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Frischer Wind und bunte Farben

So schön die Advents- und Weihnachtsdekoration auch war, aber jetzt wird es Zeit für frischen Wind und neue Farben. Der abgeräumte Weihnachtsbaum hat eine große Lücke hinterlassen, die darauf wartet gefüllt zu werden. Die Tage werden schon wieder länger, das Licht heller, Zeit für Frühling. Die ersten Frühlingsblüher werden schon zu oder kurz nach Weihnachten und Silvester angeboten. Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Traubenhyazinthen ergeben einen bunten Reigen der nur darauf wartet in unserer Wohnung Einzug zu halten.

Lassen Sie ihren Ideen freien Lauf und werden Sie kreativ. Bepflanzen lässt sich fast alles. Körbe, die immer aufgehoben werden, weil …. irgenwann könnte man sie ja mal wieder gebrauchen – jetzt ist Gelegenheit dazu!!!  Glasgefäße können mit Kieselsteinen oder Muscheln, die man im Sommer am Meer gesammelt hat, gefüllt und bepflanzt werden. Ausrangierte Teile von Oma's altem Service, warum diese nicht in die Tischdeko mit einbeziehen? Mohnblüten oder Ranunkeln sehen darin bestimmt zauberhaft aus. Schauen Sie in ihre Schränke, da gibts bestimmt das Eine oder Andere an das Sie sich schon lange nicht mehr erinnert haben und der Frühjahrsputz steht ohnehin an.

Primel besonders dekorative

Stängelprimel – Primula elatior – Sorte Inara,
bildet zahlreiche leuchtende Blüten an einem festen Stängel. Diese Primel eignen sich, wie Primula accaulis, bestens zum Auspflanzen. Sie sind um einiges größer als ihre Verwandten – Primula accaulis, deshalb auch teurer. Aber der höhere Preis lohnt sich. Eines dieser attraktiven Primel ersetzt 3 kleine. Die Primel blühen, je nach Wetter, bis April/Mai, danach verbleiben sie im Garten und erfreuen im kommenden Jahr wieder.

Primula elatior Stängelprimel

 

Hyazinthen

Eine echte Frühlingskönigin ist die Hyazinthe. Sie wirkt nicht nur durch ihre Blüte sondern auch durch ihren betörenden Duft, der allerdings im Zimmer oft zu stark ist. Die Heimat der Hyacinthus orientalis liegt im Mittelmeerraum und im Orient.Im Libanon und in Syrien wachsen noch immer wilde Hyazinthen in Bergregionen bis zu 2000m Höhe. Unsere heutigen Sorten stammen alle von diesen Wildformen ab. Wenn wir Hyazinthen in den Garten setzen, dann haben wir oft im ersten Jahr noch vielblütige und dichte Rispen, was sich dann aber über die Jahre verliert. Das ist jedoch kein Zeichen von Abbauerscheinungen, sondern hat damit zu tun, dass die erste Vielblütigkeit und  die Blütendichte durch bestimmte Anbauverfahren der Zwiebelzüchter erreicht werden und sich dann im Garten verlieren. Dennoch bleiben die Hyazinthen mit ihrem Duft wunderschöne Frühlingsboten, die man in Gruppen in nicht zu schwere Böden an sonnige Plätze setzen sollte.

 

Narzissen

Narzissen wurden im Altertum immer mit Unglück und Tod in Verbindung gebracht. Der Ursprung dieser seltsamen Verbindung ist wohl in dem manchmal fast betäubenden Geruch mancher Narzis­sen zu suchen, wodurch wohl auch die ganze Gattung ihren Namen bekam. Das grie­chische Wort narkao bedeutet "ich erstarre". Vor allem die südeu­ropäische, weißblü­tige Dich­ternarzisse (Narcissus poeticus) und die Tazetten (Narcissus tazetta) mit ihren vielblütigen, weißen und stark duftenden Blü­tenständen waren hier gemeint. Die echten Ta­zetten lassen sich allerdings bei uns kaum im Freien kultivieren. Sie sind als Topf­pflanzen im zeitigen Frühjahr sehr willkommen. Interessant ist auch, dass die ganzen Pflan­zen, vor allem aber die Zwie­beln, stark giftige Alkaloide enthalten. Insgesamt sind etwa 14000 Sorten entstan­den, von denen heute allerdings nur ein kleiner Teil allgemeine Bedeutung hat. Narzissen und Osterglocken sind ei­gentlich das gleiche, wobei mit Osterglocken meist die großkronigen, gelben Narzissen gemeint sind.

 

Die Entdeckung der Tulpe

Die ersten Tulpenzwiebeln kamen 1554 aus der Türkei nach Deutschland und Holland, wo man sich ihrer auch gleich mit großer Hingabe annahm. Viele tausend Sorten sind über die Jahrhunderte entstanden. Wir kennen heute etwa 150 Tulpen­wildarten, von denen die meisten in Mittelasien, aber auch auf dem Balkan und im Mittel­meerraum vorkommen. Sogar in Deutschland ist eine Tulpenart vertreten, die Tulipa sil­vestris. Von Kleinasien und Südeu­ropa ist sie über die Alpen nach Süddeutschland gekommen und damit die einzige nördlich der Alpen vorkommende Wildart. Leider trifft man sie nur noch selten an. Früher war sie eine Pflanze der Weinberge, wurde aber durch die intensive Landwirtschaft immer mehr verdrängt. Der Name Tulpe hat seinen Ur­sprung im Persischen; dort gibt es das Wort „Dalband“ oder „Dulbant“, was soviel wie Turban bedeutet. Aus dem türkischen „Tulbant“ oder „Tolibant“ erhielt die Pflanze den latei­nischen Namen Tulipa, der auch heute noch als botanischer Name der Gattung Gültigkeit hat. Bisher sind et­was über 40000 benannte Sorten be­kannt

 

Frühlingsblüher

Die Festtage liegen hinter uns, es wird Zeit umzudekorieren. Je nach Brauch, oder wie stark der Baum schon nadelt, bleibt der geschmückte Weihnachtsbaum bis zum 6.Januar oder auch länger stehen. Danach werden die Lichterketten abgeräumt, die Dekoration ordentlich sortiert und für ein langes Jahr zusammengepackt und entsprechend verstaut. Wer seine Dekoartikel ordentlich verpackt, hat einen besseren Überblick wenn die nächste Saison beginnt. Die abgeräumte weihnachtliche Deko hinterlässt Lücken in den Räumlichkeiten, die irgendwie wieder gefüllt werden müssen. Pflanzen, die für die Weihnachtszeit ihren Platz räumen mussten, dürfen ihn jetzt wieder einnehmen. Frühlingsblüher wie kleine Tulpen, Schneeglöcken und Hyazinthen, die von den Gärtnern rechtzeitig vorgetrieben worden sind, bereiten uns auf den Frühling vor. Sofort nach den festlichen Tagen gibt es eine große Auswahl von Primeln und anderen Frühlingsblühern, die allerdings nur kurzfristig in den warmen Räumen gehalten werden können. Ganz wichtig ist, dass alle Genannten hell stehen, und nur mäßig gegossen werden.

Frostschutz bei Frühlingsblühern

Der perfekte Frostschutz bei Frühlingsblühern

Viel zu früh strecken einige Frühlingsblüher in diesem milden Winter ihre Blätter und Blüten aus der schützenden Erde. Die Schneeglöckchen sind die Ersten, die ihre filigranen Blüten gegen die Sonne heben. An geschützten Stellen erfreuen auch schon ganze Krokusnester sowie die kräftig gelben Winterlinge. Sträucher wie Zaubernuss und Winterjasmin stehen teilweise in voller Blüte.

 

Wen wundert es da, wenn die Gartenfreunde mit gerunzelter Stirn über den viel zu warmen Winter sprechen und in Sorge sind, dass alles, was jetzt blüht, in der nächsten Frostnacht Schaden erleiden wird. Aber die Frühlingsblüher haben eine Strategie entwickelt, die sie in der Lage versetzt, Frostschäden abzuwehren. Erstens liegt der Vegetationspunkt bei ihnen sehr niedrig und ist in der Regel durch Schnee (wenn es welchen gibt), oder durch Laub geschützt. Was aber noch wichtiger ist: Die Pflanzen können in ihren Zellen die Wassermoleküle mit Zucker verbinden – diese Verbindung ist das perfekte Frostschutzmittel.

Am wirkungsvollsten sind die Frühlingsblüher, wenn sie in Hosten oder Nestern auftreten.
Einzelne Schneeglöckchen oder Krokusse verlieren sich im Garten, Nester dagegen sind richtige Hingucker.
Wenn die Zwiebeln in Ruhe gelassen werden, bilden sich mit den Jahren immer mehr Brutzwiebeln, die die Blütenpracht ständig vergrößern.

Deko-Tipp für den Januar

Weihnachtsdeko – ade !

Nach der Zeit der Fülle rücken nun wieder die einfachen, stillen Dinge in den Vordergrund. Das Wenige tut gut. Zwiebelpflanzen, in durchsichtige Gläser gepflanzt, bringen den Frühling auf das Fensterbrett. Die ersten Primelpflanzen sind in den Gärtnereien eingetroffen und erfreuen uns mit ihren kräftigen Farben. Wer sich von den Kerzenresten des Adventskranzes noch nicht trennen möchte kann diese in Windlichtern abrennen lassen. Auch einfache Gläser,(große Auswahle für ein paar Cent bei IKEA erhältlich) schlicht ohne viel Deko können verwendet werden. Wichtig !! Zwischen Glas und Kerze muss immer eine "Wärme-Isolationsschicht" geschaffen werden. Besonders gut eignet ist dazu Sand, aber auch Kieselsteinchen, buntes Granulat, Reis oder Kaffeebohnen erfüllen diesen Zweck hervorragend.

Für Schnittblumen-Fans gibt es nun die ersten Tulpen. Die Schnittfläche sollte vor dem Einstellen in die Vase mit einem scharfen Messer waagerecht angeschnitten werden. TIPP: Die Vase nur so hoch befüllen, dass die Stiele nicht mehr als 10cm tief im Wasser stehen. Dadurch wird ein extremes "Auswachsen" der Tulpen verhindert. In einer Glasvase kann der Wasserstand am besten kontrolliert werden.

 

 

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