Posts Tagged ‘Thymian’

Frische Kräuter auf der Fensterbank

Wir haben den Winter noch nicht richtig hinter uns gelassen und doch sehnen wir uns schon sehr nach dem Frühling –  mit allem, was dazu gehört. Die ersten Frühlingsblüher, noch nicht im Garten, aber in den Blumengeschäften, auf den Märkten, in den Gartencentren. Kräuter, die zwar mittlerweile fast das ganze Jahr zu haben, sind stehen jetzt in einer Vielfalt zur Verfügung, dass man sich schon Gedanken um den richtigen Platz machen muss. Reicht die Fensterbank noch aus, wenn nicht, wo gibt's  noch einen hellen und nicht zu warmen Platz, wo die Kräuter auch wirklich gedeihen können? Wer Basilikum liebt und häufig verwendet, nimmt gerne einen Topf mit nach Hause.

Basilikum So sollte kräftiger, gesunder
   Basilikum aussehen

Aber nicht selten erlebt man ein böse Überraschung – denn im Geschäft sah die Pflanze schön grün und kräftig aus, kaum in der Küche angekommen, kann man zuschauen wie sie immer mehr zusammenfällt. Die Blattränder werden braun und nach wenigen Tagen der Exetus. Was ist passiert? Basilikum ist sehr empfindlich gegen Kälte und Staunässe. Wurzeln zu nass, oder Transport durch die Kälte – kann beides die Ursache sein. Dazu kommt, dass Basilikum ausgesät und schnell angetrieben wird. Zeit ist Geld – Zeit zum Abhärten gibt es nicht. Wer seinen Basilikum gerne über längere Zeit kultivieren und ernten möchte sollte sofort nach dem Kauf den Wurzelballen in vier Stücke zerteilen und jeweils in einen neuen Topf einpflanzen. Lockere Erde, leicht andrücken, heller, nicht zu kühler Standort – die Pflanzen werden es danken, indem sie kräftig wachsen und immer wieder nachtreiben.
 

Kräuterangebot Lavendel-Rosmarin

Andere Kräuter, wie Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Majoran, Salbei sind wesentlich unempfindlicher, möchten aber auch kühler stehen. Der Fensterplatz über der Heizung ist für diese leicht holzigen Pflanzen nicht so günstig. Natürlich stehen alle, ohne  Ausnahme am liebsten draussen in der frischen Luft – aber dazu muß es noch wärmer werden!!!! Frostfrei sowieso – möglichst nicht unter 10 Grad.

Kräuter beschriftet Holzhäuschen zum Bepflanzen

Kräuterarrangements wie diese, wenn sie dann auch noch so nett beschriftet und dekoriert sind  sind einfach beliebte Mitbringsel. 

Beschriftungstafeln

 

Kräuteranbau

Kräuteranbau für Hobbymediziner und Köche

Bald ist es wieder Frühling und es kann über die Möglichkeiten auf Balkon oder Terrasse noch eine Kräuterecke einzurichten nachgedacht werden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Gesundheitsthemen und werden auf die vielen Möglichkeiten biologischer Mittel aufmerksam. So ist es kein Wunder, dass der eigene Kräuteranbau für Tees oder zum Würzen leckerer Speisen an  Bedeutung gewinnt.

Wer viel Zeit und Lust hat, der kann sich seine Kräuterpflanzen aus Samen, welche auch „Bio“ zu bekommen sind, selbst heranziehen. Für alle anderen halten Gärtnereien, Wochenmärkte und Versandhändler ab März/April eine Vielzahl kräftiger, teils schon zur Ernte einsatzbereite Jungpflanzen bereit. Um ein gesundes Weiterwachsen zu ermöglichen müssen die Standortbedingungen stimmen. So ist es wichtig zu wissen, wer Sonne und wer Schatten benötigt und wer sich mit anderen nicht so gut verträgt. Starkwüchsiges wie Koriander, Fenchel, Pfefferminze, Melisse und Kamille eignen sich nur für das Beet im Garten. Gleiches gilt für Ringelblumen, Dill und Boretsch, welche allesamt viele Samen ausbilden und im nächsten Jahr im halben Garten zu finden sind. Basilikum gedeiht am besten ganz alleine in einem großen Kasten oder Kübel.

Basilikum

 

 

 

 

 

 

Während alle im Süden vorkommenden Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Rauke und Salbei mindestens den halben Tag von der Sonne beschienen sein sollten, bevorzugen Schnittlauch, Petersilie, Baldrian und Bärlauch die halbschattigen Plätze. Die Erde sollte immer mit einem Drittel Sand gemischt werden um Staunässe zu vermeiden und eine gute Durchwurzelung zu gewährleisten. Gedüngt wird ausschließlich mit organischen Düngern. Pflanztipp: Für kleinere Balkone, auf denen nicht genügend Platz für reine Kräuterkästen ist, kann die Bepflanzung auch mit Sommerblumen und Kräutern kombiniert werden. Das sieht toll aus, ist praktisch und auch für Anfänger bestens geeignet.

Grüne Flächen schaffen

Bodendecker für jeden Bereich

Um im Garten optisch ruhige Bereiche zu schaffen oder auch um einfach nur Flächen zu begrünen, wird zum einen Rasen eingesät, zum anderen werden Bodendecker gepflanzt. Diese eignen sich auch, um die Fläche unter großen Bäumen und Sträuchern zu begrünen. In manchen Fällen ist eine Bepflanzung unter Bäumen allerdings schwierig, da – gerade bei flach wurzelnden Bäumen – die Wurzelkonkurrenz zu groß ist. Durch eine Bepflanzung mit geeigneten Bodendeckern kann ebenfalls eine Einschränkung des Unkrautwachstums erfolgen. Bei den Bodendeckern unterscheidet man zwischen verholzenden und staudigen. Zu letzteren gehören: Golderdbeere (Waldsteinia), Günsel (Ajuga), Immergrün (Vinca), Storchschnabel (Geranium), Thymian (Thymus) und viele andere.

  Ajuga Vinca minor
  Thymus serphyllum Houttuynia

Zu den verholzenden zählen, u.a. Lavendel (Lavandula), Kriechmispel (Cotoneaster), Geißblatt (Lonicera), Rebhuhnbeere (Mitchellla)  und eine Vielzahl bodendeckender Rosen. Diese große Auswahl zeigt schon, dass es viele Möglichkeiten gibt, eine Fläche zu begrünen. Letztendlich entscheiden Standort, Bodenbeschaffenheit und der Geschmack des Gartenbesitzers über die Wahl. Bodendecker können dazu dienen bei Hanglagen den Oberboden zu befestigen. Schön ist es, sie in Kombination mit Sträuchern zu verwenden. Stark und tief wurzeln vor allem Rosen und Cotoneaster. Die Geißblätter machen in der Regel – ebenso wie die Stauden – ein weites Wurzelwerk im Oberboden. Für schattige Situationen empfehlen sich Immergrün, die Golderdbeere und verschiedene Storchschnabel – Sorten.

Waldsteinia Geranium

Auch Efeu wird häufig verwendet. Hier muss man allerdings darauf achten, dass dazwischen stehende Sträucher immer wieder frei geschnitten werden; sonst werden diese einfach vom stark wachsenden Efeu überwuchert. Für sonnige Standorte finden Cotoneaster, Lavendel, Thymian, Rosen und  einige Storchschnabel – Sorten Verwendung. Bei den Rosen zeichnet sich die Rose ’Heidetraum'  durch enormes Wachstum, Blütenreichtum und Gesundheit aus. Bei den Rosen pflanzt man 3 bis 4 Stück pro Quadratmeter, bei allen anderen Bodendeckern zwischen 7 und 11. Obwohl die Flächen pflegeleicht sind, müssen stark wachsende Rosen und Lavendel von Anfang, jährlich, stark zurückgeschnitten werden. Stauden werden ausgeputzt, schlechte Blätter entfernt, und, wenn sie zu dicht sind, Teile ausgestochen und mit frischer Erde verfüllt.

Ophiopogon Japonicus ‘Black Dragon’ Ceratostigma  

 

Thymian (Thymus vulgaris)

Thymian                                                                       

ein wunderbares Gewürz, weckt mit seinem herben und unvergleichlichen Duft Erinnerungen an Mittelmeer, Urlaub.
Thymian ist sonnenhungrig, wächst und wird besonders kräftig auf kalkreichen Böden.
Auf hungrigen Bodenflächen kann Thymian ohne weiters als Bodendecker angepflanzt werden. Die Bienen und Insekten werden sich dort besonders gerne ansiedeln.

Aber nicht nur als Gewürz, auch als Heilpflanze ist der Thymian der reinste Tausendsassa.
Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo der Thymian nicht helfen könnte.
Besonders hervorzuheben ist die heilsame Wirkung auf die Atmungsorgane.

Thymian mit Tautropfen im Spinnennetz

      .

 

 

 

 

 

Thymian früh morgens wenn sich die Tautropfen im Spinnennetz spiegeln.

 

Küchenkräuter auf der Fensterbank

Küchenkräuter auf der Fensterbank

lassen sich auch im Winter kultivieren, wenn die Vegetation draußen noch ruht. Die meisten ein- und mehrjährigen Kräuterarten wachsen problemlos in Töpfen und Kästen. Petersilie, Schnittlauch und Kerbel enthalten viele Vitamine und können jederzeit geerntet werden. Frisch gehackt werden sie den Speisen beigegeben oder darübergestreut.. Sie lassen das Gericht nicht nur appetitlicher aussehen, sondern sind auch gesund. Es sind aber nicht nur die Kräuter mit den weichen Stängeln, die sich auf der Fensterbank wohlfühlen. Die mediterranen Klassiker wie Rosmarin, Salbei oder Thymian lassen sich ebenfalls auf dem Fensterbrett kultivieren.

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