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Schnittblumen im Sommer

Blühendes für die Vase

ist bei den derzeitigen Temperaturen ein echtes Problem. Wer einen Garten mit allerlei Stauden besitzt kann zwar am frühen Morgen schon auf die Pirsch gehen, wird jedoch bei der Haltbarkeit schnell enttäuscht. Auch beim Floristen ist die Auswahl im Sommer stark eingeschränkt und die Lebensdauer der Schnittblumen nicht besser. Wer trozdem nicht auf farbige, florale Akzente verzichten möchte, ohne ständig nachbessern zu müssen, kann sich eines ganz einfachen Tricks bedienen. Frische Zweige, Grün aus dem Garten, eventuell ausgereifte Hortensienblüten und Blätter können mit Seidenblumen kombiniert und zu immer neuen Kreationen zusammen gefügt werden. Wer nicht genau hinschaut, wird diesen kleine Schwindel kaum bemerken. In einer Glasvase sieht man ja sogar das Wasser. Die heutigen Kunstblumen sind tolle Imitate, die mit den "Staubwedeln" der 50er Jahre überhaupt  nicht mehr zu vergleichen sind. Selbst in den Designerwohnungen haben unechte Pflanzen, wie zBps. Orchideen, Einzug gehalten.

Echt oder unecht ??

Strauß binden

Wie binde ich einen Blumenstrauß?

Um selbst einen Blumenstrauß zu binden, braucht man eine Blütenauswahl und schönes, dazu passendes Grün. Blätter unterhalb der Bindestelle werden entfernt, damit sie nicht sofort faulen und dadurch die Haltbarkeit der Blumen verkürzen. Dornen und Astgabelungen werden mit einem scharfen Messer entfernt. Die Stiele der Blumen werden in einer Spirale angeordnet. Beginnend mit der Mitte, das ist in der Regel eine ausgesuchte schöne Blüte, werden die anderen Blumen schräg angelegt. Der Strauß wird in der Hand gedreht und die weiteren Stiele von Blüten oder Beiwerk werden an die Spirale angelegt. Wichtig ist, dass keine Hohlräume in der Spirale entstehen, sonst verrutschen die Stiele und die runde Straußform gerät aus der Form. Da wo sich die Stiele in der Spirale treffen, wird der Strauß mit Bast zusammengebunden. Die Stiele werden mit einem scharfen Messer alle gleichlang angeschnitten, der fertige Strauß wird sofort ins Wasser gestellt, damit die Schnittflächen nicht antrocknen und die Stiele sofort Wasser aufnehmen können.

Schnittblumen frisch halten

Lange Freude an Schnittblumen haben Sie nur, wenn Sie diese auch entsprechend behandeln.
Die Pflanzenstiele mit einem scharfen Messer oder einer Bonsai-Schere schräg anschneiden. Über die Schnittstelle kann die Wasseraufnahme schneller und besser erfolgen. Blumen sofort in frisches, nicht eiskaltes Wasser stellen. Frischhaltemittel (beinhaltet Zucker) verlängert die Haltbarkeit. Nicht in die Zugluft und nicht in die Sonne stellen. Gehölze (dazu gehören auch Rosen) vertragen auch etwas wärmeres Wasser. Pflanzen, die einen milchigen Saft absondern (Wolfsmilchgewächse) werden kurz in kochendes Wasser gehalten oder der Saft wird über einer Flamme zum Gerinnen gebracht. Hohle Stiele, wie die der Zwiebelgewächse werden mit einem Tesafilmstreifen umklebt damit sie sich in der Vase nicht hoch rollen.
Narzissen sind bekannt dafür, dass sie andere Blumen schneller zum Welken bringen, bedingt durch deren Saft. Deshalb Narzissen nicht mehr anschneiden oder die ersten 2-3 Stunden se-parat stellen. Staubgefäße, wie die der Liliengewächse, sehen zwar sehr schön aus, sollten aber mit einer Schere abgeschnitten werden, da die Flecken auf Tischwäsche und Kleidung nur sehr schwer zu entfernen sind.
Sie sollten Ihre Schnittblumen nicht direkt neben Obst stellen, die Haltbarkeit wird einge-schränkt durch das Gas, welches das reife Obst freisetzt.

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