Posts Tagged ‘Rosmarin’

Rosmarin

Wunderschön und duftend, intensiv und lecker

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Rosmarin ist auch bei uns ein häufig gepflanztes Gehölz aus dem Mittelmeerraum. Ein sonniger Standort in gut durchlässigem Boden, ohne Staunässe, sorgt für gesundes Wachstum. Damit  Pflanzen in Kübeln oder Kästen so kräftig und gesund über den Winter kommen wie auf unserem Foto, muss das Gefäß gut isoliert sein. Nur dann werden die Wurzeln im Sommer nicht zu heiß oder frieren im Winter gar ein. Damit keine Trockenschäden entstehen wurden die Pflanzen in diesem niederschlagsarmen Winter ein wenig gegossen.

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Es gibt hängenden und stehenden Rosmarin, wobei der hängende oft schon im Winter mit der Blüte beginnt. Kräftige Rückschnitte werden nicht immer mit Erfolg gekrönt. Es empfiehlt sich daher die Pflanzen von Beginn an regelmäßig im Zaum zu halten um extremes Verholzen zu vermeiden.

dekoratives Pflanzgefäß IMGP5101

Rosmarin ist auch als Küchengewürz vielfältig einsetzbar. Sein intensiver Geschmack passt besonders gut zu italienischen Gerichten, zu Lamm, Rindflleisch und Fisch, zu Ofenkartoffeln und Tomatensauce. Selbst Süßspeisen können durch einen kleinen Stiel Rosmarin eine ganz besondere Note erhalten,wie beispielsweise  Himbeersauce zu Pannacotta oder Eis.

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Duftpflanzen

Düfte sind etwas ganz Besonderes, sie können beruhigend auf uns einwirken oder können längst vergessene Erinnerungen wieder zurückholen. Während meiner Floristenlaufbahn hatte ich immer wieder Kunden, die duftende Blüten oder Pflanzen verlangten, für sich selbst oder auch zum Verschenken an Blinde. Dem wurde Rechnung getragen, in den letzten Jahren wurde bei den Züchtungen, vorwiegend bei Rosen, immer mehr Wert auf duftende Blüten gelegt. Der Geruchssinn wirkt im Gegensatz zum Sehen und Hören, direkt und schnell. bühender Rosmarin
Die schnelle Wirkung der Gerüche ist ein Relikt aus uralten Zeiten, als der Riechsinn signalisierte, ob etwas essbar oder ungenießbar war.Viele Kräuter wie Salbei, Katzenminze, Thymian, Majoran, Rosmarin, Bohenkraut und Duftgeranien duften erst, wenn sie berührt werden.

Zitronenthymian Bohnenkraut

Die ätherischen Öle sind in ihren Blättern gespeichert und werden erst bei Berührung freigesetzt. Andere Blüten verströmen ihren Duft so überschwänglich, dass er schon von Weitem wahrgenommen werden kann. Flieder zum Beispiel, Jasmin oder Hyazinthen oder ­Soroccia. Wer mit seinem Platz nicht so verschwenderisch umgehen kann, sollte zumindest einige duftende Pflanzen im Sitzbereich ansiedeln. Denn was gibt es Schöneres als zum Feierabend in einem stillen Eckchen seinen Gedanken nachzuhängen und die betörenden Düfte zu genießen. DuftroseRosen, vor allem die alten resistenten Sorten, werden heute vermehrt angeboten, sie gehören auf jeden Fall in die Palette der Duftpflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kräuter im Topf

Kräuter laden zum Kaufen ein

Jetzt werden die verschiedenen Topfkräuter schon wieder überall angeboten. Aber Vorsicht, sie sind frostempfindlich! Kultiviert in Gewächshäusern sind sie natürlich üppig und grün, aber die Festigkeit, um draußen der Kälte zu trotzen, die fehlt ihnen noch. Deshalb sollten die Pflanzen noch solange im Haus auf der hellen Fensterbank warten, bis die Nächte frostfrei sind. Wer einen geschützten Balkon oder Terrasse hat, kann die hartlaubigen Kräuter, wie Rosmarin, Salbei, Majoran, tagsüber rausstellen. Auf gar keinen Fall gehen Basilikum, Kerbel und andere weichblättrige, denen schadet schon der kalte Wind. Endgültig auspflanzen kann man die Kräuter nach den Eisheiligen (Mitte Mai), dann ist kaum noch mit Nachtfrost zu rechnen.

 

Küchenkräuter auf der Fensterbank

Küchenkräuter auf der Fensterbank

lassen sich auch im Winter kultivieren, wenn die Vegetation draußen noch ruht. Die meisten ein- und mehrjährigen Kräuterarten wachsen problemlos in Töpfen und Kästen. Petersilie, Schnittlauch und Kerbel enthalten viele Vitamine und können jederzeit geerntet werden. Frisch gehackt werden sie den Speisen beigegeben oder darübergestreut.. Sie lassen das Gericht nicht nur appetitlicher aussehen, sondern sind auch gesund. Es sind aber nicht nur die Kräuter mit den weichen Stängeln, die sich auf der Fensterbank wohlfühlen. Die mediterranen Klassiker wie Rosmarin, Salbei oder Thymian lassen sich ebenfalls auf dem Fensterbrett kultivieren.

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