Posts Tagged ‘Zimmerpflanzen’

Frischluft durch Zimmerpflanzen

Gesundes Raumklima durch Grünes und Blühendes

Grün erleben

 

 

 

Immer wieder setzt sich die Wissenschaft mit diesem interessanten Thema auseinander, denn die Atemluft in geschlossenen Räumen ist alles andere als gesund. Teppichböden, Farben, Lacke und Holzschutzmittel machen uns krank. Wer sich, wie der Durchschnitt ermittelt wurde, ca.20 Stunden täglich in geschlossenen Räumen aufhält läuft Gefahr an diversen Symptomen wie Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden, Kreislaufschwäche oder sonstigem zu erkranken. Studien belegen, dass Pflanzen in der Lage sind, Umweltgifte in unserer Raumluft zu neutralisieren. So hat die NASA herausgefunden, dass Pflanzen Schadstoffe, wie Formaldehyd, Benzol, Toluol u.a. in Nährstoffe aufspalten. Da dies vor allem im Wurzelbereich erfolgt, sind Hamburger Unternehmer bereits dabei, einen speziellen Pflanztopf mit entsprechender Belüftung auf den Markt zu bringen. Dieser nennt sich AIRY und wird vermutlich noch von sich reden machen. Neben der Eigenschaft Schadstoffe zu eliminieren sorgen die Zimmerpflanzen aber auch sonst für ein positives Raumklima. Angeblich steigern sie, alleine durch ihre Ausstrahlung, die Produktivität von Büroangestellten um 15%. Auch die Tatsache, dass vom Gießwasser mehr als 90% verdunstet und die Luftfeuchtigkeit dadurch positiv beeinflusst lohnt das Aufstellen der grünen Mitbewohner allemal. Einer Empfehlung folgend eignen sich diese Pflanzen besonders gut:

Philodendron, Birkenfeige, Spatiphyllum, Grünlilie, Arecapalme und sogar Orchideen werden genannt, letztere wohl eher, weil der Anblick der wunderschönen Blüten den Betrachter positiv stimmt, vielleicht jedoch auch deshalb, weil ein großer Teil der Wurzeln außerhalb des Topfes zu finden ist.

Zimmerpflanze XXL

Grünlilie

Eine mittelgroße Pflanze pro 12 Quadratmeter gilt als Richtwert, nach oben hin sind jedoch keine Grenzen gesetzt, denn in diesem Falle gilt:  mehr hilft mehr.

Zimmerlinde – Sparrmannia africana

Die Zimmerlinde
aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae,) stammt aus dem südlichen Afrika. Dort erreicht die immergrüne Pflanze bis zu 6 Meter Höhe. Bei uns ist die Zimmerlinde lange Zeit aus der Mode gewesen. Seit einigen Jahren findet man sie wieder häufiger im Pflanzen-Angebot. Die großen weichen Blätter sind ganzjährig, vorrausgesetzt man kann der Pflanze im Winter einen hellen, kühlen Standort bieten. In einer geräumigen Diele oder im Treppenhaus kann sie sich voll entfalten und verzweigen.  In der Lehre des Feng Shui gilt die Zimmerlinde mit ihren großen, harmonisch geformten Blättern als positiv: Sie soll einen besseren Energiefluss [Qi] im Innenraum bewirken. Auch ohne Feng Shui verbessert sie während der Heizperiode das Raumklima, da ihre großen Blätter viel Wasser verdunsten und die natürliche Luftfeuchtigkeit positiv erhöhen.
Steht die Pflanze im Winter zu warm, bei nicht ausreichendem Licht, wirft sie gerne die Blätter ab und bildet weiche, kraftlose, Triebe. In den Wintermonaten wird nur mäßig gegossen, so daß der Wurzelballen nicht austrocknet. Im Frühjahr, wenn die Wachstumsphase wieder einsetzt benötigt die Pflanze wieder mehr Wasser. Ist die Pflanze zu hoch geworden, werden die Triebe eingekürzt. An den Schnittstellen bilden sich Verzweigungen, die die Pflanze richtig kräftig wachsen lässt.  Jetzt wird auch wieder zweiwöchentlich mit stickstoffhaltigem Dünger gedüngt. In den Sommermonaten kann die Pflanze an einen geschützten, halbschattigen Ort ins Freie gestellt werden. Bei guter Pflege entwickelt die Zimmerlinde, in der Zeit von Januar bis April doldenartige Blüten mit weißen Blütenblättern. Dekorative Zimmerlinden können mit jedem Wohn- und Einrichtungsstil kombiniert werden.

 

 

Zimmerpflanzen als Schadstoffkiller

Zimmerpflanzen, die grüne Klimaanlage

Zimmerpflanzen verschönern nicht nur unsere Wohnräume, sie bringen Leben in die Räume, wir fühlen uns behaglich und wohl. Blühende Pflanzen wirken sich besonders positiv auf unsere Stimmung aus. Die grünen Accessoirs spielen aber auch eine grosse gesundheitliche Rolle und sind für unser Raumklima viel wichtiger, als man annimmt. Sie sind sozusagen eine effektive Klimaanlage, die in der Lage ist, Schadstoffe zu filtern und somit grippalen Infekten vorzubeugen. Zimmerpflanzen reinigen die Raumluft von Giftstoffen und Staub und steigern unser Wohlbefinden erheblich. Ausserdem reichern die Pflanzen unsere Atemluft mit Feuchtigkeit an. Das bewirkt, dass die Nasenschleimhaut feucht und weniger anfällig für Viren ist.
Gut geeignet sind Philodendron ( Fensterblatt ),  Papyrus/Zyperngras und Farne. Die Pflanzen können viel Wasser aufnehmen und geben bis zu 95% des Gießwassers durch Verdunstung über die Blattoberfläche wieder ab. Diverse Zimmerpflanzen sind aber noch zu mehr in der Lage: der Sanseveria (Bogenhanf) sagt man nach, dass er Zigarettenrauch effizient an sich bindet. Die Dracaena (Drachenbaum) neutralisiert Benzol und Trichlorethylen, die oft in Farben, Gummiartikeln oder Lacken enthalten sind. Diese Stoffe können Vergiftungserscheinungen hervorrufen und innere Organe schädigen. Zimmeraralien und Ficus benjamini (Birkenfeige)  filtern innerhalb weniger Stunden bis zu 80 Prozent des Formaldehydgehalts aus der Luft. Diese Chemikalie findet sich leider häufig in Bodenbelägen, Textilien und Holzverkleidungen.  Kopfschmerzen oder Atembeschwerden können die Folge sein. Die Pflanzen besitzen spezielle Blattenzyme, die die aufgenommenen Giftstoffe in harmlose Substanzen wie Aminosäuren oder Zucker umwandeln können.
 

 

Kakteengeschichte

Vor 200 Jahren waren Kakteen ein Luxus, den sich nur die betuchten Familien leisten konnten. Heute sind sie für jeden zu haben, gelten unter den Zimmerpflanzen als pflegeleicht und sind oftmals die beste Lösung für heiße Südfenster. Einer der bekanntesten Kakteenzuchtbetriebe befindet sich in der thüringer Landeshauptstadt Erfurt.
Mit der" Königin der Nacht" begann die Erfolgsgeschichte der ältesten Kakteenzucht Deutschlands. Vor fast 200 Jahren schenkte der sächsische Hof  Friedrich Adolph Haage einen Steckling der" Königin der Nacht". Das war der Beginn einer Kakteenzucht, die heute in zehnter Generation, den Kakteensammlern weltweit bekannt ist. Angefangen vom Sämling bis hin zu meterhohen Solitärpflanzen wachsen zirka 2 Millionen Kakteen und Sukkulenten in den Gewächshäusern der Erfurter Kakteenzucht. Die Gärtnerei verkauft ihre Pflanzen heute vorwiegend über Katalog und im Internet. Das Kakteen nicht nur auf dem Fensterbrett stehen müssen sondern auch genießbar sein können, zeigt Haage einmal im Jahr wenn er zum Kakteen-Dinner einlädt. Witzig ist das Kaktus-Kochset, Kaktussenf und Kakteenlikör gehören als besondere Spezialität in sein Angebot.

 

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