afrikanische Basilikum finden in der Küche Verwendung, schmecken aber um einiges kräftiger als das sog. süße Basilikum aus Italien, daher etwas sparsamer einsetzen. Genießbar sind auch die einzelnen, abgezupften Lippenblüten. Das afrikanische wird in Südamerika zur Behandlung von  Entzündungen eingesetzt.

 

 

 

 

Basilikum

Intensiver Duft und würziger Geschmack

Basilikum gehört mittlerweile wohl zu den beliebtesten Sommerkräutern und ist in vielen verschiedenen Sorten im Handel zu bekommen. Wer gerne experimentieren möchte hat die Auswahl zwischen wildem, marokkanischem, russischem, italienischem, thailändischem, groß- oder kleinblättrigem, winterhartem oder einjährigem, rotem oder grünem Basilikum usw. Allen gemeinsam ist die Eigenschaft Wärme zu lieben. Daher kommt es auch, dass ein Standort im Freien vor Mitte Mai kaum möglich ist. Mir selbst ist das "klassische" Basilikum mit großen Blättern am liebsten. Sobald die ersten  kräftigen Pflanzen im Fachhandel angeboten werden, bestücke ich meinen Kasten vor dem Küchenfenster mit humoser, torffreier Erde.

Basilikum im Kasten

 

 

 

 

 

 

 

Da es immer viele Basilikumpflänzchen in einem Topf hat, nehme ich diese auseinander und verteile sie auf einer größeren Fläche. Das führt zu einer besseren Belichtung und sorgt für gleichzeitig für die richtige Belüftung, was wiederum Pilzbefall vorbeugt. Geerntet wird, indem die Spitzen regelmäßig gekappt werden. Dort treibt die Pflanze dann, innerhalb kürzester Zeit, neue Blätter.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

 

Basilikum schmeckt besonders gut zu Tomaten und Mozarella und ist lecker als Pesto zu Nudelgerichten.

Tomaten und Basilikum

Tomaten und Basilikum

Die Eisheiligen sind vorbei und jeder, der einen Garten hat, kann endlich in "die Vollen" gehen. Jetzt sollten die kalten Nächte endgültig passé sein und die Sorge, die Pflanzen könnten doch noch Schaden nehmen, ist unbegründet. Das Wechselbad der verschiedenen Temperaturen hat in diesem Frühjahr alle so dermaßen verunsichert, dass auch Mutige mit dem Pflanzen äußerst vorsichtig waren. Eine Terrasse bietet in der Regel für Gemüsepflanzen nicht so üppig Platz, wie ein Gartenstück. Da ich aber nicht allzu viele kleine Töpfe rumstehen haben möchte, wurden die Tomaten und Basilikumsetzlinge in einen großen Pflanzkübel, in spezielle Tomaten- u. Gemüsepflanzen-Erde,  zusammen gepflanzt. Die Stäbe zum Anbinden wurden aus gestrichenen Dachlatten zusammengebaut und in den Kasten eingepasst (die erste Querlatte liegt auf dem Boden des Gefäßes und ist mit Erde bedeckt). Die zweite Querlatte ist von außen zusätzlich mit Schrauben stabilisiert. Das Gestell hat insgesamt eine Höhe von ca 1,50 m.  So sollte auch die größte Last, wenn sie denn kommt, zu tragen sein.

 

Kräuter im Topf

Kräuter laden zum Kaufen ein

Jetzt werden die verschiedenen Topfkräuter schon wieder überall angeboten. Aber Vorsicht, sie sind frostempfindlich! Kultiviert in Gewächshäusern sind sie natürlich üppig und grün, aber die Festigkeit, um draußen der Kälte zu trotzen, die fehlt ihnen noch. Deshalb sollten die Pflanzen noch solange im Haus auf der hellen Fensterbank warten, bis die Nächte frostfrei sind. Wer einen geschützten Balkon oder Terrasse hat, kann die hartlaubigen Kräuter, wie Rosmarin, Salbei, Majoran, tagsüber rausstellen. Auf gar keinen Fall gehen Basilikum, Kerbel und andere weichblättrige, denen schadet schon der kalte Wind. Endgültig auspflanzen kann man die Kräuter nach den Eisheiligen (Mitte Mai), dann ist kaum noch mit Nachtfrost zu rechnen.

 

Küchenkräuter auf der Fensterbank

Küchenkräuter auf der Fensterbank

lassen sich auch im Winter kultivieren, wenn die Vegetation draußen noch ruht. Die meisten ein- und mehrjährigen Kräuterarten wachsen problemlos in Töpfen und Kästen. Petersilie, Schnittlauch und Kerbel enthalten viele Vitamine und können jederzeit geerntet werden. Frisch gehackt werden sie den Speisen beigegeben oder darübergestreut.. Sie lassen das Gericht nicht nur appetitlicher aussehen, sondern sind auch gesund. Es sind aber nicht nur die Kräuter mit den weichen Stängeln, die sich auf der Fensterbank wohlfühlen. Die mediterranen Klassiker wie Rosmarin, Salbei oder Thymian lassen sich ebenfalls auf dem Fensterbrett kultivieren.

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