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Duftwicken (Lathyrus odoratus)

Zu den betörendsten Duftblüten zählen zweifellos die Duftwicken. Duftwicken blühen in hellen Pastelltönen, kräftigem Rot, Violett oder Pink. Die Samen, die im Frühjahr direkt in den Garten eingesät werden, entwickeln sich schnell, wenn sie einen entsprechenden Platz zugewiesen bekommen. Die einjährigen Kletterer bevorzugen einen windgeschützten, sonnigen und nährstoffreichen Platz, mögen aber keine pralle Mittagssonne.Die schnellen Kletterer, die gut bis zu 2m Höhe wachsen brauchen ein entsprechendes Klettergerüst. Am besten ­eignen sich ­Maschendraht oder Baustahlgewebe, weil die dünnen Ranken an Drähten leichtern emporklimmen können als an dicken Holzspalieren.Normalerweise wachsen Wicken eher buschig.Wer aber die herrlich duftenden Blüten für die Vase haben möchte, muss immer wieder Seitentriebe entfernen, um lang wachsende Stiele zu bekommen. Die abgeblühten Wicken entwickeln Schoten, ähnlich wie Erbsen. Wer voll und lang blühende Wicken im Garten haben möchte, sollte die Schmetterlingsblüten regelmäßig schneiden und die Samenstände abknipsen, denn dadurch wird die Neubildung von Knospen angeregt.Die Samen lässt man richtig trocknen und ausreifen und kann sie im nächsten Jahr wieder neu aussäen. Für Balkon oder Terrasse in Hängeampeln eignen sich Zwergwicken, die höchstens 40 cm hoch werden. Sie sind unter der Bezeichnung Latyrus odoratus Bounce, oder Lathyrus Villa Romana zu finden.Bei den neuen Sorten ­wird von den Züchtern besonders auf große Blüten Wert gelegt. Die Wildformen hingegen betören mehr mit ihrem stärkeren Duft.

Duftpflanzen

Düfte sind etwas ganz Besonderes, sie können beruhigend auf uns einwirken oder können längst vergessene Erinnerungen wieder zurückholen. Während meiner Floristenlaufbahn hatte ich immer wieder Kunden, die duftende Blüten oder Pflanzen verlangten, für sich selbst oder auch zum Verschenken an Blinde. Dem wurde Rechnung getragen, in den letzten Jahren wurde bei den Züchtungen, vorwiegend bei Rosen, immer mehr Wert auf duftende Blüten gelegt. Der Geruchssinn wirkt im Gegensatz zum Sehen und Hören, direkt und schnell. bühender Rosmarin
Die schnelle Wirkung der Gerüche ist ein Relikt aus uralten Zeiten, als der Riechsinn signalisierte, ob etwas essbar oder ungenießbar war.Viele Kräuter wie Salbei, Katzenminze, Thymian, Majoran, Rosmarin, Bohenkraut und Duftgeranien duften erst, wenn sie berührt werden.

Zitronenthymian Bohnenkraut

Die ätherischen Öle sind in ihren Blättern gespeichert und werden erst bei Berührung freigesetzt. Andere Blüten verströmen ihren Duft so überschwänglich, dass er schon von Weitem wahrgenommen werden kann. Flieder zum Beispiel, Jasmin oder Hyazinthen oder ­Soroccia. Wer mit seinem Platz nicht so verschwenderisch umgehen kann, sollte zumindest einige duftende Pflanzen im Sitzbereich ansiedeln. Denn was gibt es Schöneres als zum Feierabend in einem stillen Eckchen seinen Gedanken nachzuhängen und die betörenden Düfte zu genießen. DuftroseRosen, vor allem die alten resistenten Sorten, werden heute vermehrt angeboten, sie gehören auf jeden Fall in die Palette der Duftpflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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