Posts Tagged ‘Blüten’

Hibiskus

gefüllter Hibiskus

 
Lasst Blumen sprechen, oder sag's durch die Blume!
Diese Ausdrücke kennt fast jeder. Sie haben ihren Ursprung in einer Zeit, wo ein Treffen unter Liebenden als unmoralisch galt, oder die sozialen Umgangsformen so streng waren, dass man sich einen anderen Weg suchen musste, um dem/der Angebeteten eine Nachricht zukommen zu lassen. Und so wurde die Blumensprache geboren. Farben und Blüten haben jeweils eine entsprechende Bedeutung, die auch heute noch teilweise ihre Gültigkeit hat. Aber wer diese Sprache benutzen möchte, muss sich damit vertraut machen.
Die Hibiskusblüte steht z. B. für:  "Ganz in der Leidenschaft unserer Nacht versinken, nichts als uns und ­unsere Liebe ­wissen".

 

 

Mehr über die geheime Blumensprache

 

 

Borretsch – Tummelwiese für Insekten

Borretsch (Borago officinalis), wird auch als Gurkenkraut oder Kukumerkraut bezeichnet.
Die Gewürz- und Heilpflanze gehört in die Familie der Raublattgewächse

. Borretsch

Die lila-blauen Blüten sind Anziehungspunkt für Insekten, vorwiegend Hummeln und Bienen. Borretsch, der wahrscheinlich aus Nordafrika kommt, wächst in unseren Breiten fast überall wild. In der Küche wird Borretsch, der einen gurkenähnlichen Geschmack hat, für Suppen und Salate verwendet. Blüten und Blätter, die jung geerntet werden sollten, haben einen erfrischenden Geschmack und eignen sich gut zum Aromatisieren von kalten Getränken. Mit kandierten Blüten lassen sich Desserts wirkungsvoll dekorieren. Da die Borretschblüten Farbe abgeben, lässt sich damit zum Beispiel auch Essig blau färben. Aus genau diesem Grund sollte man Blüten erst dann auf dem Salat verteilen wenn die Sauce schon über den Salat gegeben wurde, sonst verfärben sich die schönen lila-blauen Blüten rot. Borretsch ist auch als Heilkraut bekannt, da es aber leicht toxisch ist, ist die Verwendung mit Vorsicht zu genießen da die Vorteile nicht eindeutig sind.

Blütenpracht

Blütenpracht auf Madeira

Montbretzien u. Agapanthus-1Montbretzien, wie ausgesät, in einer Waldlichtung umgeben von weißen Agapanthus.

Datura

             Datura von Bienen umschwärmt

 

Eritrina blühende Dracaena

 

Leckere Blüten

Blüten, die nicht nur eine Augenweide,
sondern auch ein Gaumenschmauß sind gibt es jede Menge.

Mit Kapuzinerkresse, Gänseblümchen, Veilchen, Löwenzahn & Co. lassen sich tolle Farbkreationen auf die Teller zaubern.
Die Blüten sind aber nicht nur ein Augenschmaus. Sie sind schmackhaft und gesund, wenn man darauf achtet ungespritzte Pflanzen zu verwenden. Am besten aus dem eigenen Garten, von Feldern, Wiesen, Waldrändern, nicht unbedingt in der Nähe von Nutzflächen. Wer Platz hat kann sich eine Samenmischungen mit essbaren Blüten, selbst aussäen. Die Blüten werden kurz vor der Verwendung gepflückt weil sie schnell an Aroma einbüßen. Für unsere Vorfahren war das Verwenden von Blüten in der Küche überhaupt nichts Besonderes. Während vieler Jahre ist das Wissen darum verloren gegangen, wurde in der Zwischenzeit aber wieder neu belebt. Ringelblumen galten zum Beispiel als "Safran für arme Leute". Damit wurden Suppen, Soßen und Butter gelb gefärbt und  mit kandierten Rosen Kuchen dekoriert. Gänseblümchen, Geranien, Rosen, Holunder, Chrysanthemen, Malven, Wiesenschaumkraut, Schnittlauch- und Kürbisblüten u.v.m. sind vielseitig zu verwenden. Wiesenschaumkraut ist zum Beispiel zur Verfeinerung von Quark, oder im Salat bestens geeignet. Schnittlauchblüten lassen sich ebenso gut wie Holunderblüten im Bierteig ausbacken und sind eine Delikatesse. Löwenzahnknospen mit Essig aufgekocht schmecken gut zu Fleischgerichten. Die Blütenblätter der Duftrosen finden vielerlei Verwendung: ob in Semifredo, Rosenlikör- Gelee oder Rosenwasser. Wer sich mit diesem Metier beschäftigt findet immer wieder neue Möglichkeiten zum Experimentieren. Als i-Tüpelchen können je nach Speiseplan passend die entsprechenden Blüten oder Blätter in die Eiswürfel eingefroren und in Getränken dargeboten werden.

Barbarazweige – Blütenwunder zu Weihnachten

4.Dezember =  Barbaratag

Am 4.Dezember, zu Beginn der Adventszeit werden Zweige von Obstbäumen und Sträuchern geschnitten und in der Wohnung aufgestellt. Der Brauch erinnert an die christliche Märtyrerin Barbara im 3.Jahrhundert. Die Zweige dürfen nicht zu warm stehen sonst trocknen die zarten Knospen ein und die erwarteten Blüten können sich nicht öffnen. Am besten übersprüht man die Zweige täglich mit lauwarmem Wasser, und wartet gespannt, ob sich die Knospen an den kahlen Ruten bis Weihnachten wirklich öffnen. Es gibt  viele verschiedene Bräuche und Legenden um die heilige Barbara. Was wir gerne für uns in Anspruch nehmen: Blühen am Heiligen Abend alle Zweige, erwartet man Glück im neuen Jahr.

 

Amaryllis

Amaryllis / Ritterstern

Beim Kauf sollten Sie auf die Größe der Zwiebeln achten – je größer die Zwiebel um so üppiger die Blüte aber auch höher der Preis. Die Zwiebeln müssen fest sein und dürfen keine Druck- oder Faulstellen aufweisen. Alle mit Schimmel oder Fäule befallenen Zwiebel wegschmeißen oder erst gar nicht kaufen. Beim Einlegen der Zwiebel in Erde darf der Topf nur wenig größer als die Zwiebel sein, maximal zwei Fingerbreit zwischen Topfrand und Zwiebel. Dafür ist im August / September die richtige Zeit. Nach dem Einpflanzen kann mit geringen Wassergaben begonnen werden. Die Zwiebel bleibt dunkel stehen, bis der erste Trieb erkennbar ist. Erst danach kommt sie ans Licht, damit die Blüte vor den Blättern austreibt.

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