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Garten im Herbst

Nun wird es Zeit um die letzten Gartenarbeiten für dieses Jahr in Angriff zu nehmen. Noch lassen die Temperaturen Pflanzarbeiten zu. Sommerblumen hingegen werden abgeräumt, ausser sie stehen so geschüzt, wie hier, dann können sie noch einige Tage weiterblühen.                                                                       

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Kübelpflanzen schleunigst ins Winterquartier gebracht. Wie immer gilt: kranke und beschädigte Pflanzenteile gründlich entfernen, nur bei gesunden Pflanzen lohnt sich die Überwinterung.

Lücken in Kübeln und Beeten können mit vielerlei Herbst- und Winterblühern ergänzt werden. Stiefmütterchen, Alpenveilchen, Winterheide und Strukturpflanzen in unterschiedlichsten Grüntönen bieten eine reiche Palette an Möglichkeiten.

 

Erika u. Cyclamen als Grabbepflanzung herbstliche Grabbepflanzung

Besonderes Augenmerk richten wir dabei auch auf die kommenden Totengedenktage. Die Gräber werden abgeräumt und schön bepflanzt, wie hier zu sehen und zu Allerheiligen – am 1. Nov. – in unserem Kulturkreis oft zusätzlich mit besonderen Gestecken, Kränzen, Schalen oder Sträußen geschmückt.

 

 

 

 

 

Zeit für’s Winterquartier

Noch scheint an manchen Orten tagsüber die Sonne, aber die Nächte werden empfindlich kalt, stellenweise sogar unter Null Grad. Zeit für die frostempfindlichen Pflanzen, sie gehören nun schleunigst ins Winterquartier. Um Ansteckungen zu vermeiden, werden kranke oder mit Schädlingen befallene Pflanzenteile vorher komplett entfernt. Blühende Kübelpflanzen erhalten, auch wenn sie es fast nicht über das Herz bringen, einen kräftigen Rückschnitt. Nur so kann die Pflanze Kraft und Energie für die nächste Saison sammeln.
Während die Wassergaben sehr stark eingeschränkt werden wird die Düngung komplett eingestellt. Falls der Überwinterungsplatz nicht absolut frostsicher ist, sollten sie einen Frostwächter installieren, der sie rechtzeitig warnen kann. Entsprechender Winterschutz um Kübel und Kästen schützt die Wurzelballen der Freilandpflanzen vor unerwünschten Kälteschäden.

Agapanthus

Agapanthus (deutsch: Schmucklilie)

 

Inzwischen stehen die beliebten blau oder weiß blühenden Gartenstauden in voller Blütenpracht. Um Samenbildung zu vermeiden und neues Blütenwachstum anzuregen wird Verblühtes immer komplett abgeschnitten. Eingetrocknete Blätter hingegen, werden nur vorsichtig abgerissen. Agapanthus blüht am schönsten, wenn das Pflanzgefäß vollständig durchwurzelt ist. Erst wenn sich der Wurzelballen über den Topfrand schiebt wird umgetopft, denn ein extrem dichtes Wurzelwerk führt dazu, dass die Pflanze nicht mehr genügend Wasser aufnehmen kann, zu kümmern beginnt und keinen Zuwachs mehr macht. Pflanzen Sie den Wurzelballen also bei Bedarf, nach der Überwinterung, in ein neues Gefäß das nur geringfügig größer ist als das alte. In der Regel fällt die Blüte in der Umtopf-Saison etwas geringer aus, aber schon im Jahr darauf läuft der Agapanthus wieder zu alter Form auf. Bei der Überwinterung dürfen die Temperaturen 10° Celsius nicht überschreiten, die Topfballen aber auch keinesfalls durchfrieren.
Die Fotos sind auf Madeira entstanden

 

Überwintern von Gewürzen

­nicht alle Gewürz/Kräuterpflanzen,

die in unseren Kräutergärten mittlerweile zum Sortiment gehören,
überleben winterliche Temperaturen ohne entsprechende Maßnahmen.

Mancher Hobbygärtner wartet im Frühjahr vergebens, dass seine Kräuter austreiben.

Es reicht nicht, alles nur nach Gusto ins Kräuterbeet zu pflanzen, wichtig ist auch,
dass man sich über die unterschiedlichen Standorte und
Ansprüche informiert und danach pflanzt.

Der beliebte Rosmarin, der im Süden beachtliche Größe erreicht, ist bei uns stark frostgefährdet. Rosmarin
Es empfiehlt sich, Rosmarin, Salbei und auch Lorbeer gut anzuhäufeln und mit Säcken oder Reisig zu schützen. Wer die Pflanzen sowieso in Kübeln hat, überwintert diese am besten in einem kühlen, hellen Raum.

Die mehrjährigen Kräuter, wie Lavendel, Thymian, Currykraut überwintern ziemlich problemlos – abgedeckt nur mit einer Blätterschicht.

Total unproblematisch dagegen sind Wildkräuter, wie zum Beispiel: Arnika, Bergbohnenkraut, Johanniskraut, Kamille, Minze, Wilder Oregano, Thymian, Waldmeister, Zitronenmelisse, Ysop.

Einjährige Kräuter wie, Koriander, Dill, Basilikum, Anis, Bilsenkraut, Bohnenkraut, Borretsch, kleine Brennnessel, Dill, echte Kamille, Kapuzinerkresse, Kerbel, Ringelblume, sind von diesen Maßnahmen sowieso ausgenommen. Sie werden jährlich neu ausgesät oder säen sich sogar selbst aus. Viele verschiedenen Kräuter, wie z. B. Basilikum werden im Frühjahr schon zeitig als Topfware angeboten, sozusagen schon "küchenfertig".

Gartenmöbel winterfest machen

Herbst – Winter – Saison für Gartenmöbel

Wenn Sie lange Freude an Ihren Gartenmöbeln haben möchten, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

Zuerst alle Verschmutzungen vorsichtig mit geeigneten Reinigungsmitteln entfernen.
Schutzhüllen aus atmungsaktiven Materialien verhindern Fleckenbildung durch Schwitzwasser.
Auf ausreichende Belüftung ist, bei allen Materialien, dringend zu achten.

Gartenmöbel-Pflege

Holzmöbel dürfen nicht im Heizraum oder warmen Keller überwintert werden. Die warme Luft trocknet das Holz aus und es kann dadurch zu Rissbildungen kommen. Die Schrauben lockern sich beim Trocknen der Möbel, dürfen jedoch erst einige Tage nach dem Rausräumen im Frühjahr wieder nachgezogen werden. Optimal für die Lagerung sind kühle, unbeheizte Räume oder gar die Überwinterung, abgedeckt im Freien.

Für Geflechtmöbel ist dies jedoch nur bis max. -15° C möglich. Eine Belastung der Sitzflächen muss schon ab der 0-Grad-Grenze unterbleiben um das Reißen des Materials zu verhindern. Auch hier empfiehlt sich auf jeden Fall eine Schutzhülle.

Frostempfindliche Tischplatten erhalten durch Styroporplatten eine zusätzliche Wärmedämmung. Flugrost auf Metalloberflächen kann mit Nähmaschinenöl entfernt werden. Sämtliche Sitzkissen und auch Sonnenschirme müssen trocken und sauber aufbewahrt werden. Achten Sie vor dem Verpacken unbedingt darauf, dass keine Restfeuchtigkeit vorhanden ist. Schirmständer und Standrohre, die im Freien bleiben sollten nicht mit Regenwasser volllaufen.

 

Fuchsien für Liebhaber

Fuchsien haben einen Hauch von Nostalgie
und sie haben ihre besonderen Liebhaber.

Angeregt durch die herrlichen Solitärpflanzen auf der BUGA in Koblenz wollen wir dieser Pflanzengattung einen eigenen Beitrag widmen.
Die Fuchsien gehören in die Familie der Onagraceae (Nachtkerzengewächse), es gibt weltweit ungefähr 100 Gattungen.

In der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts galten die Fuchsien als echte Modepflanzen.
Die erste deutsche Dahlien- und Fuchsiengesellschaft wurde 1897 in Berlin von engagierten Züchtern gegründet.
Viele andere sind danach entstanden.

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