Posts Tagged ‘Kletterpflanze’

Blauregen – Glyzinie – Wisteria

Blauregen (im Volksmund) – Glyzinie (alte Bezeichnung) oder Wisteria (neue,aktuelle Bezeichnung), unter diesen Namen ist das Schwergewicht bekannt. Wer sich für diese Pflanze entscheidet muß einiges beachten. Eine stark wachsende Kletterpanze, die alles überwindet und manchem Holzbalken im Laufe der Zeit den Kragen abdreht. Und nicht nur Holz auch windige Eisenpfähle oder Balkongeländer ächzen unter der Holzlast, die die Pflanze im Laufe der Jahre aufbaut.  Beim Pflanzen muß man beachten, dass der Blauregen mindestens 60 cm entfernt der Wand gesetzt werden sollte damit der Stamm nicht irgendwann gegen die Wand drückt. Nicht in der Nähe von Dachrinnen, Fallrohren oder Aussenjalousien pflanzen. Blauregen wächst vorzugsweise senkrecht in die Höhe, hält sich an allem, was sich anbietet, fest. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass sich die Triebe horizontal ausbreiten können, zumal sich die Blüten vorwiegend an den horizontalen Trieben bilden. In den ersten Jahren ist es sinnvoll die Triebe zu leiten, sonst gibt es ein abolutes Wirrwarr von Geschlinge was sich kaum mehr im Zaum halten lässt. Das starke Wachstum macht den Blauregen zu einer pflegeintensiven Pflanze, die ständig beobachtet und entsprechend geschnitten werden muß, damit sie keine baulichen Schäden anrichtet. Idealerweise werden die langen Triebe jährlich mehrfach bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten. Wer eine Glyzinie hat braucht zwingend auch eine lange Leiter…….

Diese beiden Fotos sind an der Amalfiküste entstanden. In Rapallo wird der Parkplatz von dem mächtigen Blauregen teilweis überdacht. Mutige Autobesitzer !!!!

Blauregen

Wisteria sinensis – Blauregen

Wisteria-Schoten dekorative Schoten von Blauregen

Eine stark wachsende Rankpflanze, die Stämme können armdick werden, kann 20-30 Meter lang wachsen. Sie bewachsen große Flächen und brauchen starke Kletterhilfen. Ihr Wachstum sollte man im Auge behalten, denn nicht selten werden Regen- und Dachrinnen demoliert und Ziegel gehoben. Das ganze Jahr über ist die Pflanze interessant. Schon im zeitigen Frühjahr beginnt der Austrieb. Es bilden sich dicke Knospen an den nackten, unbeblätterten Stämmen. Die daraus erwachsenden blauen Blütenrispen duften süsslich und sind ein absoluter Hingucker. Mit dem Abblühen erfolgt der Blattaustrieb. Die Blätter sind lang gestielt und wechselständig. Gegen Ende der Sommersaison bilden sie lange grüne, weichbehaarte Schoten. Achtung: die Wisteria ist in fast allen Pflanzenteilen giftig, besonders die Samen.

Wisteria-Blauregen mit Schoten

Wenn die Schoten ausgereift sind verfärben sie sich braun und schleudern ihre Samen raus.

Passionsblume

Passiflora

Passionsblume – Passiflora

Die stark rankende Pflanze stammt aus den Tropen und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze auch in Europa eingeführt.

Die Passionsblume besitzt eine symbolische Bedeutung: Sie soll die Leiden Christi darstellen. Die Blüte weist drei Narben auf, die Nägeln ähneln. Der purpurrote Kranz lässt sich mit der Dornenkrone vergleichen, die fünf Staubblätter stehen für die Wundmale.

Die einzelnen Blüten sind nur ganz kurz geöffnet, dafür gibt es aber an jeder Pflanze zahlreich Knospen, die sich nacheinander öffnen, so daß die Pflanze eigentlich ständig in Blüte steht.

Passionsfrüchte gelten als exotische Delikatesse, sie schmecken süß-säuerlich und kommen in verschiedenen Sorten vor – zum Beispiel als Maracuja oder Granadilla.

Es gibt viele verschiedene Sorten, auch kleinblütige, von weiß über rosa bis hin zu Liliatönen. Auf der Blumeninsel Madeira wurde eine Levada nach der Passionsblume benannt -Levada-Passiflora. Dort finden sich zahlreiche verschiedene Arten.

rosa Passiflora Passiflora

 

Wisteria

Unser Blauregen blüht weiß

Jedes Jahr freuen wir uns auf die Blütenpracht unseres sog .Blauregens an der Hauswand. Noch vor dem Blattaustrieb erscheinen im Frühjahr die herrlich duftenden Blütentrauben der kräftig wachsenden, lianenartigen Kletterpflanze. Die auch unter dem Namen Glyzinie bekannten Schönheiten gibt es in verschiedenen blauvioletten Tönen und seltener in weiß.

Wisteria Wisteria

Wisteria gehört zu der Familie der Schmetterlingsblütler, liebt Sonne und benötigt kräftige Rankhilfen. Sie kann selbst massive Halterungen von Rankseilen im Laufe der Jahre abreißen bzw. zerbrechen. Es bedarf ständiger Kontrolle der Pflanze durch gezielte Schnittmaßnahmen und Triebführung Einhalt zu gebieten. Nicht selten entstehen durch die Pflanzen schwere Schäden an Hausfassaden und Dächern. Dabei sollte auch das Gewicht, das eine ältere Pflanze erreichen kann, nicht unterschätzt werden.

Mühlenbeckia – die „Vielseitige“

Mühlenbeckia complexa
Drahtwein wird die beliebte Pflanze bei uns auch genannt. Als Zimmerpflanze eher etwas mühsam, weil sie sehr durstig ist. Warm verträgt sie auch nicht, lange weiche Ranken und Blattabfall sind das Resultat. Aber für den Außenbereich ist sie äußerst vielseitig. Ob im Balkonkasten, im Garten, als Kletterpflanze oder in der Hängeampel, diese Pflanze macht immer auf sich aufmerksam.

Mühlenbeckia mit FuchsieMühlenbeckia mit FuchsieMühlenbeckia mit Edelgeranie

Sie lässt sich gut zurückschneiden. Mit jedem Schnitt wird sie robuster und drahtiger. Geformte Drahtkugeln oder -quader oder geformte Drahtfiguren überwächst ­die Pflanze innerhalb kürzester Zeit. Durch regelmäßigen Schnitt erhält man die Figur oder Form, die das Gestell vorgibt. Als Bodendecker südlich der Alpen wächst sie zu einer Matte und ist  sogar begehbarSchade nur, dass die Mühlenbeckie bei uns den Winter nicht so ohne Weiteres überlebt. Entweder braucht sie einen guten Winterschutz oder eine kühle Überwinterungsmöglichkeit. Wer sich aber den ganzen Aufwand sparen möchte, kauft sich zu Beginn der Saison, 2-3 neue Pflanzen, die zu einem erschwinglichen Preis zu haben sind.  Meine Mühlenbeckien sind schon prächtig gewachsen – gepflanzt Ende März.

Schwarzäugige Susanne

Thunbergia alata aus der Familie der Acanthaceae

Natürlich ist Zeit zum Pflanzen jetzt vorbei, aber ich möchte einen Tipp zur Bepflanzung von Rankgittern, Klettergerüst oder einfach nur Sichtschutz  für die nächste Saison geben, den man im Hinterkopf behalten sollte.
Wer die Thunbergia noch nicht ausprobiert hat, sollte es wirklich mal probieren – es lohnt sich!
Auf meiner Terrasse pflanze ich seit Jahren im Frühjahr mindestens eine ­Thunbergia.

 

Die kräftigen ­gelben oder orangen Blüten mit dem purpurroten Mittelpunkt erfreuen durchgängig von Juni bis zu den ersten Nachtfrösten.schwarzäugige SusanneDie schwarzäugige Susanne ist eine herrliche Kletter- und Rankpflanze, die nach den Eisheiligen ausgepflanzt werden kann.

Sie liebt sonnige Plätze, gedeiht aber auch im Halbschatten. Die Erde sollte durchlässig und nährstoffreich sein, der Topf oder Pflanzkübel nicht zu groß gewählt werden, weil die Pflanze keine Staunässe verträgt. Bei zu viel Erdvolumen kann die Erde durch übermäßige Wassergaben undurchlässig und sauer werden. Deshalb das Pflanzgefäß lieber etwas kleiner wählen, obwohl die Thunbergia sehr stark wächst.
Gedüngt wird wöchentlich mit ­einem phosphorhaltigem Dünger, der die Blütenbildung anregt.
Eigentlich handelt es sich bei der Thunbergia um eine einjährige Pflanze. Wer allerdings Platz und Lust zum Überwintern hat, schneidet die Pflanze zurück, putzt sie aus und stellt sie an einen hellen, kühlen Platz. Während der Winterperiode gibt es nur tröpfchenweise Wasser, gerade soviel, dass die Pflanze nicht vertrocknet. Ab Februar richtig zurückschneiden, hell und warm stellen.

Die andere Möglichkeit ist die Vermehrung durch Samen. 5-6 Samenkörner in einen Topf einlegen. Die Erde sollte wieder leicht durchlässig und angefeuchtet sein. Die Samen brauchen zur Keimung ca 5 Wochen. Ab jetzt werden die Sämlinge an einen hellen, aber nicht zu sonnigen Platz gestellt damit sie sich gut entwickeln können. Wenn die einzelnen Pflänzchen ca.15 cm hoch gewachsen sind, werden sie einzeln in Töpfe gesetzt und gleichzeitig gestutzt, damit sie sich verzweigen können.

 

 

 

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